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Blender – Leichte Wanderung in Wiggensbach

Leichte Wanderung im Allgäu von Wiggensbach auf den Blender

Kurzportrait

Leichte Wanderung mit wunderbarem Bergpanorama auf den Blender bei Wiggensbach (T2). Auf den 4,7 km und etwa 160 Höhenmetern solltest du vor allem im oberen Bereich auf rutschige Wurzeln aufpassen. Der steile Abstieg über die Fahrstraße ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Einkehrmöglichkeiten gibt es im Dorf selbst, die beste Wanderzeit ist von April bis November.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

160 hm

Abstieg

160 hm

Distanz
4,64 km
Dauer
1h 43m
Höchster Punkt

1072 m

Schwierigkeit

Leicht
T2

Schlüsselstelle
Weg im oberen Teil teils steil und bei Nässe rutschig
Wege
Überwiegend einfache Bergwanderwege
Asphalt, Kies, Erde
Einkehrmöglichkeit
Keine Einkehrmöglichkeit
Beste Wanderzeit
April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Keine Bergbahn in der Nähe

Achtung, Spoiler: Bei dieser Wanderung erwarten dich überwiegend einfache Wege und ein wunderschönes Alpenpanorama. Der Blender ist übrigens der Berg, dessen Sendemast man oft schon aus den Allgäuer Alpen raus in nördlicher Richtung sehen kann.

Leichte Wanderung auf den Blender

Wir starten unsere Wanderung im nördlichen Oberallgäu, genauer gesagt in Wiggensbach. Noch genauer: am Wanderparkplatz etwas oberhalb von Wiggensbach auf der Straße Richtung Blenden. Von hier führt uns die Straße zunächst in südliche Richtung moderat bergauf. Nach etwa einem Kilometer zweigt unser Weg nach rechts auf einen Forstweg ab, wir folgen dem Wegweiser Richtung Blender. Hier kann es nach Regenfällen matschig sein, ein paar Meter weiter (oberhalb des Gatters) wird’s aber schon wieder besser.

Nun wandern wir im Wald weiter bergauf. In einem großen Bogen wendet sich der nun schottrige Forstweg nach links und wird schon bald schmaler. Die finalen Höhenmeter zum Blender haben’s ein wenig in sich. Über Waldboden und Wurzeln steigen wir teils steiler bergan, bevor wir schließlich wieder ebener das Gipfelkreuz des Blender erreichen. Zwar ist hier die Aussicht auf Bäume beschränkt, doch die Ruhe und Stille des Waldes solltest du dir nicht entgehen lassen.

Über die Wiese geht es nun weiter Richtung Sendemast, den du ab jetzt immer im Blick vor dir hast. Raus aus dem Wald und die Wiese am Sendemast querend erreichen wir schließlich den Aussichtspunkt, den Rauhenstein, und können ein wunderschönes Alpenpanorama bestaunen. Wow, von der Zugspitze über die gesamte Allgäuer Prominenz bis zum Säntis in der Schweiz, einfach schee!

Der Abstieg

Für den zweiten Teil unserer Rundwanderung auf den Blender folgen wir dem Wegweiser Richtung Eschachberg. Zuerst geht es wieder auf die Wiese unterhalb des Sendemasts und anschließend auf dieser in nordöstliche Richtung. Wir erreichen die Fahrstraße und wandern auf dieser in den Weiler Eschachberg hinunter (Letztes Stück steiler). Dort angekommen zweigen wir nach links ab und wandern auf einem breiten Schotterweg, anschließend über die Fahrstraße durch den Weiler Blenden zurück zum Ausgangspunkt.

Lohnt sich die Wanderung auf den Blender?

Unbedingt. Überwiegend leichte Wege, ein Gipfel und eine tolle Aussicht auf die Alpen.
Übrigens: Solltest du nach deiner Wanderung noch hungrig sein, die Bio-Schaukäserei in Wiggensbach ist eine wunderbare Anlaufstelle.

Interesse an weiteren leichten Wanderungen im Allgäu & Umgebung?
Dann solltest du dich hier umsehen.

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

Weitere Touren-Empfehlungen für dich

Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

Wandern im Frühling

Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Frühling:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.