Vom Parkplatz zur Reichenbachklamm (T2)
Wir starten unsere Wanderung am Parkplatz der Breitenbergbahn. Von dort folgen wir durch den Spielplatz dem Weg über die Wiese in südlicher Richtung, stets dem Wegweiser Richtung Reichenbachklamm folgend. Hier kann im Sommer das Gras in den Morgenstunden oder nach Regen noch nass sein und vielleicht spürst du etwas Nässe an den Füßen. Aber keine Sorge, gleich wird der Weg wieder breiter und wir zweigen nach links auf die Fahrstraße ab. Nach der Querung des Bachs über eine Brücke zweigen wir nach rechts ab und wandern teils unter Bäumen, teils am Waldrand entlang, teils über Wiesen weiter bergauf.



Durch die Reichenbachklamm (T3+)
Der Weg führt uns wieder in den Wald hinein und schon bald können wir das Rauschen des Reichenbachs vernehmen. Unser Weg hält sich hier leicht rechts und wir folgen dem schmaleren Wanderweg den Hang entlang hinauf. Von nun an wandern wir auf dem schmalen, erdigen, teils felsdurchsetzten Weg immer etwas oberhalb des Bachs und der Klamm. Da wir uns hier in einer Klamm und viel unter Bäumen befinden können sich vor allem nach Regenfällen Pfützen auf den Wegen bilden und diese, sowie den Fels und die Wurzeln rutschig werden lassen. Hier können dir Stöcke zusätzlich Halt bieten. Mehrere Wegstellen (meist nicht ausgesetzt) sind mit Stahlseil oder Ketten versichert. In einigen, zum Teil steilen und schweißtreibenden Kehren geht es weiter bergauf. An einem kleinen Aussichtspunkt erhalten wir einen schönen Blick auf einen der zahlreichen Wasserfälle. Ansonsten verstecken sich diese meist hinter Bäumen oder hinter Felsvorsprüngen.




Von der Klamm auf den Breitenberg (T2+)
Wir verlassen die Klamm und wandern weiter auf dem breiten Schotterweg bergauf. An einer Hütte vorbei wandernd schiebt sich der nun das imposante Massiv des Aggensteins in unser Blickfeld. Wir gelangen an eine Kreuzung und halten uns hier nach links, dem Wegweiser folgend Richtung Breitenberg. Nun geht es über die ehemalige Skipiste des Aggensteinlifts teils steiler bergauf. Zuerst noch über einen breiten Schotterweg und schon bald nach rechts abzweigend über eine Wiese. Hier gibt es keine direkte Beschilderung, die Wegspur und der Wegverlauf sind jedoch gut zu erkennen. Von jetzt an wandern wir unterhalb des Aggenstein entlang auf einem bald wieder beschilderten Wanderweg. Die Umgebung lädt hier zum Innehalten und Verweilen ein, denn es ist nicht nur unglaublich schön hier durchzuwandern, sondern auch sehr angenehm ruhig.
An einem kleinen Spielplatz vorbei sind noch ein paar Kehren zu meistern und schon stehen wir auf dem Sattel zwischen Aggenstein und Breitenberg und erhalten erstmals einen Ausblick auf die dahinterliegenden Allgäuer Alpen. Über den Schotterweg geht es rechterhand weiter und wir steigen die letzten 180 Höhenmeter, teils recht schottrig hinauf zum Gipfel des Breitenbergs und der Ostlerhütte.






Der Abstieg (T3)
Für den Abstieg folgen wir zuerst dem Schotterweg auf gleichem Weg hinunter zur Bergstation der Hochalpbahn. Stöcke bieten dir auf dem rutschigen Schotter Halt und geben etwas mehr Sicherheit. Auch der weitere Weg bis zu Hochalphütte ist immer wieder steil und schottrig. Hier solltest du ebenfalls gut aufpassen nicht auszurutschen. Zur Info: der Weg ist zu keiner Zeit ausgesetzt, eine Absturzgefahr ist nicht gegeben. Vorbei an der Hochalphütte und dem Berghaus Allgäu geht es nun in zahlreichen, im oberen Bereich noch felsdurchsetzten Kehren durch den Wald unter Bäumen bergab. Wir folgen hier stets dem Wegweiser Richtung Breitenbergbahn Talstation / Pfronten. Immer wieder wandern wir dabei unter den kleinen Gondeln der Breitenbergbahn hindurch. Nachdem unser Ziel immer näher rückt erreichen wir auch bald den Parkplatz der Breitenbergbahn und blicken auf eine tolle Rundwanderung auf den Pfrontner Hausberg zurück.




Die Berghupfer-Einschätzung
Lohnt sich die Wanderung durch die Reichenbachklamm auf den Breitenberg bei Pfronten? Die Wanderung können wir dir wärmstens empfehlen, wenn du die nötige Bergerfahrung, sowie Trittsicherheit mitbringst. Stöcke können dir den Abstieg an sehr schottrigen Wegstellen erleichtern und Halt geben.





