Wanderung auf die Üntschenspitze
Für die heutige Wanderung wählen wir einen eher unbekannten Gipfel im Allgäuer Raum, die Üntschenspitze. Erreichbar ist diese übers Starzeljoch und anschließend über die Güntlespitze, hoch über Baad im Kleinwalsertal.
Los geht’s also am Wanderparkplatz in Baad. Von dort wandern wir zuerst durchs Dorf bergauf und zweigen schon bald nach links auf den Güterweg ab, der anschließend in den Starzelweg übergeht. Unser Weg verläuft schön gelegen oberhalb des Turabachs und windet sich teils steiler den Berg hinauf. Einige Kehren später erreichen wir schließlich die unbewirtschaftete Starzelalpe. Für unseren weiteren Weg zweigen wir an dieser nach links ab und folgen dem Wegweiser Richtung Starzeljoch.
Am Starzeljoch angekommen erhalten wir das erste Mal einen schönen Blick ins Lechtal auf der einen Seite und zurück ins Kleinwalsertal und die Allgäuer Alpen auf der anderen Seite. Für unsere Rundwanderung wählen wir erneut den Weg nach links Richtung Hochstarzel und Güntlepsitze. Von nun an geht es am Grat entlang weiter. Dieser ist an manchen stellen etwas luftiger und felsiger und teils mit Drahtseilen versichert. Trittsicherheit und Ausdauer sind auf dieser Tour definitiv notwendig!
Und so wandern wir immer schön gelegen am Grat entlang bis zum Derrenjoch und weiter hinauf zur Güntlespitze. Am Güntlejoch angekommen zweigen wir nach rechts ab und machen einen Abstecher zu unserem heutigen Tagesziel, der Üntschenspitze. Was immer wieder auffällt an diesem Tag sind die wunderschönen herbstlichen Landschaften. Aber auch abseits des Herbstes ist es hier wunderschön zu wandern, denn die Gegend ist selbst im Sommer nicht überflutet mit Wanderfreunden und grad im Sommer blüht es hier richtig schön.
Die Üntschenspitze und der Weg zurück
Vorbei am Häfner Joch geht es dir letzten Meter am Grat hinauf zur Üntschenspitze. Und schließlich stehen wir oben und erhalten einen wunderschönen 360° Bergpanormama-Blick.
Nach einer gemütlichen Rast starten wir unseren Weiterweg und somit den Weg zurück nach Baad. Der hat’s auf jeden Fall nochmal in sich. Den ersten Teil kennen wir bereits und wandern auf bekannten Wegen zurück zum Güntlejoch. Hier zweigen wir nun nach rechts ab und folgen weiter dem luftigen und teils felsigen Gratverlauf. Hier stehen keine Sicherungshilfen zur Verfügung, leichte Ausgesetztheit spielt aber durchaus eine Rolle.
Am kleinen Gipfelkreuz der Hinteren Üntschenspitze angekommen wählen wir steilen und schottrigen Weg nach rechts Richtung Üntschenpass. Dort angekommen zweigen wir nach links ab und wählen den Weg Richtung Stierlochalpe. Je nach Jahreszeit ist die Wegfindung hier nicht immer otpimal gegeben, denn teils hohes Gebüsch versperrt immer wieder den Weg.
Weiter bergab geht’s durch den Wald bis wir schließlich die einzige Einkehrmöglichkeit auf unserer Tour erreichen, die Bärgunthütte. Und eine Einkehr haben wir uns hier heute redlich verdient! Auf breiten Wegen geht es anschließend entlang des Bärguntbachs hinunter zurück zu unserem Ausgangspunkt.
Fazit
Eine schöne Wanderung mit tollen Ausblicken in die umliegende Bergwelt. Wer sich einen ausgesetzten Grat zutraut, der kommt definitiv auf seine Kosten! Auch kann man die Runde je nach Ausdauer noch um den Gipfel des Walmendinger Horns und der Ochsenhofer Köpfe erweitern.
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