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Heidenkopf & Siplingerkopf – Wanderung ab Balderschwang

Rundwanderung von Balderschwang auf den Heidenkopf und den Siplingerkopf

Kurzportrait

Mittelschwere Wanderung von Balderschwang auf Heidenkopf & Siplingerkopf (T3+). Die Schlüsselstellen auf der 9,75 km langen Rundtour liegen unterhalb des Heidenkopfs, sowie im Gratverlauf zum Siplingerkopf mit felsigen, teils leicht ausgesetzten Wegstellen, häufig mit Drahtseil versichert. 2 Einkehrmöglichkeiten, etwa 670 Höhenmeter, am Besten von Mitte Juni – September.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

670 hm

Abstieg

670 hm

Distanz
9,75 km
Dauer
4h 46m
Höchster Punkt

1746 m

Schwierigkeit

Mittelschwer
T3+

Schlüsselstelle
Aufstieg zum Heidenkopf und Übergang zum Siplingerkopf immer wieder ausgesetzt, teils mit Stahlseilen versichert.
Wege
Anspruchsvolle Bergwanderwege
Asphalt, Kies, Erde, Fels
Einkehrmöglichkeit
Alpe Oberbalderschwang, Alpe Obere Wilhelmine
Beste Wanderzeit
Mitte Juni, Juli, August, September
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Keine Bergbahn in der Nähe

Mit dieser Wanderung wartet eine abwechslungsreiche Rundwanderung im Naturpark Nagelfluhkette auf dich.

Wanderung auf den Heidenkopf (T1 -> T3)

Wir starten unsere Wanderung kurz vorm Ortseingang nach Balderschwang. Dort stehen entlang der Straße Parkplätze zur Verfügung. Wir wandern an Annis Hofladen vorbei und folgen der asphaltierten Straße bergauf. Vorbei an einer 2.000 Jahre alten Eibe gelangen wir schon bald an die unbewirtschaftete Obere Socher Alpe. Weiter auf der Fahrstraße erreichen wir nach weiteren Höhenmetern die Alpe Oberbalderschwang (T1). Wir folgen hier stets dem Wegweiser Richtung Heidenkopf. An der Alpe angekommen kannst du dich mit Getränken oder kleinen Snacks stärken.

2.000 Jahre alte Eibe

Alpe Oberbalderschwang

Anschließend geht es noch in zwei letzten Kehren auf der Fahrstraße bergauf, bevor unser Weiterweg nach rechts abzweigt und in einen schmalen Wanderweg übergeht (T2). Über die Viehweide geht es leicht rechts bergan, bis wir erneut einen Wegweiser erreichen. Hier zweigen wir nach links Richtung Heidenkopf ab und folgen weiter dem Weg über die Viehweide bergauf.

Angekommen am Bergkamm hast du die Möglichkeit deine Wanderung um einen Gipfel zu erweitern. Nach links geht es zum Girenkopf, den du von hier aus in 20 Minuten erreichst (T3+). Der Weg dorthin ist teils recht schmal und abschüssig, teils mit Stahlseilen versichert. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit solltest du hier mitbringen!

Gipfelkreuz am Girenkopf

Solltest du direkt auf den Heidenkopf wandern wollen, zweigt dein Weg am Bergkamm angekommen nach rechts ab (T3). Von hier aus geht es teils am Hang entlang, teils etwas steiler und seilversichert über Nagelfluhgestein hinauf zum Gipfel des Heidenkopfs. Die tolle Aussicht Richtung Allgäuer Alpen, Bregenzer Wald und auf die Nagelfluhkette lässt uns eine ganze Weile am Gipfelkreuz verweilen.

Gipfelkreuz am Heidenkopf

Vom Heidenkopf auf den Siplinger Kopf (T3+)

Nach einer ausgiebigen Rast setzen wir unseren Weg zum Siplingerkopf fort. Teils am Hang entlang, teils abschüssig, teils über den Grat führt uns der Weg in einem Auf und Ab näher an den Siplinger Kopf. Die schwierigsten Stellen sind mit Stahlseilen und teils mit Trittstufen versichert. Kurz vorm Gipfel geht es nochmal für ein kurzes Stück etwas luftiger am Grat entlang, bevor wir schließlich am Gipfel des Siplingerkopfs stehen und ein tolles Bergpanorama bestaunen können.

Der Abstieg (T3 -> T1)

Für den Abstieg folgen wir weiter dem Weg in östlicher Richtung zur Alpe Obere Wilhelmine. Hier geht es teils abschüssig am Hang entlang, teils über einige Meter hohe Treppen hinunter zur Alpe (bewirtschaftet mit Selbstbedienung). An der Alpe angekommen wandern wir auf dem breiten Fahrweg (T1) zurück nach Balderschwang. Nach etwa 1,5km treffen wir auf unseren Aufstiegsweg und wandern auf bekanntem Weg zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Lohnt sich die Rundwanderung auf den Heidenkopf und den Siplingerkopf?

Wir können die Wanderung wärmstens empfehlen, da die Abwechslung, die Aussicht und die Gipfelerlebnisse hier eine tolle Kombination sind. Die nötige Portion Trittsicherheit und Schwindelfreiheit solltest du auf jeden Fall mit einpacken.

Weitere leichte Wanderungen findest du hier.

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

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Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.