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Drohne fliegen im Allgäu – Was du beachten solltest

Drohne fliegen im Allgäu

Das Allgäu ist bekannt für seine malerischen Landschaften – von saftig grünen Wiesen, majestätischen Bergen bis hin zu idyllischen Seen. Für Drohnenpiloten eröffnet sich hier eine ganz neue Perspektive, um diese beeindruckenden Naturschönheiten aus der Luft zu erkunden und festzuhalten. Doch bevor man seine Drohne in den Himmel steigen lässt, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten, um sowohl die Natur als auch die gesetzlichen Vorschriften zu respektieren.

Warum das Allgäu perfekt für Drohnenflüge ist

Das Allgäu ist ein Traumziel für Drohnenliebhaber. Die abwechslungsreiche Landschaft bietet einzigartige Fotomotive, die aus der Luft noch spektakulärer wirken:

  • Bergpanoramen: Die Allgäuer Alpen bieten beeindruckende Ansichten aus der Höhe. Vor allem bei Sonnenauf- oder -untergang entstehen atemberaubende Bilder von Gipfeln, Tälern und Wolkenformationen.
  • Seen und Wälder: Der Forggensee oder der Alpsee sind nur zwei Beispiele für die vielen wunderschönen Gewässer im Allgäu, die aus der Luft eine ganz neue Dimension entfalten.
  • Schlösser und Burgen: Wahrzeichen wie das weltberühmte Schloss Neuschwanstein wirken aus der Vogelperspektive noch beeindruckender – aber hier ist Vorsicht geboten, denn es gelten spezielle Flugverbote in der Nähe solcher Kulturdenkmäler.

 

Drohne fliegen im Allgäu – Gesetzliche Vorschriften und Flugverbotszonen

Egal, wie reizvoll die Landschaft auch sein mag – beim Drohne fliegen im Allgäu gibt es klare Regeln, die Drohnenpiloten beachten müssen:

  1. Mindesthöhe und Sicherheitsabstand: In Deutschland dürfen Drohnen nur bis zu einer Höhe von 120 Metern fliegen. Ein ausreichender Abstand zu Menschenansammlungen, Straßen, sowie Wohngebieten ist ebenfalls Pflicht.
  2. Flugverbotszonen: In der Nähe von Flughäfen, Naturschutzgebieten und militärischen Einrichtungen ist das Fliegen streng verboten. Besonders im Allgäu gibt es mehrere Naturschutzgebiete, in denen Drohnenflüge zum Schutz der Tierwelt nicht erlaubt sind. Dazu zählen z.B. die gesamten Allgäuer Hochalpen und viele weitere geschützte Naturflächen.
  3. Respekt vor der Natur und Kultur: Besonders im Bereich von Sehenswürdigkeiten wie dem Schloss Neuschwanstein oder dem Hohenschwangau gelten strenge Regeln. Drohnen dürfen nicht in der Nähe von historischen Denkmälern oder in touristisch stark frequentierten Gebieten geflogen werden, um die Privatsphäre und die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten.
  4. Luftverkehrsordnung (LuftVO): Drohnenpiloten sollten die Vorschriften der LuftVO kennen. Ab einem Gewicht von 250g sind Drohnen kennzeichnungspflichtig, in den meisten Fällen benötigst du ebenfalls einen Drohnenführerschein.
  5. Versicherung: In Deutschland besteht für Drohnen eine Versicherungspflicht. Eine Haftpflichtversicherung ist also unerlässlich, um im Schadensfall abgesichert zu sein.

 

Hilfreiche Apps

Alle Flugverbotszonen für den deutschen Luftraum findest du in der App Droniq (Android | Apple iOS).
Die Flugverbotszonen für den österreichischen Luftraum findest du in der Drohnen-Info App des ÖAMTC (Android | Apple iOS)

 

Tipps für den perfekten Drohnenflug im Allgäu

  • Frühe Morgenstunden nutzen: Gerade in den beliebten Gebieten ist es ratsam, früh am Morgen zu fliegen. Das Licht ist zu dieser Zeit besonders weich, und es sind weniger Menschen unterwegs.
  • Wetterlage beachten: Das Allgäu ist bekannt für seine schnell wechselnden Wetterverhältnisse. Drohnenflüge sollten nur bei guten Wetterbedingungen durchgeführt werden, um Abstürze oder Schäden durch Wind oder Regen zu vermeiden.
  • Denke auch an die Natur: Fliegende Drohnen greifen ins Tierreich ein. Tiere können dadurch aufgeschreckt werden und sich auf ihrer Flucht ernsthaft verletzen.
  • Achte auf Hubschrauber-Einsätze: Gerade in Bergnähe werden oft Materialtransporte und Krankentransporte mit dem Hubschrauber durchgeführt. Selbst wenn du in einer zugelassenen Flugzone operierst, achte immer auf herannahende Helikopter. Flieg deine Drohne am Besten schnellstmöglich und sicher zurück zu dir.

Leichte Wanderungen im Allgäu & Umgebung

Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

Wandern im Frühling

Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Frühling:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.