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Wanderung von Tannheim aufs Neunerköpfle (1.862m)

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

710 hm

Abstieg

710 hm

Distanz
9,63 km
Dauer
4h 45m
Höchster Punkt

1862 m

Schwierigkeit

Mittelschwer
T2

Schlüsselstelle
Vorsicht im Frühling auf Altschneefeldern!
Wege
Teils anspruchsvolle Bergwanderwege
Asphalt, Kies, Erde, Fels
Einkehrmöglichkeit
Usser Alm, Hubertushütte
Beste Wanderzeit
Mitte Juni, Juli, August, September
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Bergbahn Neunerköpfle
Touren in der Nähe

Start deiner Wanderung aufs Neunerköpfle ist der Wanderparkplatz in Tannheim-Schmieden

Hier lohnt es sich definitiv nicht zu spät zu starten, denn die Parkplätze sind begrenzt und aufgrund der Nähe zum Vilsalpsee oft zeitig am Vormittag belegt. Wir verlassen den Parkplatz in südöstlicher Richtung und folgen der Straße „Schmieden“ bergauf durchs Dorf. Schon bald erreichen wir den ersten gelben Wegweiser und folgen Richtung Usser Alm / Neunerköpfle.

Der Weg geht nun in einen breiten, geschotterten Forstweg über und schlängelt sich in Kehren bergauf bis aufs Neunerköpfle. Wenn du es etwas gemütlicher, mäßig steil magst, folgst du dem Forstweg über die Usser Alm hinauf zum Neunerköpfle. Darf’s etwas abenteuerlicher und wenig ausgesetzt sein dann folgst du schon bald dem Wegweiser rechts abzweigend über die Weidefläche hinauf in den Wald. Der Wanderweg schlängelt sich hier in einigen Kehren hinauf in den Wald und führt uns dort weiter durch den Wald, oberhalb und entlang des Usseralpbachs. Teils wunderschön gelegen wandern wir umgeben von Bäumen und begleitet vom Rauschen des Wassers hinauf zum Forstweg, der uns anschließend zur Usser Alm führt.

Weiter geht’s von der Usser Alm aufs Neunerköpfle

Hier hast du erneut die Wahl: über den Forstweg weiter zur Bergstation oder über den Wanderweg weiter aufs Neunerköpfle. Wir entscheide uns für Variante 2 und folgen dem Wanderweg hinter der Usser Alm nach links am Hang entlang. Im Frühling ist hier erhöhte Vorsicht geboten, denn die Altschneefelder können teils rutschig sein, bzw. bei Tauwetter können sich höher gelegene Schneefelder lösen und auf den Wanderweg abrutschen!

Heute soll das allerdings kein Problem darstellen, doch auch wir queren noch einige kleinere Schneefelder und wandern schließlich über eine geschlossene Schneedecke weiter bergwärts. Schon bald erreichen wir den Bergrücken, der das Neunerköpfle und die Sulzspitze verbindet und können umgeben von Bergen und Krokuswiesen eine wunderschöne Aussicht genießen.

Der weitere Weg führt uns noch wenige Meter weiter bergauf zum Gipfel des Neunerköpfle. Ein gigantisches 360° Bergpanorama entlohnt die gemeisterten Höhenmeter und bei einer gscheiden Brotzeit lassen wir es uns so richtig gut gehen.

Der Abstieg

Für den Abstieg steigen wir hinunter zur Bergstation und folgen von hier dem Wegweiser in nordwestlicher Richtung zur Hubertushütte. Zuerst geht es noch auf einem breiten, grobschottrigen Forstweg bergab, bevor es anschließend über die steile Grasflanke der Skipiste bergab geht. Hier sind Stöcke äußerst empfehlenswert. Und auch bei Nässe besteht hier erhöhte Vorsicht (Rutschgefahr!), wenn auch zu keiner Zeit ausgesetzt.

An der Hubertushütte angekommen kannst du dich vor dem finalen Abstieg nochmal stärken. Der weitere Abstiegsweg führt rechts um die Liftstation rum und zweigt anschließend nach links ab. Durch den Wald geht es nun hinab zum Forstweg, der dich schließlich zurück nach Tannheim-Schmieden und den Wanderparkplatz.

Lohnt sich die Wanderung aufs Neunerköpfle?

Definitiv, denn die Aussicht ist hier jeden Höhenmeter wert. Und wenn du es ganz gemütlich angehen lassen möchtest fährt dich die Seilbahn von Tannheim hinauf zur Bergstation, unterhalb des Gipfelaufbaus. Doch viel empfehlenswerter ist es außerhalb der Betriebszeiten aufzusteigen, denn so kannst du die Tannheimer Bergwelt mit nur wenigen weiteren Wanderfreunden in Ruhe genießen und bestaunen.

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Weitere mittelschwere Wanderungen in der Umgebung findest du hier.

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Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

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# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
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# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.