Zum Inhalt springen

Alpe Schrattenwang am Söllereck – Wanderung ab Riezlern

Wandern im Kleinwalsertal - Leichte Wanderung von Riezlern auf die Alpe Schrattenwang am Söllereck

Kurzportrait

Leichte Wanderung zur Alpe Schrattenwang am Söllereck (T2). 10,1 km, etwa 340 Höhenmeter, vier Einkehrmöglichkeiten und eine tolle Aussicht ins Kleinwalsertal, sowie ins Obere Illertal – das sind die Eckdaten zur Tour. Die Wanderung lässt sich durch eine Fahrt mit der Söllereckbahn verkürzen und ist für Anfänger und für Familien geeignet. Die beste Wanderzeit ist von Juni bis Oktober.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

340 hm

Abstieg

340 hm

Distanz
10,1 km
Dauer
3h 41m
Höchster Punkt

1410 m

Schwierigkeit

Leicht
T2

Schlüsselstelle
Keine ausgesetzten Stellen
Wege
Überwiegend einfache Bergwanderwege
Asphalt, Kies, Erde
Einkehrmöglichkeit
Bergstüble, Mittelalp, Alpe Schrattenwang, Berghaus am Söller
Beste Wanderzeit
Juni, Juli, August, September, Oktober
Landschaft
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Bergbahn Oberstdorf Söllereck

Start der Wanderung zur Alpe Schrattenwang ist das Zentrum von Riezlern

Unsere heutige Wanderung startet am Casino in Riezlern. Von dort folgen wir über eine Straße in nordöstlicher Richtung dem Westeggweg. Nach den ersten paar Höhenmetern geht der Weg schon bald in einen geschotterten Wanderweg über.

Der Weg führt uns weiter am Hang des Fellhorns entlang durch den Wald über zwei Bachläufe und in Kehren bergauf. Schon bald verlassen wir den Wald und erhalten einen super schönen Ausblick ins Kleinwalsertal. Und jetzt wird’s kulinarisch: Neben dem Bergstüble, der Mittelalp, der Alpe Schrattenwang und dem Berghaus am Söller warten gleich vier wunderbar gelegene Einkehrmöglichkeiten auf dich. Wir entscheiden uns an diesem Tag für die Alpe Schrattenwang und setzen unseren Weg über einen breiten Fahrweg fort. Dieser führt uns zuerst am Bergstüble vorbei, bevor wir nach einigen weiteren Höhenmetern die Mittelalp erreichen.

Schau immer mal wieder nach links und auch hinter dich, denn die Aussicht hier ist einfach großartig. Im letzten Waldstück vor unserem heutigen Ziel überschreiten wir die Grenze nach Deutschland. Reisepass nicht vergessen ;-D Und dann kommt sie auch schon in Sichtweite, die Alpe Schrattenwang. Bei einer gemütlichen Einkehr lassen wir es uns so richtig gut gehen und genießen den Ausblick, jetzt auch in die Oberstdorfer Berge.

P.s. Das Berghaus am Söller liegt einige Höhenmeter unterhalb, an der Bergstation der Söllereckbahn. Mit einer Talfahrt kannst du dir die Abstiegsmeter sparen. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gelangst du anschließend zurück ins Kleinwalsertal oder nach Oberstdorf.

Der Abstieg

Den Abstieg meistern wir auch dem gleichen Weg wie wir gekommen sind, nur eben jetzt retour. So können wir die letzten Sonnenstrahlen an diesem Tag mit einem tollen Blick ins Kleinwalsertal genießen.

Lohnt sich eine Wanderung zur Schrattenwang Alpe?

Definitiv! Ob mit Familie oder Freunden, für Feinschmecker und Genießer. Die leichte Wanderung können wir dir zu fast jeder Jahreszeit empfehlen (Im Winter die Lawinensituation beachten!)

Wie hat dir die Tour gefallen?
Schreib’s gern unten in die Kommentare.

Weitere wunderschöne Wanderungen im Kleinwalsertal findest du hier.

 

Icon Achtung

Frühling im Tal - Winter in den Bergen
Während im Tal nach und nach der Frühling Einzug hält herrscht in den mittleren und höheren Lagen noch tiefster Winter. Beachte bei deiner Tourenplanung im Frühling besonders, dass viele Wege teils noch unter einer hohen Schneedecke liegen und tageszeitlich bedingt vereist oder sehr sulzig sein können. Achte stets auch auf die Lawinensituation vor Ort und plane deine Touren sorgfältig. Lawinen können sich im Frühling u.a. durch Erwärmung spontan und von selbst lösen.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Weitere Touren-Empfehlungen für dich

Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

Wandern im Frühling

Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Frühling:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.