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Musauer Alm – Leichte Wanderung im Tiroler Raintal

Wanderung zur Musauer Alm ins Tiroler Raintal entlang des Sababachs

Kurzportrait

Leichte Wanderung zur Musauer Alm im Tiroler Raintal (T1). Die Wanderung hat eine länge von 9,2 km und überwindet etwa 400 Höhenmeter. Durch die durchweg breiten Wege ist sie auch gut für Familien und Anfänger geeignet. Auf der Musauer Alm erwartet dich eine urige Einkehr, weiter hinten im Tal findest du die Otto-Mayr-Hütte & die Füssener Hütte. Beste Wanderzeit: April bis Oktober.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

400 hm

Abstieg

400 hm

Distanz
9,19 km
Dauer
3h 33m
Höchster Punkt

1290 m

Schwierigkeit

Leicht
T1

Schlüsselstelle
Keine ausgesetzten Stellen
Wege
Überwiegend einfache Bergwanderwege
Kies, Erde
Einkehrmöglichkeit
Musauer Alm
Beste Wanderzeit
April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Landschaft
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Keine Bergbahn in der Nähe
Touren in der Nähe
Brentenjoch
Große Schlicke
Köllenspitze

Start der Wanderung zur Musauer Alm ist der Wanderparkplatz oberhalb von Roßschläg

Los geht’s etwas oberhalb der Ortschaft Roßschläg in der Gemeinde Musau zwischen Füssen und Reutte. Den Rucksack gepackt, die Schuhe geschnürt – wir sind bereit für die bevorstehenden ca. 400 Höhenmeter. Wir folgen dem breiten Schotterweg, der uns zum Großteil durch den Wald, bzw. durch bewaldetes Gebiet bergauf führt.

Immer wieder hören wir die verschiedensten Vogelarten pfeifen und singen. Einfach herrlich im Frühling zu wandern. Im Sommer werden die Bäume entlang des Wegs zum praktischen Schattenspender und eine kühle Kneipp® – Tour im Sababach bringt den Kreislauf wieder so richtig in Schwung. Den Sababach queren wir zum ersten Mal nach etwa einer dreiviertel Stunde Gehzeit und folgen diesem, teils erhöht und mit schöner Aussicht weiter hinein ins Raintal Richtung Musauer Alm.

Ab sofort immer im Blick: Die Tannheimer Berge von hinten. Nach etwa eineinhalb Stunden erreichen wir die auf 1.290m gelegene Musauer Alm und was soll man sagen, wow! Umgeben von den massiven Felswänden der Gehrenspitze, Kelleschrofen Kellenspitze und Große Schlicke platziert sich die Hütte wunderbar in die Landschaft. Gigantisch!

Falls du noch nicht genug hast kannst du deine Tour weiter zur Otto-Mayr-Hütte fortsetzen. Diese erreichst du nach weiteren ca. 175 Höhenmeter und 35 Minuten Gehzeit.

Wir genießen aber erstmal den Ausblick bei einer guten Brotzeit und einem erfrischenden Getränk.

Anschließend steigen wir auf dem gleichen Weg wieder hinunter zum Wanderparkplatz.

Lohnt sich die Wanderung zur Musauer Alm im Tiroler Raintal?

Auf jeden Fall, denn hier zählt nicht der Blick von oben, sondern von mittendrin. Dazu eine gemütliche Hütteneinkehr, was brauchts denn mehr.. Eine kleine Portion Kondition solltest du für die 400 Höhenmeter und gut 9,19 Kilometer aber schon in den Rucksack packen.

Wie hat dir die Wanderung gefallen?
Schreib’s gern unten in die Kommentare.

Tipp

Der Weg zur Musauer Alm und weiter zur Otto-Mayr-Hütte ist ein breiter Schotterweg und auch gut mit dem Fahrrad zu befahren. Falls du mal etwas Abwechslung zum Wandern suchst 😉

Interesse an weiteren leichten Wanderungen?

Weitere leichte Wanderungen in der Umgebung findest du hier.

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

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Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

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# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.