Zum Inhalt springen

Wanderung von Gunzesried aufs Bleicherhorn und Höllritzer Eck

Wanderung von Gunzesried im Allgäu aufs Bleicherhorn und Höllritzer Eck

Schwierigkeit
Mittelschwer
⛰⛰ von 6 | T2

Höhenmeter
670 hm

Gipfelhöhe
1.640 m

Tourenlänge
15,4 km

Gehzeit
6h 21m

Anreise
Per Auto, Per Fahrrad

Parkplatz | Haltestelle
🅿️ Link zu Google Maps

Einkehrmöglichkeit
Buhl’s Alpe, Alpe Mittelberg, Höllritzer Alpe

Landschaft
☀☀☀☀ von 5

So wird das Wetter:

Jeder Bergmoment ist einzigartig und unvergänglich.

Nachdem herrliches Herbst-Bergwetter angekündigt ist, entscheiden wir uns an diesem Oktobermorgen für eine Wanderung im Gunzesrieder Tal, genauer gesagt auf’s Höllritzer Eck.

Start der Wanderung aufs Höllritzer Eck ist der Wanderparkplatz im Ostertal

Der Parkplatz liegt etwas unterhalb der Otto-Schwegler-Hütte und wird, ebenso wie der alternative Startpunkt Parkplatz Gunzesried-Säge, über das Parkleitsystem in Gunzesried bespielt. Wir starten an diesem noch frischen Morgen zuerst in nördliche Richtung der Fahrstraße folgend zur Buhl’s Alpe, welche eine tolle Einkehrmöglichkeit (auch zur Belohnung nach der Tour) bietet.

Wanderung von Gunzesried im Allgäu aufs Bleicherhorn und Höllritzer Eck

Von dort führt uns ein geschotterter Weg zuerst hinab und durch ein kurzes Waldstück, anschließend nach links abzweigend (Wegweiser) den Birkachweg hinauf im Wechsel über freie Weidefläche und durch den Wald zur Alpe Mittelberg. Bereits hier haben wir einen tollen Ausblick auf die Nagelfluhkette und zum Grünten.

Wanderung von Gunzesried im Allgäu aufs Bleicherhorn und Höllritzer Eck

Wanderung von Gunzesried im Allgäu aufs Bleicherhorn und Höllritzer Eck

Der Weiterweg aufs Bleicherhorn

Da die Sonne mittlerweile strahlend und mit doch noch ordentlich Kraft vom Himmel scheint, gönnen wir uns eine kleine Trinkpause und entkleiden uns bis aufs Nötigste. Anschließend machen wir uns auf den Weiterweg und folgen dem Wegweiser oberhalb der Alpe Mittelberg, vorbei an einem Feldkreuz und weiter über freies Gelände. Immer wieder drehen wir uns dabei in alle Richtungen und bestaunen das uns umgebende Bergpanorama.

Wanderung von Gunzesried im Allgäu aufs Bleicherhorn und Höllritzer Eck

Wanderung von Gunzesried im Allgäu aufs Bleicherhorn und Höllritzer Eck

Nach einer weiteren, unbewirtschafteten Alpe wird der Weg wieder breiter und führt uns durch den Wald. Vorbei an Joe & Waschl, beste Kumpels in der Hochlandrinderherde vom Gunzesrieder Tal gelangen wir entlang des Birckachmoors schon bald in die Nähe der Höllritzer Alpe.

Wanderung von Gunzesried im Allgäu aufs Bleicherhorn und Höllritzer Eck

Doch die Belohnung muss noch etwas warten, denn zuvor geht’s noch aufs Bleicherhorn und Höllritzer Eck.

Der Aufstieg kostet uns in der Mittagssonne mittlerweile einiges an Kraft, doch schon bald stehen wir auf dem Bleicherhorn. Hier verweilen wir eine ganze Weile und bestaunen bei bestem Herbstwetter die Weitblicke auf den Hochvogel und in die Allgäuer Alpen. In zehn weiteren Gehminuten erreichen wir schließlich den zweiten Gipfel, das Höllritzer Eck. Gut zu wissen: Hier führt der weitere Weg am Gipfelkreuz rechts in den Wald, nicht wie wir angenommen haben geradeaus (dort wird’s schnell etwas ausgesetzt).

Wanderung von Gunzesried im Allgäu aufs Bleicherhorn und Höllritzer Eck

Der Abstieg

Der weitere Weg führt uns über Treppenstufen und einen schmalen Wanderweg hinab zur Höllritzer Alpe, welche leider an diesem Oktobertag bereits geschlossen hat. In den Sommermonaten bietet sie jedoch eine wunderbare Einkehrmöglichkeit.

Wanderung von Gunzesried im Allgäu aufs Bleicherhorn und Höllritzer Eck

Der weitere Abstieg verläuft über einen geschotterten Fahrweg hinab ins Ostertal. Dort führt uns die Fahrstraße entlang des Ostertalbachs zurück zum Wanderparkplatz Ostertal.

Zur Info: Zur Höllritzer Alpe führt eine Mautstraße, d.h. du kannst auch bis dorthin mit dem Auto fahren. Auf der Mautstraße selbst gehst du aber bei der gesamten Wanderung nur etwa 500m.

Fazit

Eine angenehme Wanderung im Gunzesrieder Tal mit tollen Ausblicken. Die Schwierigkeit bewegt sich technisch eher im unteren mittelschweren Bereich, eine Portion Trittsicherheit und Ausdauer solltest du mitbringen.

Wie hat dir die Wanderung gefallen?
Schreib’s gern unten in die Kommentare.

Hier findest du weitere leichte Wanderungen im Allgäu & Tannheimer Tal

Andreas Beiderbeck

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s noch ein paar weitere Infos über mich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Weitere Touren-Empfehlungen für dich

Willkommen zur BERGPOST!

Erhalte regelmäßig meine besten Tourenempfehlungen und Wandertipps aus dem Allgäu.

P.s. Natürlich bekommst du keinen Spam, denn ich liebe die Berge genauso sehr wie du ;-))

 

Wandern im Frühling

Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Frühling:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.