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Besler – Mittelschwere Wanderung am Riedbergpass

Wandern im Allgäu - Vom Riedbergpass auf den Besler als Rundtour

Kurzportrait

Mittelschwere Wanderung auf den Besler im Oberallgäu (T3). Auf der knapp 8,4 km langen Rundtour überwindest du etwa 520 Höhenmeter und erhältst tolle Ausblicke auf die Allgäuer Bergwelt. Die Schlüsselstelle, ein kurzer Klettersteig (A/B) unterhalb des Gipfels, kann umgangen werden. Im Tal gibt es zwei Alpen zur Einkehr, die beste Wanderzeit ist von Mitte Juni bis September.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

520 hm

Abstieg

520 hm

Distanz
8,37 km
Dauer
4h 12m
Höchster Punkt

1679 m

Schwierigkeit

Mittelschwer
T3

Schlüsselstelle
Klettersteig unterhalb des Besler Gipfels, mit Drahtseilen versichert. Ausweichroute möglich (siehe Karte)
Wege
Anspruchsvolle Bergwanderwege
Kies, Erde, Fels
Einkehrmöglichkeit
Alpe Herzberg, Schönbergalpe
Beste Wanderzeit
Mitte Juni, Juli, August, September
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Keine Bergbahn in der Nähe

Und plötzlich wird’s wieder Herbst. So schnell kann ein Bergsommer rum sein. Doch ob Frühling, Sommer oder Herbst, diese Tour lohnt sich zu allen drei Jahreszeiten.

Start der Wanderung auf den Besler ist der Wanderparkplatz neben dem der Wannenkopfhütte

Alternative Parkmöglichkeiten:

Parkplatz zur Mittelalp
Parkplatz Grasgehren

Den Rucksack gepackt, die Schuhe geschnürt, die Kamera scharfgestellt und schon geht’s los. Am östlichen Ende des Parkplatzes (die Straße bergab) führt uns ein schmaler Wanderweg hinunter zur Herzberg Alpe.

Wir marschieren unterhalb dieser vorbei in Richtung Wald. Obacht, schon nach einigen Metern zweigt der Weg nach rechts ab. Der Weg geradeaus endet in einer Sackgasse. Zuerst durch den Wald, anschließend am Hang entlang geht es meist moderat ansteigend und teils in Kehren bergauf.

Einige Höhenmeter später erreichen wir eine Abzweigung, an der wir uns für den rechten Weg entscheiden und dem Wegweiser Richtung Besler folgen.

Der weitere Weg führt auf einem Wanderweg weiter durch den Wald, schon bald gesellen sich einige Felsen auf dem Weg dazu, über welche wir größtenteils mühelos hinwegsteigen. Und plötzlich lichtet sich der Wald und wir können ein wunderschönes Bergpanorama bestaunen, einfach schee 🙂

Wir folgen dem Weg am Hang entlang zur Oberen Gund Alpe, die während der Sommermonate bewirtschaftet wird. Auch von hier können wir linker Hand immer wieder tolle Bergblicke erhaschen.

Der weitere Weg führt uns ein kurzes Stück durch den Wald, anschließend am Hang entlang bergauf. Immer mächtig vor uns gelegen, unser heutiges Ziel, der Besler. Eine kurze Stelle ist mit Drahtseilen versichert, die bei schmierigen Verhältnissen Halt bieten.

Über den Klettersteig auf den Besler

Nach einigen weiteren Höhenmetern auf dem Grat des Bergrückens entlang gelangen wir zum Einstieg des kurzen Klettersteigs. Solltest du dir nicht sicher sein, führt dich der weitere Weg auf den Besler unterhalb des Felsens am Hang entlang. Schilder weisen hier den Weg der Alternativroute. Wir entscheiden uns heute für den finalen Aufstieg über den Klettersteig, der nahezu durchgehend mit Stahlseilen gesichert ist. Nach etwa 5 Minuten erreichen wir den Ausstieg und erklimmen zu Fuß die letzten Meter bis zum Gipfelplateau des Beslers, wow!

Am Gipfel angekommen nehmen wir uns erstmal Zeit das grandiose Panorama zu bestaunen, natürlich bei einer ausgiebigen Brotzeit.

Der Abstieg

Für den Abstieg folgen wir der Markierung zuerst in südlicher, danach in westlicher Richtung durch den Wald. Wir umrunden hierbei den kompletten Rücken des Beslers und kommen anschließend an dessen westlichem Ende auf einer „Scharte“ im Wald raus. Von dort folgen wir dem Wegweiser Richtung Grasgehren, um die Runde zu vervollständigen. Hier kommst du übrigens auch vorbei, solltest du dich für den alternativen Gipfelanstieg entschieden haben.

Der Weg bergab führt über einen teils mit Fels durchsetzten Wanderweg. Stöcke können hier mal wieder hilfreich sein. An der bewirtschafteten Alpe Schönberg folgen wir dem Weg nach rechts in östlicher Richtung und nicht mehr Richtung Grasgehren, um zu unserem Ausgangspunkt zurückzugelangen. Hier genießen wir auch die letzten Sonnenstrahlen des Tages, da diese durch den jahreszeitlichen Fortschritt bereits hinter dem Bergrücken verschwindet. Und so wandern wir ganz entspannt zurück zur Herzberg Alpe und von dort die letzten Höhenmeter hinauf zum Parkplatz.

Lohnt sich die Wanderung auf den Besler?

Auf jeden Fall! Bilder sagen hier mehr als meine 509 Worte. Kondition und Trittsicherheit solltest du hier ebenfalls im Gepäck haben.

Wie hat dir die Tour gefallen?
Schreib’s gern unten in die Kommentare.

Weitere wunderschöne Wanderungen im Oberallgäu findest du hier.

 

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

Wandern im Frühling

Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Frühling:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.