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Wander-Checkup für eine sichere Tourenplanung

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Um bestmöglich auf deine nächste Wanderung vorbereitet zu sein habe ich dir hier einige wesentliche Punkte zur Planung aufgelistet. Weiter unten findest du auch nochmal das komplette Wander-Checkup zum kostenlosen Download.

#1 Tourencheck

• Wo verläuft die Wanderung? (Wegbeschaffenheit, Geländebeschaffenheit, Höhenlagen, Wild-Schutzgebiete, …)
• Wie lange brauche ich voraussichtlich für die Tour? Muss ich aufgrund der Jahreszeit evtl. früher starten?
• Welche Schwierigkeit hat die Tour? Reicht mein Können aus?
• Gibt es Schlüsselstellen und wo befinden sich diese?

#2 Ausrüstung

• Habe ich die passenden Schuhe für die Wanderung?
• Benötige ich zusätzliche Ausrüstung wie Grödel, Steinschlaghelm, Stöcke, …
• Habe ich mein Notfall-Set (Erste-Hilfe-Set) und meine Stirnlampe, im besten Fall auch meinen Biwacksack eingepackt?

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#3 Wetter

• Wie wird das Wetter? Wichtig: Das Wetter auch während der Wanderung im Auge behalten!
• Liegt noch Schnee auf der Tour? Gibt es aktuelle Tourbedingungen im Internet oder von Freunden?
• Sind Gewitter oder Nebel vorhergesagt? Achtung: Gewitter können auch vorzeitig oder zeitlich versetzt aufziehen! Nebel kann die Orientierung stark erschweren!
• Wird es sehr warm? Dann ausreichend Trinken mitnehmen und die Tour sehr früh starten!

#4 Verpflegung

• Gibt es Einkehrmöglichkeiten auf der Tour?
• Verläuft die Tour viel in der Sonne? Dann an ausreichend Trinken und Sonnenschutz denken!
• Habe ich ausreichend Essen und Trinken eingeplant?

#5 Notfall

• Europaweit sind die Rettungsleitstellen unter der Telefonnummer 112 zu erreichen! In Österreich erreichst du unter der 140 auch direkt die Alpinrettung, in der Schweiz unter der 144.
• Zusätzlich gibt es in Bayern, Österreich und Südtirol die Notfall-App SOS-EU-ALP, die im Notfall direkt den Standort mit sendet.
• Solltest du in einen Notfall verwickelt sein such dir bestmöglich einen (wind)geschützten Ort und schütze dich in deinem Biwacksack vor dem Auskühlen!
• Solltest du in ein Gewitter geraten begib dich am Besten in eine Senke oder ins Tal, nicht unter Bäume und halte dich von Drahtseilen fern!
Mache auch kein Foto vom Gewitter!
• Im Notfall kannst du auch über das alpine Notsignal auf dich aufmerksam machen:
Akustisch oder optisch 6x pro Minute (z.B. durch Aufleuchten mit der Stirnlampe), 1 Minute Pause, 6x pro Minute, 1 Minute Pause, …
Solltest du ein alpines Notsignal erkennen, kannst du wie folgt antworten:
Akustisch oder optisch 3x pro Minute (z.B. durch Aufleuchten mit der Stirnlampe), 1 Minute Pause, 3x pro Minute, 1 Minute Pause, …

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Leichte Wanderungen im Allgäu & Umgebung

Wandern im Frühling

Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Frühling:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.