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Rote Flüh – Aussichtsreiche Wanderung im Tannheimer Tal

Wanderung von Nesselwängle auf die Rote Flüh im Tannheimer Tal - Wandern in Tirol

Kurzportrait

Mittelschwere und abwechslungsreiche Wanderung auf die Rote Flüh (T4). Besonders im oberen Bereich der 9,2 km langen Tour warten mehrere felsdurchsetzte Stellen, teils erdig, teils mit Drahtseil versichert. Auf der beliebten Wanderung sind etwa 840 Höhenmeter zu überwinden. Das Gimpelhaus bietet sich zur Einkehr an, die beste Wanderzeit ist von Mitte Juni bis September.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

840 hm

Abstieg

840 hm

Distanz
9,19 km
Dauer
5h 52m
Höchster Punkt

2108 m

Schwierigkeit

Mittelschwer
T4

Schlüsselstelle
Die letzten Höhenmeter im Gipfelaufbau sind teils seilversichert und abgespeckt und können bei Nässe rutschig werden!
Wege
Anspruchsvolle Bergwanderwege
Asphalt, Kies, Erde, Fels
Einkehrmöglichkeit
Gimpelhaus
Beste Wanderzeit
Mitte Juni, Juli, August, September
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Keine Bergbahn in der Nähe

Mit dieser Wanderung wartet eine beliebte Wanderung mit wunderschönem Bergpanorama im Tannheimer Tal auf dich.

Wanderung auf die Rote Flüh

Ausgangspunkt unserer Wanderung ist der Parkplatz am Neuschwand-Schlepplift am westlichen Ortsrand von Nesselwängle. Da sich der Parkplatz bei gutem Wetter schnell füllt, solltest du nicht zu spät aufbrechen. Alternativ stehen dir auch jede Menge Parkplätze am Lift der Krinnenalpe (gegenüberliegende Talseite) zur Verfügung.

Los geht’s dann am oberen, östlichen Ende des Parkplatzes. Wir folgen zuerst dem breiten Fahrweg ein kurzes Stück durch den Wald, bevor dieser schon bald nach rechts Richtung Nesselwängle / Rote Flüh abzweigt. Ebenfalls auf einem breiten Weg folgen wir diesem noch etwa einem Kilometer bis wir oberhalb von Nesselwängle ankommen und unser Weg linker Hand in einen Wanderweg übergeht. Der Wanderweg schlängelt sich nun größtenteils durch den Wald, teils steil, auf Schotter- und Waldwegen hinauf zum Gimpelhaus.

Bereits während des Ausstiegs erhalten wir immer wieder einen super schönen Blick ins Tannheimer Tal und auf die Tannheimer Berge. Noch kurz unter der Materialseilbahn des Gimpelhauses hindurchgeschlüpft erreichen wir die einzige Einkehrmöglichkeit auf unserer Tour.

Aufstieg zur Roten Flüh

Nach einer kurzen Stärkung nehmen wir den zweiten Teil unserer Wanderung in Angriff. Wir folgen weiter dem Wegweiser Richtung Rote Flüh und gelangen schon bald über Schotterwege in ein wunderschönes Kar. Rote Flüh und vor allem Gimpel und rechts die Köllenspitze ragen in imposanten Felswänden vor uns empor. Wow!

In einem weiten Bogen führt uns nun unser Weg weiter bergauf. Anschließend geht es in einigen Schotterkehren weiter bergan und wir kommen schließlich am Einstieg der seilversicherten Stellen zum Gipfelaufbau der Roten Flüh an. Hier beginnt nun der anspruchsvollste Teil der Tour. Teils seilversichert geht es über Felsgelände empor. Achtung, bei nassen Verhältnissen kann der teils abgespeckte Fels rutschig werden.

Solltest du hier bereits Probleme im Aufstieg haben, solltest du dir das Weitergehen gut überlegen. Denn der Abstieg wird nicht unbedingt leichter sein, eher anspruchsvoller. Im oberen Teil sind dann keine Stahlseile mehr vorhanden und wir kraxeln durch eine Rinne hinauf zum Gipfelkreuz.

Und hier erwartet uns ein gigantisches Bergpanorama, einfach schön!

Der Abstieg

Den Abstieg beschreiten wir auf dem gleichen Weg zurück zum Parkplatz.

Lohnt sich die Wanderung auf die Rote Flüh?

Auf jeden Fall! Eine Portion Trittsicherheit sollte neben ausreichend Essen und Trinken, sowie Ausdauer noch Platz im Rucksack haben, dann steht einer gelungenen Bergwanderung nichts mehr im Wege.

Dir hat die Tour gefallen oder du hast Fragen?
Schreib’s gerne unten ins Gipfelbuch.

Weitere mittelschwere Wanderungen im Allgäu & Umgebung findest du hier.

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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Weitere Touren-Empfehlungen für dich

Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

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# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.