Zum Inhalt springen

Bärgunthütte – Leichte Wanderung im Kleinwalsertal

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

200 hm

Abstieg

200 hm

Distanz
6,08 km
Dauer
2h 11m
Höchster Punkt

1400 m

Schwierigkeit

Leicht
T1

Schlüsselstelle
Keine ausgesetzten Stellen
Wege
Überwiegend einfache Bergwanderwege
Kies, Erde
Einkehrmöglichkeit
Bärgunthütte, Alpe Widderstein
Beste Wanderzeit
Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Keine Bergbahn in der Nähe
Touren in der Nähe

Eine Wanderung im Kleinwalsertal hat immer etwas Besonderes. Und so entscheiden wir uns heute für die Runde zur Bärgunthütte.

Wanderung zur Bärgunthütte

Wir starten unsere Wanderung am kostenpflichtigen Parkplatz in Baad. Schnell noch mit der Parkster-App bezahlt geht es auch schon los. Wir folgen dem Wegweiser Richtung Bärgunthütte in südlicher Richtung. Schon nach wenigen Metern queren wir die Breitach über eine Brücke. Und hier erwartet uns gleich das erste Highlight unserer Tour: Denn hier entspringt die Breitach und schlängelt sich so 21km bis zu ihrem Zufluss in die Iller. Gespeist wird sie aus mehreren kleinen Quellbächen, wie dem Durabach und dem Bärguntbach, dem wir von nun an bergauf folgen.

Auf einem breiten Schotterweg geht es mäßig steil bergauf, immer super schön gelegen entlang des Bärguntbachs und an farbenfrohen Blumenwiesen. Gepaart mit der Bergkulisse ein gigantisches Panorama, wow!

Nach etwa 170 Höhenmetern erreichen wir schließlich die Bärgunt-Hütte und werden auch gleich herzlichst von Sabine, der Betreiberin willkommen geheißen. Übrigens: Weitere Infos zur Hütte findest du hier. Bei einer gemütlichen Brotzeit lassen wir es uns so richtig gut gehen und genießen das wunderbare Bergpanorama, das uns umgibt. Die Bärgunthütte hat nahezu das ganze Jahr geöffnet. Die aktuellen Öffnungszeiten kannst du immer der Homepage entnehmen.

Der Abstieg

Für den Abstieg wählen wir den Panoramaweg über die Alpe Widderstein, die ebenfalls eine nette Einkehrmöglichkeit darstellt. Dazu folgen wir dem Wegweiser etwas unterhalb der Bärgunt-Hütte Richtung Panoramaweg. Über den Bärguntbach geht es weiter durch den Wald, zuerst noch ein Stück bergauf, bevor es anschließend über freie Weideflächen bergab geht.

Richte hier den Blick auch mal zurück, denn die Bergkulisse, die dich umgibt, ist richtig schön. Und so wandern wir mit Ausblick auf das Walmendinger Horn und die Ochsenhofer Köpfe wieder hinunter zum Parkplatz.

Lohnt sich die Wanderung auf die Bärgunthütte?

Eine fantastische Bergkulisse, eine herzliche Gastgeberin und eine gemütliche Brotzeit – reichen die Gründe, die dafür sprechen? Ach ja, es sind insgesamt nur ca. 200 Höhenmeter. Worauf wartest du noch? Viel Spaß 🙂

Wie hat dir die Wanderung gefallen?
Schreib’s gern unten in die Kommentare.

Hier findest du weitere leichte Wanderungen im Allgäu & Kleinwalsertal

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

1 Gedanke zu „Bärgunthütte – Leichte Wanderung im Kleinwalsertal“

  1. In jedem Walser-Urlaub wandern wir mindestens 3X rauf auf die Bärgunt. Ist zwar (hin+zurück nur eine knapp 2 Stunden-Wanderung). aber tolle Strecke. Motivation ist immer der weltbeste Apfelkuchen von Sabine. Jeden Tag frisch gebacken. Ein Gedicht.
    Kommt nicht zu spät, sonst geht man das Risiko ein, dass dieser schon aus ist.
    Wer will das schon riskieren? 😃

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Weitere Touren-Empfehlungen für dich

Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

Wandern im Frühling

Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Frühling:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.