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Welche DAV-Sektionen gibt es im Allgäu?

DAV-Sektionen im Allgäu

Die Sektionen des Deutschen Alpenvereins im Allgäu: Vielfalt und Naturverbundenheit im Herzen der Alpen

Das Allgäu, eine der bekanntesten Regionen Deutschlands, ist nicht nur für seine atemberaubenden Landschaften, grünen Almwiesen und beeindruckenden Bergkulissen bekannt, sondern auch für seine lebendige Outdoor-Community. Eine der zentralen Rollen spielt hier der Deutsche Alpenverein (DAV) mit seinen verschiedenen Sektionen. Jede Sektion hat ihre eigenen Schwerpunkte, Hütten und Wanderwege – ein Netzwerk, das Naturliebhabern und Sportbegeisterten eine breite Auswahl an Möglichkeiten bietet.

Die DAV-Sektionen im Überblick

  1. DAV Sektion Allgäu Immenstadt e.V.
  2. DAV Sektion Kaufbeuren Gablonz e.V.
  3. DAV Sektion Kempten e.V.
  4. DAV Sektion Leutkirch e.V.
  5. DAV Sektion Lindau e.V.
  6. DAV Sektion Memmingen e.V.
  7. DAV Sektion Mindelheim e.V.
  8. DAV Sektion Oberstaufen Lindenberg e.V.
  9. DAV Sektion Oberstdorf e.V.
  10. DAV Sektion Oy / Allgäu e.V.
  11. DAV Sektion Pfronten e.V.
  12. DAV Sektion Wangen e.V.
  13. DAV Sektion Weiler e.V.

 

Vielfalt im Angebot – das erwartet Mitglieder der DAV-Sektionen im Allgäu

Die DAV-Sektionen im Allgäu bieten ihren Mitgliedern nicht nur Zugang zu einer breiten Palette an Sportmöglichkeiten, sondern auch eine lebendige Gemeinschaft, die von Teamgeist und Respekt gegenüber der Natur geprägt ist. Zu den regelmäßigen Angeboten zählen:

  • Wanderungen für jedes Fitnessniveau
  • Kletterkurse in Hallen und an Felsen
  • Skitouren und Schneeschuhwanderungen im Winter
  • Hochtouren und Bergbesteigungen für erfahrene Bergsteiger
  • Familienfreundliche Events und Aktivitäten
  • Umweltbildungsprogramme und Naturschutzprojekte

 

Vorteile einer Mitgliedschaft im Deutschen Alpenverein

Die Mitgliedschaft in einem Alpenverein bietet viele Vorteile, die sowohl für erfahrene Bergsportler als auch für Anfänger interessant sind:

  • Rabatte auf Berghütten und Wanderungen: Mitglieder erhalten ermäßigte Übernachtungspreise auf Hütten und bei vielen Freizeitaktivitäten.
  • Versicherungen und Sicherheitsdienste: Viele Vereine bieten ihren Mitgliedern Versicherungen, die im Fall von Bergunfällen oder Notlagen greifen.
  • Kurse und Trainingsangebote: Ein weiterer Vorteil ist die Teilnahme an umfassenden Schulungsprogrammen, die von der Sicherungstechnik bis zur Tourenplanung reichen.

 

Die Bedeutung des Naturschutzes

Ein großes Anliegen aller DAV-Sektionen ist der Erhalt und Schutz der alpinen Natur. Im Allgäu, wo die Landschaft von intensiver Nutzung und großem Touristenandrang geprägt ist, setzen sich die DAV-Sektionen aktiv für eine nachhaltige Entwicklung und den Schutz der empfindlichen Bergökosysteme ein. Zahlreiche Projekte zur Renaturierung, zur Vermeidung von Erosion und zur Förderung der alpinen Flora und Fauna werden gemeinsam mit den Gemeinden und anderen Naturschutzorganisationen durchgeführt.

Fazit: Vielfalt und Verbundenheit in der Allgäuer Bergwelt

Die DAV-Sektionen im Allgäu leisten einen unschätzbaren Beitrag zur Erhaltung und Erlebbarmachung der alpinen Natur für Einheimische und Gäste gleichermaßen. Mit einem vielfältigen Angebot an Aktivitäten, Hütten und Wegen, kombiniert mit einem starken Engagement im Naturschutz, schaffen sie eine Umgebung, in der jeder die Faszination der Berge erleben kann. Die Sektionen des DAV im Allgäu bieten mehr als nur sportliche Herausforderungen – sie sind Orte der Gemeinschaft und des gemeinsamen Einsatzes für den Schutz und die Wertschätzung der Alpen.

P.s. Hier findest du eine Übersicht über weitere Alpenvereine in Europa.

Leichte Wanderungen im Allgäu & Umgebung

Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

Wandern im Frühling

Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Frühling:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.