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Schneeschuhwanderung aufs Wertacher Hörnle

Ausblick-vom-Wertacher-Hörnle Wandern im Allgäu

Kurzportrait

Die Schneeschuhwanderung aufs Wertacher ist optimal für Einsteiger geeignet. In etwas mehr als 9 km und ca. 620 Höhenmetern geht es hinauf auf den aussichtsreichen Berg im Wertachtal. Dabei teilst du dir den Berg mit Winterwanderern, Skitourengehern und Rodlern. Der Südhang ist im Frühling oft schnell schneefrei, während am Gipfel auch bis tief in den Mai hinein der Schnee liegt. Vorsicht vor Wechten!

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

620 hm

Abstieg

620 hm

Distanz
9,16 km
Dauer
4h 10m
Höchster Punkt

1695 m

Schwierigkeit

Leicht
WT2

Schlüsselstelle
Vorsicht vor Wechten im Übergang zum Gipfelbereich!
Wege
Überwiegend gut zu begehende Wege, teils steiler.
Einkehrmöglichkeit
Buchel Alpe
Beste Wanderzeit
Dezember, Januar, Februar, März
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Keine Bergbahn in der Nähe
Touren in der Nähe
Keine Schneeschuhtouren in der Nähe

Bei der Schneeschuhwanderung aufs Wertacher Hörnle wartet eine aussichtsreiche und zugleich auch beliebte Tour auf dich. Ein echter Tipp ist früh zu starten, denn ab ca. 9 – 10 Uhr wird der Andrang hier am Wochenende schon deutlich größer.

Los geht’s auf’s Wertacher Hörnle am Wanderparkplatz der Buchel Alpe in Obergschwend

Hier hast du gleich mal die Wahl, entweder du entscheidest dich für den Aufstieg zur Buchel Alpe über die asphaltierte Fahrstraße durch den Wald (kann im Winter auch mit dem Schlitten / Rodel befahren werden) oder du folgst alternativ der Hauptstraße Richtung Oberjoch, zweigst direkt an der nächsten Kreuzung nach rechts ab und folgst dem Wanderweg, der direkt unterhalb des Bergheims Unterjoch in westliche Richtung beginnt. Von hier aus geht es größtenteils über freie Weideflächen hinauf zur Buchel Alpe.

An der Buchel Alpe angekommen kannst du dich noch für den weiteren Aufstieg stärken oder du belohnst dich beim Abstieg für die Anstrengung und genießt die tolle Aussicht. Der weitere Weg führt dich ab hier etwas steiler, aber zu keiner Zeit ausgesetzt bergan. Zuerst noch über die breite Fahrstraße, bevor der Weg anschließend in einen Winter-Wonderland-Weg durch den Wald übergeht. Ein besonders schönes Naturschauspiel wenn die einfallende Sonne durch die Bäume auf den Schnee trifft und diesen zum Glitzern bringt. Schon bald kommst du wieder auf einen etwas breiteren Weg, dem du nach links folgst. Anschließend geht es über freies Gelände bis zu einem herrlichen Aussichtspunkt bergauf. Ehrlicherweise hast du von hier aus sogar einen besseren Ausblick als vom Gipfel, denn ein unglaublich schönes Alpen-Winterpanorama bietet sich dir hier – WOW!

Falls du noch den Gipfel des Wertacher Hörnle erklimmen möchtest folgst du einfach dem Wegweiser. Besondere Vorsicht ist hier geboten, denn durch den Wind bilden sich hier oft Schneewechten, die zwar gut ersichtlich sind und umgangen werden können, aber trotzdem nicht zu unterschätzen sind! Schon bald kommt der Gipfel in Sichtweite und ist auch kurz darauf erklommen.

Der Abstiegsweg

… folgt dem Aufstiegsweg. In umgekehrter Reihenfolge geht es vom Gipfel wieder zurück zum Wanderparkplatz ins Tal.

Fazit

Eine tolle Schneeschuhwanderung, die auch für Einsteiger gut zu meistern ist.

Tipps

  • Stöcke erleichtern den Abstieg und bieten zusätzlichen Halt
  • Unbedingt den Weitblick und die Aussicht genießen – a Traum
  • Eine Einkehr auf der Buchel Alpe lädt zum Verweilen – Sonnencreme nicht vergessen

 

Weitere tolle und aussichtsreiche Wanderungen und Bergtouren findest du hier.

Fragen & Antworten zur Wanderung

Wo startet die Schneeschuhwanderung aufs Wertacher Hörnle?

Der Startpunkt liegt am Parkplatz bei Obergschwend. Von hier führt der ausgeschilderte Weg in Richtung Hörnlesattel und weiter zum Gipfel.

Wie lange dauert die Tour?

Die Gehzeit beträgt je nach Fitness und Schneeverhältnissen 3,5 bis 4 Stunden insgesamt, meist etwa 2,5 Stunden Aufstieg und 1,5 Stunden Abstieg.

Wie viele Höhenmeter hat die Schneeschuhwanderung?

Ab Obergschwend sind rund 620 Höhenmeter bis zum Wertacher Hörnle (1.695 m) zu bewältigen.

Wie schwierig ist die Tour?

Die Tour gilt als leicht. Technisch einfach, aber durch tiefen Schnee konditionell moderat anspruchsvoll. Perfekt für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Ist die Tour lawinensicher?

Das Wertacher Hörnle gilt auf dem Normalweg als relativ lawinensicher, weil es großteils über breite Rücken führt. Dennoch sollte man insbesondere bei viel Neuschnee oder Verwehungen den Lawinenlagebericht prüfen.

Welche Ausrüstung wird empfohlen?

  • Schneeschuhe
  • Stöcke (Wanderstöcke mit Schneetellern)
  • Warme, wetterfeste Kleidung
  • Hohe Bergschuhe
  • Optional Lawinenausrüstung (LVS, Sonde, Schaufel)
  • Trinken und Brotzeit

Gibt es unterwegs Einkehrmöglichkeiten?

Direkt am Weg liegt im unteren Bereich die Buchelalpe, die sich wunderbar als Einkehrmöglichkeit mit Aussicht anbietet.

Ist die Tour für Kinder geeignet?

Für schneeschuherfahrene Kinder ab ca. 10 Jahren ist die Tour machbar. Der Fahrweg zwischen Buchelalpe und Parkplatz wird im Winter gern als Rodelbahn genutzt.

Wie ist die Aussicht vom Wertacher Hörnle?

Vom Gipfel erwartet dich ein beeindruckendes 360°-Panorama über die Allgäuer Alpen, in die Tannheimer Berge, bis zur Zugspitzregion und über die Hügel des Voralpenlandes.

Wann ist die beste Zeit für die Schneeschuhwanderung?

Der optimale Zeitraum ist zwischen Dezember und März, abhängig von der Schneelage. Nach Neuschnee ist die Tour besonders reizvoll.

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

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Gefahren beim Wandern im Frühling:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.