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Bleicherhorn & Höllritzer Eck – Wanderung durchs Gunzesrieder Tal

Wanderung von Gunzesried im Allgäu aufs Bleicherhorn und Höllritzer Eck

Kurzportrait

Mittelschwere Wanderung aufs Bleicherhorn und Höllritzer Eck im Gunzesrieder Tal (T2+). Die Schwierigkeit stellen teils steile Wegstellen unterhalb der beiden Gipfel, sowie leicht ausgesetzte Stellen unterhalb des Höllritzerecks dar. Die Rundwanderung ist 154, km lang und überwindet etwa 670 Höhenmeter. Auf dem Weg liegen drei Einkehrmöglichkeiten, die beste Wanderzeit ist von Juni – September.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

670 hm

Abstieg

670 hm

Distanz
15,4 km
Dauer
6h 21m
Höchster Punkt

1640 m

Schwierigkeit

Mittelschwer
T2+

Schlüsselstelle
Steile Wegstellen unterhalb des Bleicherhrons.
Wegfindung unterhalb Höllritzereck nicht einfach, teils steil und leicht ausgesetzt.
Wege
Teils anspruchsvolle Bergwanderwege
Asphalt, Kies, Erde, Fels
Einkehrmöglichkeit
Buhl’s Alpe, Alpe Mittelberg, Höllritzer Alpe
Beste Wanderzeit
Juni, Juli, August, September
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Keine Bergbahn in der Nähe

Nachdem herrliches Herbst-Bergwetter angekündigt ist, entscheiden wir uns an diesem Oktobermorgen für eine Wanderung im Gunzesrieder Tal, genauer gesagt auf’s Höllritzer Eck.

Start der Wanderung aufs Höllritzer Eck ist der Wanderparkplatz im Ostertal

Der Parkplatz liegt etwas unterhalb der Otto-Schwegler-Hütte und wird, ebenso wie der alternative Startpunkt Parkplatz Gunzesried-Säge, über das Parkleitsystem in Gunzesried bespielt. Wir starten an diesem noch frischen Morgen zuerst in nördliche Richtung der Fahrstraße folgend zur Buhl’s Alpe, welche eine tolle Einkehrmöglichkeit (auch zur Belohnung nach der Tour) bietet.

Von dort führt uns ein geschotterter Weg zuerst hinab und durch ein kurzes Waldstück, anschließend nach links abzweigend (Wegweiser) den Birkachweg hinauf im Wechsel über freie Weidefläche und durch den Wald zur Alpe Mittelberg. Bereits hier haben wir einen tollen Ausblick auf die Nagelfluhkette und zum Grünten.

Der Weiterweg aufs Bleicherhorn

Da die Sonne mittlerweile strahlend und mit doch noch ordentlich Kraft vom Himmel scheint, gönnen wir uns eine kleine Trinkpause und entkleiden uns bis aufs Nötigste. Anschließend machen wir uns auf den Weiterweg und folgen dem Wegweiser oberhalb der Alpe Mittelberg, vorbei an einem Feldkreuz und weiter über freies Gelände. Immer wieder drehen wir uns dabei in alle Richtungen und bestaunen das uns umgebende Bergpanorama.

Nach einer weiteren, unbewirtschafteten Alpe wird der Weg wieder breiter und führt uns durch den Wald. Vorbei an Joe & Waschl, beste Kumpels in der Hochlandrinderherde vom Gunzesrieder Tal gelangen wir entlang des Birckachmoors schon bald in die Nähe der Höllritzer Alpe.

Doch die Belohnung muss noch etwas warten, denn zuvor geht’s noch aufs Bleicherhorn und Höllritzer Eck.

Der Aufstieg kostet uns in der Mittagssonne mittlerweile einiges an Kraft, doch schon bald stehen wir auf dem Bleicherhorn. Hier verweilen wir eine ganze Weile und bestaunen bei bestem Herbstwetter die Weitblicke auf den Hochvogel und in die Allgäuer Alpen. In zehn weiteren Gehminuten erreichen wir schließlich den zweiten Gipfel, das Höllritzer Eck. Gut zu wissen: Hier führt der weitere Weg am Gipfelkreuz rechts in den Wald, nicht wie wir angenommen haben geradeaus (dort wird’s schnell etwas ausgesetzt).

Der Abstieg

Der weitere Weg führt uns über Treppenstufen und einen schmalen Wanderweg hinab zur Höllritzer Alpe, welche leider an diesem Oktobertag bereits geschlossen hat. In den Sommermonaten bietet sie jedoch eine wunderbare Einkehrmöglichkeit.

Der weitere Abstieg verläuft über einen geschotterten Fahrweg hinab ins Ostertal. Dort führt uns die Fahrstraße entlang des Ostertalbachs zurück zum Wanderparkplatz Ostertal.

Zur Info: Zur Höllritzer Alpe führt eine Mautstraße, d.h. du kannst auch bis dorthin mit dem Auto fahren. Auf der Mautstraße selbst gehst du aber bei der gesamten Wanderung nur etwa 500m.

Fazit

Eine angenehme Wanderung im Gunzesrieder Tal mit tollen Ausblicken. Die Schwierigkeit bewegt sich technisch eher im unteren mittelschweren Bereich, eine Portion Trittsicherheit und Ausdauer solltest du mitbringen.

Wie hat dir die Wanderung gefallen?
Schreib’s gern unten in die Kommentare.

Hier findest du weitere leichte Wanderungen im Allgäu & Tannheimer Tal

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

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Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
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Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.