Zum Inhalt springen
Startseite » Wanderung von Unterammergau auf die Hörnlehütte via Wildeck

Wanderung von Unterammergau auf die Hörnlehütte via Wildeck

    Wandern in den Ammergauer Alpen verbindet meist eine tolle Aussicht mit einer gemütlichen Einkehr. So wie auf dieser Rundwanderung.

    Wanderung auf die Hörnlehütte

    Wir starten unsere Wanderung am Parkplatz der Kirche in Kappel zwischen Wurmansau und Unterammergau. Tipp: Früh starten lohnt sich, denn die Parkplätze sind schnell belegt. Hier findest du einen Alternativparkplatz in der Nähe. Wir steigen die ersten Höhenmeter über die Fahrstraße auf und zweigen dann ziemlich bald nach rechts ab.

    Nun geht es weiter über den breiten Fahrweg mit herrlichem Blick in die Alpen und aufs Zugspitzmassiv. Wir folgen dem Wegweiser Richtung Mittleres Hörnle. Nach ca. 1,4 km schlängelt sich der Weg in mehreren Kehr bergauf und mündet schließlich in den Wald.

    Hier wird der Weg zunehmend steiler und die Höhenmeter purzeln geradezu. Nach ca. 5,6 km erreichen wir den Gipfel des Wildeck und erhalten beim Blick zurück durch die Bäume eine schöne Aussicht auf die uns umgebenden Berge.

    Weiter geht’s aufs Mittlere Hörnle, das wir nach ca. 450 weiteren Metern erreichen. Eine schöne Aussicht aufs Hintere Hörnle und die angrenzenden Berge erwartet uns. Doch wir fiebern schon ganz eifrig dem Kaiserschmarrn entgegen und so geht’s noch auf einen kurzen Abstecher aufs Vordere Hörnle, bevor wir schließlich die Hörnlehütte erreichen. Bei bestem Herbstwetter genießen wir die leckere Stärkung und die Aussicht.

    Die Hörnlehütte in den Ammergauer Alpen

    Der Abstieg

    … ist ganz schön verwurzelt. Zumindest im oberen Teil. Wir folgen dem Wegweiser hinunter nach Kappel und wandern im oberen Teil großteils unter Bäumen. Nachdem wir den Wald wieder verlassen wird auch der Weg breiter und wir wandern in einigen Kehren auf breiten Wegen zurück zum Parkplatz nach Kappel.

    Lohnt sich die Rundwanderung auf die Hörnlehütte?

    Unbedingt, auch für Einsteiger. Zwar ist der ein oder andere Anstieg etwas steiler, sowie der Abstiegsweg teils recht verwurzelt, doch die Aussicht und das herrliche Essen auf der Hörnlehütte sprechen für sich.

    Weitere leichte Wanderungen findest du hier.

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

    Wandern im Herbst

    Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

    Gefahren beim Wandern im Herbst:
    # Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
    # Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
    # Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
    # Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
    # Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

    Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
    # Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

    Nützliche Tipps:
    # Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
    # Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
    # Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
    # Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

    Wandern im Frühling

    Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

    Gefahren beim Wandern im Frühling:
    # Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
    # Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
    # Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
    # Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

    Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
    # Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
    # Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

    Nützliche Tipps:
    # Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
    # Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
    # Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
    # Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

    Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

    Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

    Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

    Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
    Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
    Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

    Was bedeuten die Farbpunkte

    Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
    🔵 Leichte, alpine Wege
    🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
    ⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

    Information zur Datenangabe

    Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

    Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.