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Walmendinger Horn – Leichte Wanderung im Kleinwalsertal

Kurzportrait

Technisch einfache Wanderung aufs Walmendinger Horn im Kleinwalsertal (T2). Von Baad führt der Weg in 9,7 km und etwa 710 Höhenmetern zum Gipfel und wieder zurück. Vorsicht vor rutschigen Wegstellen bei Nässe. Zwei Einkehrmöglichkeiten laden zum Verweilen ein. 360° Bergpanorama am Gipfel inklusive. Die beste Wanderzeit ist von Juni bis September.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg | Abstieg

710 hm | 710 hm

Distanz
9,67 km
Dauer
4h 28m
Schwierigkeit

Leicht
T2

Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Bergbahn Walmendinger Horn
Höchster Punkt

1990 m

Schlüsselstelle
Keine ausgesetzten Stellen
Wege
Teils anspruchsvolle Bergwanderwege
Asphalt, Kies, Erde, Fels
Einkehrmöglichkeit
Stutzalpe, Restaurant an der Bergstation
Beste Wanderzeit
Juni, Juli, August, September
Heute geeignet?
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle

Ist die Tour für dich machbar?

Passe die Regler auf dein heutiges Befinden an

Kondition 3
gering sehr gut
Wandererfahrung 3
Einsteiger Experte
Trittsicherheit 3
unsicher sehr sicher
Tagesform 3
kränklich topfit

Pausentag empfohlen – höre auf deinen Körper!

Gönn dir heute Erholung – die Berge laufen nicht weg. Morgen läufst du wieder!

Leichtere Alternative für dich:

Die Ergebnisse basieren auf den hinterlegten Tourdaten und dienen nur zur groben Orientierung. Sie ersetzen keine vollständige Tourenplanung. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit übernommen.

Zuletzt aktualisiert am 28. März 2026

Eines solltest du dir für die heutige Wanderung gut merken: Das große Felsmassiv, dass sich immer wieder in deinen Blick schiebt nennt sich Großer Widderstein. Fast schon aufdringlich und doch so wunderschön schleicht er sich in eine Vielzahl der Ausblicke.

Wanderung aufs Walmendinger Horn

Am zivilisierten Talende des Kleinwalsertals befindet sich die Ortschaft Baad, von wo aus wir unsere Wanderung starten. Am dortigen Wanderparkplatz lösen wir per Handy-App unser Parkticket und starten links der Straße in den Ort folgend bergauf. Der Wegweiser zeigt schon bald nach rechts Richtung Walmendinger Horn und so wandern wir weiter über einen asphaltierten Weg mäßig steil bergauf.

Nach etwas 800 Metern queren wir den rauschenden Rufelabach über eine Holzbrücke und folgen weiter dem Weg. Schon bald weist uns der Wegweiser auf einem breiten Schotterweg nach links, kurz danach zweigen wir nach rechts auf den Wanderweg in den Wald ab. Über Wurzeln und teilweise Fels wandern wir weiter unter Bäumen bergauf. Schließlich gelangen wir an die bewirtschaftete Stutzalpe, die eine tolle Einkehrmöglichkeit darstellt und Stärkung für die weiteren Höhenmeter bietet.

Weiter geht es hinter der Alpe über einen breiten Fahrweg, der aber schon bald wieder schmäler wird und uns durch den Wald und am Hang entlang bergan führt. Achtung, teilweise kreuzen wir hier eine Mountainbike-Strecke, bzw. wandern auf dieser. Aufeinander Rücksicht nehmen sollte hier an oberster Stelle stehen. Der Weg führt dabei an wunderschönen Blumenwiesen vorbei. Gepaart mit dem Ausblick ergeben sich wunderschöne Bergmomente, wow!

Anschließend erreichen wir das Skigebiet des Walmendinger Horns, erkennbar an den zahlreichen Liftanlagen. Optisch zwar kein Hingucker, aber im Winter für den Tourismus schwer verzichtbar. Dennoch blühen auch hier am Wegrand unzählige Blumen und machen so den teils steilen Gipfelanstieg zum Walmendinger Horn erträglicher. Und schließlich stehen wir oben und erhalten ein gelungenes 360° Bergpanorama inmitten der Kleinwalsertaler Bergwelt.

Der Abstieg

Für den Abstieg wählen wir den Aufstiegsweg zurück ins Tal. Solltest du einen Weg mit der Seilbahn zurückgelegt haben kannst du zuerst noch dem gleichen Weg folgen, später zweigst du dann nach links dem Wegweiser Richtung Mittelberg folgend ab.

Lohnt sich die Wanderung aufs Walmendinger Horn?

Die Wanderung ist ab Juni ein besonderes Schmankerl, denn dann blühen hier zahlreiche Blumen und ergeben mit den umliegenden Bergen eine richtig tolle Landschaft.

Wie hat dir die Wanderung gefallen?
Schreib’s gern unten in die Kommentare.

Hier findest du weitere leichte Wanderungen im Allgäu & Kleinwalsertal

Die Berghupfer - Wetterempfehlung für diese Wanderung

Achtung: Diese Empfehlung wurde maschinell berechnet und dient zur groben Orientierung.
Prüfe unbedingt die Bedingungen vor Ort!
Standort: Gipfel Walmendinger Horn 1.990 m

-5.8 °C
Leichter Schneefall
Jetzt nicht empfohlen

Die prognostizierten Bedingungen sprechen gegen diese Tour.

Sonnenuntergang: 19:44 Uhr
Niederschlag: 6.3 mm
Wind max: 15 km/h
Gipfelsicht: Gipfel wahrscheinlich in Wolken
Schneehöhe: ca. 76 cm · ca. +26–53 min längere Gehzeit
Schneesituation: 1.8 cm letzte 6h · 3.9 cm letzte 24h · 3.9 cm letzte 48h
Für Normalwanderer nicht geeignet 76 cm Schneehöhe – Frühlings-Altschnee in hoher Lage, Tour für Normalwanderer nicht begehbar. 76 cm Schneehöhe – Weg komplett eingeschneit und für Normalwanderer nicht passierbar.
Kältewarnung
-10 °C (gefühlt) – starke Kälte. Warme Bekleidung, Handschuhe und Mütze einplanen.
Schneewarnung
Hohe Niederschlagswahrscheinlichkeit bei winterlicher Phase. Wege und Markierungen können zuschneien.
Altschnee-Hinweis
Schneesituation: 1.8 cm letzte 6h, 3.9 cm letzte 24h, 3.9 cm letzte 48h.
Höhenlagenwarnung
In dieser Höhenlage sind Schnee und vereiste Stellen besonders wahrscheinlich.
Tiefschnee-Warnung
Schneehöhe am Standort: 76 cm. Der Weg ist wahrscheinlich komplett eingeschneit. Lawinenlagebericht beachten! Altschnee im Frühling kann eisig und tragend sein. Eingeplante Gehzeit verlängert sich bei Tiefschnee um ca. +10–20% (ca. +27–54 min).
  • Nasse oder rutschige Bedingungen wahrscheinlich.
  • -10 °C – warme Bekleidung und Handschuhe empfohlen.
  • Für den ausgewählten Tag ist Schneefall zu erwarten.
  • Die Tour liegt in einer für die Jahreszeit sensiblen Höhenlage.
  • 76 cm Schneehöhe – Weg eingeschneit, für Normalwanderer nicht geeignet (Frühlings-Altschnee, oft eisig und tragend).
  • Geringe Nordexposition (1.4 km): vereinzelte schattige Stellen mit Schneeresten möglich.
Stündliche Vorhersage
14:00
-6°
-10.5°
100%
15:00
-5.4°
-10.1°
100%
16:00
-5.2°
-10.4°
100%
17:00
-5.2°
-10.1°
100%
18:00
-5.2°
-9.7°
100%
19:00
-5°
-9.5°
98%
20:00
-5.2°
-9.2°
95%
21:00
-5.7°
-9.8°
100%
22:00
-6.4°
-10.1°
100%
23:00
-7°
-10.6°
80%
Stufe 2 – Mäßig Allgäuer Alpen West
Bis 2000 m: Stufe 2 ← Dein Standort Ab 2000 m: Stufe 3
Achtung - in hohen Lagen verbreitet erhebliche Lawinengefahr.
Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Über den Autor

Servus, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast, bin ich super gern in den Allgäuer Bergen unterwegs. Es freut mich sehr, dass ich dich hier inspirieren darf. Vielen Dank für dein Vertrauen!

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Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

Wandern im Frühling

Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Frühling:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.