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Einstein – Wanderung im Tannheimer Tal

Wanderung auf den Einstein im Tannheimer Tal - Aussicht

Kurzportrait

Mittelschwere Wanderung auf den markanten Einstein im Tannheimer Tal mit ca. 680 Höhenmetern auf 6,6 km teils steileren Wegabschnitten. Vorsicht im Gipfelbereich, die glatten Felsplatten können bei Nässe rutschig werden. Am Gipfelkreuz erwartet dich eine 360° Rundumsicht mit Bergpanorama der Tannheimer, Allgäuer und Lechtaler Berge. Die beste Wanderzeit ist von Mitte Juni bis September.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

680 hm

Abstieg

680 hm

Distanz
6,59 km
Dauer
4h 05m
Höchster Punkt

1866 m

Schwierigkeit

Leicht
T3

Schlüsselstelle
Glatte Felsplatten unterhalb des Gipfels, können bei Nässe rutschig werden.
Wege
🔴 Teils anspruchsvolle Bergwanderwege
Asphalt, Kies, Erde, Fels
Einkehrmöglichkeit
Keine Einkehrmöglichkeit
Beste Wanderzeit
Mitte Juni, Juli, August, September
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Keine Bergbahn in der Nähe

Kurz und knackig, schön und nicht ganz ohne – so würd ich die Tour im Nachhinein beschreiben. Was dich auf der Wanderung auf den Einstein erwartet, liest du in den kommenden Zeilen 😉

Rauf auf den Einstein in Tirol

Start deiner Wanderung ist der Wanderparkplatz in Berg in Tannheim, direkt an der Tannheimer Bundesstraße gelegen. Bereits vom Parkplatz erhältst du einen tollen Blick auf den Bergrücken, sowie den Gipfelaufbau des Einstein.

Der Weg ist gut beschildert und oft durch rote Punkte markiert. Zu Beginn folgst du der Straße in die Ortschaft Berg und anschließend weiter nach Norden in Richtung Einstein-Massiv. An einem Gattertor geht der Weg anschließend in einen Wanderweg über. Ein Wegweiser weist dir hier den Weg. Nun geht es bergauf über einen Schotterweg zuerst über freies Gelände und Weidefläche, anschließend durch den Wald.

Der Schotterweg ist zwar teils etwas steiler und teils auch felsdurchsetzt, mit festem Schuhwerk aber gut begehbar.

In Kehren schlängelt sich der Weg immer weiter bergauf, bis du schließlich unterhalb des Gipfels auf teils höhere Stufen und Plattengelände triffst. Hier heißt es gut aufpassen, Trittsicherheit sollte vorhanden sein. Bei nassen und schmierigen Verhältnissen kann es hier schnell rutschig werden.

Obacht! Bei Altschnee im Frühjahr oder Neuschnee im Spät-Herbst kann es hier heikel werden. Die Schneefelder stellen eine nicht zu unterschätzende Absturzgefahr dar!

Und schon stehst du oben. An schönen Tagen erwartet dich hier ein 360° Bergpanorama vom Feinsten. Die Tannheimer Berge, sowie die Allgäuer Alpen und im Hintergrund die Tiroler Berge bieten ein wunderschönes Panorama. Und die einfallende Sonne bietet gerade zum Sonnenaufgang wunderbare Lichtstimmungen. Eine ausgiebige Gipfelrast hast du dir redlich verdient. Genieß es!

Der Abstieg

Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg.

Fazit

Eine schöne Wanderung mit teils steileren Anstiegen und tollen Ausblicken in die umliegende Bergwelt.

Tipps

  1. Stöcke erleichtern den Abstieg und bieten Halt
  2. Unbedingt den Weitblick und die Aussicht genießen – a Traum
  3. Vorsicht bei Altschneeresten oder Neuschnee – unterhalb des Gipfels besteht bei nassen und gefrorenen Verhältnissen Absturzgefahr!

 

  • Fragen zur Tour? Schreib’s gerne unten in die Kommentare.
  • Weitere spannende Wanderungen findest du hier.

 

Fragen & Antworten zur Wanderung

Was macht die Wanderung auf den Einstein im Tannheimer Tal so besonders?

Die Wanderung auf den Einstein im Tannheimer Tal zählt zu den schönsten Gipfeltouren der Region. Der markante Aussichtsberg auf rund 1.866 Metern Höhe bietet einen beeindruckenden Panoramablick auf die Allgäuer und Tannheimer Alpen. Die Tour verbindet abwechslungsreiche Waldpfade und einen aussichtsreichen Gipfelgrat – perfekt für alle, die eine sportliche, aber nicht extreme Bergwanderung suchen.

Wo beginnt die Wanderung auf den Einstein?

Die Wanderung startet direkt in Tannheim (Ortsteil Berg). Ein alternativer Aufstieg ist aus dem Engetal möglich. Hier Vorsicht vor Schneefeldern im Frühjahr und Herbst.

Wie lange dauert die Wanderung auf den Einstein?

Je nach Kondition und Ausdauer ist die Tour in 2,5 – 4 Stunden machbar.

Wie schwierig ist die Wanderung auf den Einstein?

Die Einstein-Wanderung wird als mittelschwer eingestuft. Eine gute Grundkondition und Trittsicherheit sind erforderlich, vor allem im Gipfelbereich. Technische Kletterstellen gibt es nicht, dennoch ist festes Schuhwerk wichtig. Für geübte Wanderer ist die Tour gut machbar.

Wie viele Höhenmeter und wie viele Kilometer umfasst die Tour?

Die Wanderung ab Tannheim (Ortsteil Berg) beinhaltet ca. 680 Höhenmeter und 6,6 Kilometer.

Wann ist die beste Zeit für die Wanderung auf den Einstein?

Die beste Wanderzeit für den Einstein im Tannheimer Tal liegt zwischen Juni und September. In dieser Zeit sind die Wege meist schneefrei und gut begehbar. Im Frühjahr und Herbst solltest du vorab die Wegverhältnisse prüfen.

Welche Ausrüstung brauche ich für die Einstein-Wanderung?

Für eine sichere Tour auf den Einstein empfehle ich dir:

  • stabile Wanderschuhe mit gutem Profil
  • wetterfeste Kleidung
  • ausreichend Wasser und Proviant
  • Sonnenschutz und ggf. Wanderstöcke

Da sich das Wetter in den Bergen schnell ändern kann, ist eine gute Vorbereitung besonders wichtig.

Gibt es Einkehrmöglichkeiten auf der Tour?

Nein, auf dieser Wanderung gibt es keine Einkehrmöglichkeit.

Ist die Wanderung auf den Einstein für Anfänger geeignet?

Für sportliche Anfänger mit Wandererfahrung ist die Tour gut geeignet. Der letzte Abschnitt zum Gipfel erfordert zudem Aufmerksamkeit und Trittsicherheit.

Kann man die Wanderung auf den Einstein mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen?

Ja, das Tannheimer Tal ist gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Die Ausgangspunkte Engetal, Tannheim und Zöblen sind mit dem Bus erreichbar, sodass die Wanderung auch ohne Auto möglich ist.

Warum lohnt sich eine Wanderung auf den Einstein im Tannheimer Tal?

Die Wanderung auf den Einstein kombiniert sportliche Herausforderung, Naturmomente und traumhafte Ausblicke. Sie ist ideal für alle, die eine klassische Bergwanderung abseits großer Gipfel suchen.

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

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# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.