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Schwarzer Grat – Leichte Wanderung zum beliebten Aussichtsturm

Schwarzer Grat - Leichte Wanderung auf dem Erlebnisweg zum Aussichtsturm für die ganze Familie im Allgäu

Kurzportrait

Auf überwiegend breiten und gut begehbaren Forstwegen führt dich der Weg zum Schwarzen Grat an der Grenze zum Oberallgäu (T2). Etwa 370 Höhenmeter und 10,1 km hat die Rundwanderung zum beliebten Aussichtsturm bei Bolsternang. Die Wanderung ist für die ganze Familie geeignet, am Turm gibt es mehrere Spielgeräte. Beste Wanderzeit: Mitte März bis Oktober.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

370 hm

Abstieg

370 hm

Distanz
10,1 km
Dauer
3h 45m
Höchster Punkt

1118 m

Schwierigkeit

Leicht
T2

Schlüsselstelle
Wurzelweg kurz unterhalb des Schwarzen Grats. Eine etwas steilere, schottrige Wegstelle im Abstieg
Wege
Überwiegend einfache Bergwanderwege
Asphalt, Kies, Erde, Wurzeln
Einkehrmöglichkeit
Keine Einkehrmöglichkeit
Beste Wanderzeit
Mitte März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
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Bergbahn-Anbindung
Keine Bergbahn in der Nähe
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Schwarzer Grat – Wanderung: Breite Wege, tolle Aussicht

Wir starten unsere Wanderung auf den Schwarzen Grat am Wanderparkplatz in Bolsternang. Vorsicht, nicht zu verwechseln mit Bolsterlang im Oberallgäu! Vom Parkplatz geht es ein Stück durch den Ort und rechterhand Richtung Rehaklinik Überruh. Die ersten Höhenmeter sind moderat und erfolgen über die asphaltierte Straße. Stets geradeaus folgen wir dem Wegweiser Richtung Schwarzer Grat, vorbei an einer Schranke und schließlich rein in den Wald. An einer Weggabelung wählen wir den Weg, der leicht nach rechts abzweigt und von nun an als geschotterter Forstweg weiterführt, immer dem Wegweiser Richtung Schwarzer Grat (über Erlebnisweg) folgend.

Schwarzer Grat - Leichte Wanderung auf dem Erlebnisweg zum Aussichtsturm für die ganze Familie im Allgäu

Schwarzer Grat - Leichte Wanderung auf dem Erlebnisweg zum Aussichtsturm für die ganze Familie im Allgäu

So wandern wir auf breiten Wegen durch einen herrlich ruhigen Wald, teils an der Sonne, teils unter hohen Bäumen im Schatten. Auch wenn unsere Sicht heute etwas eingetrübt ist können wir durch die Bäume immer wieder die Allgäuer Alpen durchspitzen sehen. An vier Stationen lernen wir, wie Rehe die vier Jahreszeiten erleben, sowie an weiteren Stationen entlang des Wegs lernen wir etwas über das Gestein des Bergrückens, die Adelegg und vieles mehr.

Schwarzer Grat - Leichte Wanderung auf dem Erlebnisweg zum Aussichtsturm für die ganze Familie im Allgäu

Der finale Anstieg zum Aussichtsturm Schwarzer Grat

Nach mehreren Weggabelungen erreichen wir an einer Aussichtsbank das Ende des breiten Schotterwegs. Ab hier sind die letzten Meter zum Schwarzen Grat über teils dichtes Wurzelwerk zu bewältigen. Aber alles kein größeres Problem, denn schon bald schiebt sich der beliebte Aussichtsturm samt Spielplatz in unser Blickfeld und wir haben unser heutiges Ziel erreicht.

Über diesen Wurzelweg geht’s zum Schwarzen Grat

Schwarzer Grat - Leichte Wanderung auf dem Erlebnisweg zum Aussichtsturm für die ganze Familie im Allgäu

Nun warten noch exakt 28,5 Höhenmeter auf uns über die innenliegenden Treppen des 1971 errichteten Aussichtsturms in Holzbauweise. Oben angekommen erhalten wir ein beeindruckendes Panorama über die Region, sowie auf die gesamte Kette der Alpen, von der Zugspitze bis zum Säntis in der Schweiz. Toll: Das „Fernglas“ mit integrierter Anzeige der Berge ist besonders spannend.

Aussicht im Turm

Schwarzer Grat - Leichte Wanderung auf dem Erlebnisweg zum Aussichtsturm für die ganze Familie im Allgäu

Schwarzer Grat - Leichte Wanderung auf dem Erlebnisweg zum Aussichtsturm für die ganze Familie im Allgäu
Links unten die Alpe Wenger Egg, rechts davon das Raggenhorn. Im Hintergrund sind der Grünten und das Gaishorn zu sehen.

Schwarzer Grat - Leichte Wanderung auf dem Erlebnisweg zum Aussichtsturm für die ganze Familie im Allgäu
Blick durchs „Fernglas“

Der Abstieg

Um unsere Runde zu komplettieren wählen wir den Abstieg Richtung Bolsternang / Schletteralm. Über breite Wege geht es nun wieder moderat bergab, wunderschön gelegen und Großteils durch den Wald. An der ursprünglichen Stelle der Schletteralm steht nun ein Pavillon mit Bänken und Hängematten zum Entspannen. Etwas unterhalb verläuft unser Weg Richtung Bolsternang / Rehaklinik Überruh. Nach einigen weiteren Metern gelangen wir an eine Aussichtsbank mit gutem Blick auf den Säntis. Ab hier wird der Weg für ein kurzes Stück steiler und schottriger. Wir meistern diese Wegstelle zwar relativ problemlos, bei nassen Verhältnissen kann es hier aber rutschig werden (nicht ausgesetzt). Doch schon bald wird der Weg wieder breiter und wir wandern stets dem Wegweiser Richtung Bolsternang folgend hinab zur Rehaklinik und schließlich auf bekannten Wegen zurück zum Parkplatz.

Schwarzer Grat - Leichte Wanderung auf dem Erlebnisweg zum Aussichtsturm für die ganze Familie im Allgäu

Lohnt sich die Rundwanderung auf den Schwarzen Grat?

Besonders für Anfänger und Familien ist diese Wanderung interessant. Aber auch für Ruhesuchende (am Besten unter der Woche, außerhalb der Ferienzeiten kommen) ist die Wanderung ein tolles Erlebnis.

Interesse an leichten Wanderungen geweckt?
Hier findest du weitere leichte Wanderungen im Allgäu und Umgebung.

Fragen & Antworten zur Wanderung

Wo startet die Wanderung zum Schwarzen Grat?

Diese Variante startet am Wanderparkplatz in Bolsternang im württembergischem Allgäu, kurz hinter der Grenze zum bayerischen Oberallgäu.

Wie lange ist die Wanderung?

Die Rundtour ist ca. 10,1 km lang und ist je nach Kondition und Befinden in etwa 3 – 4 Stunden machbar.

Wie viele Höhenmeter hat die Wanderung?

Auf der Rundtour sind etwa 370 Höhenmeter zu überwinden.

Wie schwierig ist die Rundtour auf den Schwarzen Grat?

Die Wanderung ist als leicht (T2) einzustufen und sowohl für Anfänger, als auch für Familien gut machbar.

Ist die Tour für Anfänger geeignet?

Ja, sogar sehr gut. Du wanderst hier auf überwiegend breiten Forstwegen. Lediglich die letzten Meter unterhalb des Schwarzen Grats sind beim Aufstieg aus südöstlicher Richtung schmaler und verwurzelt. Doch auch dieses kurze Stück ist gut machbar.

Ist die Wanderung für Kinder geeignet?

Die Wanderung ist für Kinder ab ca. 6-7 Jahren gut machbar. Meist moderate Anstiege, mehrere Infostationen und ein toller Spielplatz warten darauf entdeckt zu werden. Mit Kinderwagen ist der Weg nicht machbar, mit Kraxe sollte es kein Problem sein.

Können Hunde auf die Wanderung mitgenommen werden?

Ja, wenn der Hund an der Leine geführt wird, da du dich hier durch ein intaktes Rotwildgebiet bewegst.

Ist die Wanderung mit dem Bus oder Zug erreichbar?

Direkt an der Rehaklinik Überruh in Bolsternang befindet sich eine Bushaltestelle. Der nächstgelegene Bahnhof ist Röthenbach im Allgäu.

Welche Ausrüstung wird für die Wanderung auf den Schwarzen Grat empfohlen?

Für die Wanderung empfehle ich dir folgende Ausrüstung:

  • Stabile Wanderschuhe
  • Ausreichend Trinken und Proviant
  • Wechselkleidung je nach Befinden
  • Regenjacke
  • Sonnenschutz
  • Optional Wanderstöcke

Gibt es Einkehrmöglichkeiten auf der Tour?

Nein, direkt am Weg gibt es keine Einkehrmöglichkeit. Mit etwa 20 Minuten zusätzlich (Hin- und Rückweg) erreichst du die Alpe Wenger Egg. Diese befindet sich im oberen Bereich der Wanderung und hat in der Regel von Mai bis Oktober geöffnet.

Kann die Tour erweitert werden oder gibt es Alternativrouten?

Die Tour kann erweitert werden um einen Bogen Richtung Roßdorf oder Großholzleute. Der Schwarze Grat ist auch gut von Wengen aus, sowie aus dem Kreuzthal erreichbar.

Wann ist die beste Jahreszeit für eine Wanderung?

Die beste Zeit ist von März bis Oktober. Bitte beachte, dass im Frühling noch Altschneefelder vorhanden sein können, die tageszeitlich- und temperaturbedingt vereist sein können.

Icon Achtung

Frühling im Tal - Winter in den Bergen
Während im Tal nach und nach der Frühling Einzug hält herrscht in den mittleren und höheren Lagen noch tiefster Winter. Beachte bei deiner Tourenplanung im Frühling besonders, dass viele Wege teils noch unter einer hohen Schneedecke liegen und tageszeitlich bedingt vereist oder sehr sulzig sein können. Achte stets auch auf die Lawinensituation vor Ort und plane deine Touren sorgfältig. Lawinen können sich im Frühling u.a. durch Erwärmung spontan und von selbst lösen.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

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Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

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Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.