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Berghütte Adlerhorst – Winter-Wanderung im Tannheimer Tal

Kurzportrait

Winter im Tannheimer Tal + Hütteneinkehr = perfekte Kombi. Diese leichte und aussichtsreiche Rundwanderung führt dich über den zugefrorenen Haldensee zur Berghütte Adlerhorst. Knapp 8,5 km und ca. 250 Höhenmeter sind zu bewältigen, meist auf breiten Wegen, teils auf schmaleren Pfaden durch den Wald. Beste Jahreszeit ist von Dezember bis März.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

250 hm

Abstieg

250 hm

Distanz
8,41 km
Dauer
2h 58m
Höchster Punkt

1350 m

Schwierigkeit

Leicht
WT2

Schlüsselstelle
Weg von und zum Adlerhorst bei eisigen Abschnitten sehr rutschig!
Wege
Breite Fahrstraßen und Forstwege
Einkehrmöglichkeit
Berghütte Adlerhorst
Beste Wanderzeit
Dezember, Januar, Februar, März
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Keine Bergbahn in der Nähe
Touren in der Nähe
Keine Touren in der Nähe vorhanden

Wanderung zur Berghütte Adlerhorst

Für den Start unserer Wanderung wählen wir den Parkplatz vom Haldensee kommend kurz vor Nesselwängle, der im Sommer auch oft genutzt wird, um die Rote Flüh zu besteigen. Von dort wandern wir ein ganzes Stück westwärts entlang der Straße auf einem gewalzten Fußweg. Kurz vorm Haldensee queren wir die Hauptstraße und wandern dem Haldensee entgegen. In der Ortschaft Haller wagen wir uns zum ersten Mal aufs Eis. Und das ist schon ein tolles Schauspiel. Im Winter, wenn der See zugefroren ist läuft hier nicht nur der Fußweg entlang, sondern auch gleich die ganze Loipe, die sich einmal durchs ganze Tannheimer Tal zieht.

Über den zugefrorenen Haldensee

Und so wandern wir über den zugefrorenen See von Ost nach West und erreichen das Westufer ziemlich genau auf Höhe des dortigen Parkplatzes. Hier queren wir erneut die Hauptstraße und wandern gegenüber auf einem schmaleren Weg in den Wald hinein. An der nächsten Weggabelung zweigen wir nach links ab und folgen dem Wegweiser Richtung Grän. Nach der Querung eines Bachlaufs eröffnet sich rechts ein freier Hang. Hier zweigen wir nach rechts ab und wandern gemütlich den Hang hinauf und oben angekommen in den Wald hinein.

Der Weg wird für ein kurzes Stück schmaler, aber nicht ausgesetzt und schon bald erreichen wir erneut eine Weggabelung. Hier wandern wir rechterhand weiter auf teils wieder schmaleren Pfaden und erreichen schon bald zwei Aussichtspunkte, die uns einen tollen Ausblick ins Tannheimer Tal bieten, wow! Gut zu wissen: Jedes Jahr im Januar findet im Tannheimer Tal ein Ballonfestival statt. Es ist schon beeindruckend, wenn plötzlich zahlreiche Ballons abheben und dem Tal farbige Punkte verpassen. Nähere Infos dazu gibt’s hier.

Weiter geht’s ab hier wieder auf einem breiteren Weg und dieser bietet uns schon bald einen wunderschönen Blick ins untere Tannheimer Tal, sowie auf Köllenspitze & Co. Angekommen an der Berghütte Adlerhorst legen wir eine gemütliche Rast ein und lassen’s uns so richtig gut gehen.

Der Abstieg

Für den Abstieg zurück zum Parkplatz folgen wir dem breiten Fahrweg. Vorsicht! Dieser kann bei eisigen Verhältnissen spiegelglatt und richtig ungemütlich werden. Oft hilft es seitlich im Schnee zu gehen oder direkt Grödel oder Spikes anzuziehen. An einer Weggabelung müssen wir uns entscheiden und wählen hier den Weg Richtung Dreikreuzkapelle / Nesselwängle.

Schon bald ist auch unser Parkplatz wieder zu sehen und wir nehmen nochmal ein paar tiefe Atemzüge der kalten und klaren Tannheimer Bergluft bevor es schließlich wieder zurück nach Hause geht; mit wunderbaren Eindrücken des Tannheimer Winters.

Lohnt sich die Rundwanderung zur Berghütte Adlerhorst?

Winter im Tannheimer Tal hat schon immer etwas ganz Besonderes. Da bietet sich diese Rundtour optimal an. Fazit: Es lohnt sich allemal.

Interesse an leichten Wanderungen geweckt?
Hier findest du weitere leichte Wanderungen im Allgäu und Umgebung.

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

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Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Frühling:
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# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.