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Funkenfeuer im Allgäu 2027 – Alle Termine auf einen Blick

Funkenfeuer 2025 im Allgäu

Der Funkensonntag 2026 ist vorüber.
Sichere dir gleich den Termin für 2027: 13. & 14.02.2027

Sobald uns die Termine für 2027 vorliegen werden wir sie hier ergänzen. Speichere dir am Besten die Seite direkt ab.

Das waren die Termine 2026:

Akams: Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr | Luitharz 14
Bad Faulenbach, Füssen: So, 22.02.2026 | 16.30 Uhr | Fischhauswiese
Bad Grönenbach
: Sa, 21.02.2026 | 19.00 Uhr | Feuerwehrhaus
Balderschwang: So, 22.02.2026 | 19 Uhr
Benningen: Sa, 21.02.2026 | 18 Uhr |Sportplatz FC Benningen
Betzigau: Sa, 21.02.2026 | 19.30 Uhr 
Bihlerdorf
: So, 22.02.2026 | 18.30 Uhr | Auf der Bende, 87544 Blaichach
Blaichach
: So, 22.02.2026 | 19 Uhr | Reuteweg, 87544 Blaichach
Bolsterlang
: So, 22.02.2026 | 18 Uhr | Hörnerbahn
Börwang: So, 22.02.2026 | 18.30 Uhr | Vereinestadl Börwang
Burgberg: So, 22.02.2026 | 19 Uhr | Weinberghöhe, Burgberg
Diepolz: So, 22.02.2026 | 19.30 Uhr | Am Kapf bei der Höfle Alpe
Eckarts: So, 22.02.2026 | 19 Uhr | Außerhalb der Stadt in Richtung Freibrechts
Eglofs: Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr | Reute, 88260 Argenbühl – Ortsteil Eglofs
Fischen: So, 22.02.2026 | 19 Uhr
Friesenhofen: Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr
Graben (Sulzberg): So, 22.02.2026 | 18.15 Uhr
Gunzesried: So, 22.02.2026 | 19 Uhr | Mautstraße zum Allgäuer Berghof, Gunzesried, Blaichach
Heggelbach – Tautenhofen: Sa, 21.02.2026 | 18 Uhr | Anhöhe Tautenhofen <-> Weipoldshofen
Heiligkreuz: Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr | „Bei der Turnhalle“ – Fackelzug ab 18.30 Uhr
Herlazhofen: Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr | Bikepark Bachtelweg
Hinterstein: So, 22.02.2026 | 18 Uhr | „Am Breitenberg“
Hinterstein: So, 22.02.2026 | 18.30 Uhr | „Vorderer Bichl“
Hinterstein: So, 22.02.2026 | 19 Uhr | „Auf der Höh“
Hochgreuth: Sa, 21.02.2026 | 19.30 Uhr | „Auf der Hohen Schulter“
Hopfen am See: Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr | Fußballplatz, nähe Minigolfplatz
Jungholz: Sa, 21.02.2026 | 19.45 Uhr | Feuerwehrhaus Jungholz
Kempten – St. Mang: Sa, 21.02.2026 | 18.30 Uhr | Funkenplatz Bachtelweiher
Knottenried: Sa, 21.02.2026 | 19.30 Uhr
Langenried: Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr | Frühlingstraße, 88179 Oberreute
Missen-Wilhams: So, 22.02.2026 | Verschiedene Ortsteile
Nesselwang: So, 22.02.2026 | 18 Uhr | Zinkenbichl (Maria-Trost-Allee)
Oberjoch: So, 22.02.2026 | 19 Uhr | „Am alten Sportplatz“ (Fußweg Richtung Unterjoch)
Obermaiselstein: Sa, 21.02.2026 | 18 Uhr | Maderhalmerstr.
Oberstdorf: So, 22.02.2026
Oberzollhaus (Oy-Mittelberg): So, 22.02.2026 | 18.30 Uhr
Ofterschwang: So, 22.02.2026 | 18.30 Uhr
Ottacker (Sulzberg): Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr
Ottmannshofen: Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr
Oy-Mittelberg: So, 22.02.2026 | 18.30 Uhr | Funkenplatz am Kurhaus Oy
Ratholz: Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr | Funkenplatz Reuter
Rauhenzell: So, 22.02.2026 | 18 Uhr | Außerhalb der Stadt, nahe Brücke über B19
Reckenberg: So, 22.02.2026 | 19 Uhr | „Bürgle“
Reichenhofen: Sa, 21.02.2026 | 19.30 Uhr | an der B465 (ggü. dem Dorf)
Rettenberg: So, 22.02.2026 | 19.30 Uhr | Fritz-Bilek-Weg, 87549 Rettenberg
Ried (Sulzberg): Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr
Schöllang: So, 22.02.2026
Schwangau: So, 22.02.2026 | 19 Uhr | Tegelbergstraße
Sonthofen: So, 22.02.2026 | 18 Uhr | Kalvarienberg
Unterjoch: So, 22.02.2026 | 19 Uhr | Oberhalb des Erlenwegs, nähe Kriegerdenkmal
Untermaiselstein: So, 22.02.2026 | 19 Uhr
Urlau: Sa, 21.02.2026 | 18 Uhr | Mühlenweiher
Vorderhindelang: So, 22.02.2026 | 18.30 Uhr | „Funkenbichl“
Wangen: So, 22.02.2026 | ab 17.30 Uhr | Berger Höhe / Haid / Gewann Schlauchen
Wengen: Sa, 21.02.2026 | 18 Uhr
Wertach: Sa, 21.02.2026 | ab ca. 19 Uhr  | bei der „Stocka Tanne“ am „Grünen Pfad“
Wildpoldsried: Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr | Funkenplatz
Willerazhofen / Ellrazhofen: Sa, 21.02.2026 | 19.30 Uhr
Winterstetten: Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr | Sportplatz
Zell (Bad Grönenbach): Sa, 21.02.2026 | 19 Uhr | Sportplatz
Ziegelberg (Bad Grönenbach): S0, 22.02.2026 | 18 Uhr

Sobald uns weitere Termine vorliegen aktualisieren wir die Liste.

Funkenfeuer im Allgäu – Ein uralter Brauch zur Vertreibung des Winters

Das Funkenfeuer ist im Allgäu tief verwurzelt und ein traditionelles Ereignis, das jährlich zahlreiche Menschen zusammenbringt. Dieser Brauch, der das Ende des Winters symbolisiert und die kommende Frühlingszeit willkommen heißt, hat eine lange Geschichte und verbindet altes Brauchtum mit gemeinschaftlichem Erleben. Doch was steckt hinter dieser Tradition und welche Bedeutung hat das Funkenfeuer für die Menschen im Allgäu?

Ursprung und Bedeutung des Funkenfeuers

Der Brauch des Funkenfeuers geht auf vorchristliche Zeiten zurück und ist vermutlich keltischen Ursprungs. Es wird angenommen, dass das Funkenfeuer als symbolische Handlung diente, um den Winter und die bösen Geister zu vertreiben. In der christlichen Tradition wurde der Brauch später mit dem Ende der Fastnacht und dem Beginn der Fastenzeit verbunden. Noch heute finden die Funkenfeuer in der Regel am ersten Sonntag nach Aschermittwoch, dem sogenannten „Funkensonntag“, statt.

Das Funkenfeuer markiert damit den Übergang von der dunklen, kalten Jahreszeit hin zur wärmeren, fruchtbaren Frühjahrszeit. Für die Menschen im Allgäu ist das Feuer ein Symbol für die Sonne, die wieder an Kraft gewinnt und das Leben zurückbringt.

Der Ablauf des Funkenfeuers

Der Funken selbst ist ein großer Holzhaufen, der meist auf einem Hügel oder einer Anhöhe errichtet wird. Dieser Haufen besteht traditionell aus Reisig, alten Christbäumen und Holzabfällen. In der Mitte des Funkens wird häufig eine Strohpuppe platziert, die „Funkenhex“. Diese symbolisiert den Winter und das Böse, das mit dem Entzünden des Feuers vertrieben werden soll.

Am Funkensonntag versammelt sich die Gemeinde bei Einbruch der Dunkelheit um den Funken, der dann feierlich entzündet wird. Oft begleiten Blasmusik, Lieder und das Läuten der Kirchenglocken das Ritual. Wenn der Funken lichterloh brennt, wird die Funkenhex durch die Flammen verzehrt – ein Moment, der in vielen Gemeinden unter Applaus und Jubel gefeiert wird.

Gemeinschaftliches Erlebnis und Brauchtumspflege

Für die Allgäuerinnen und Allgäuer ist das Funkenfeuer nicht nur ein symbolträchtiger Akt, sondern auch ein geselliges Ereignis, bei dem Nachbarn, Freunde und Familien zusammenkommen. Rund um den Funken gibt es oft Buden, an denen heiße Getränke und Speisen angeboten werden. Besonders beliebt ist der „Funkenküchle“, ein traditionelles Gebäck, das an diesem Tag serviert wird.

In vielen Orten wird das Funkenfeuer von den örtlichen Vereinen organisiert, die oft schon Wochen vorher mit dem Sammeln von Holz und dem Aufbau des Funkens beginnen. Für die jüngeren Generationen ist es eine Möglichkeit, aktiv in die Pflege des Brauchtums einzusteigen und alte Traditionen am Leben zu halten.

Moderne Herausforderungen und Umweltschutz

Trotz der großen Beliebtheit des Funkenfeuers gibt es in der heutigen Zeit auch Herausforderungen, die den Brauch betreffen. So werden zunehmend Stimmen laut, die auf die Umweltbelastung durch die großen Feuer hinweisen. Der Rauch und die Feinstaubbelastung sind insbesondere in dicht besiedelten Gebieten ein Thema. Viele Gemeinden achten daher darauf, das Funkenfeuer umweltbewusst zu gestalten und verwenden nur unbehandeltes Holz, um die Schadstoffbelastung zu minimieren.

Auch das Risiko von Bränden erfordert immer mehr Vorsichtsmaßnahmen, insbesondere in trockenen Wintern. Die örtlichen Feuerwehren sind daher oft Teil der Veranstaltung und sorgen für die nötige Sicherheit.

Quellen: Die Termine haben wir jeweils den Websites der örtlichen Tourismusverbände / Gemeinden entnommen. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit der Terminangaben.

Leichte Wanderungen im Allgäu & Umgebung

Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

Wandern im Frühling

Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Frühling:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.