Besonders beliebt ist die Hütte bei Alpinisten, die die anspruchsvolle Heilbronner Höhenweg-Route über den Bockkarkopf zur Rappensee-Hütte in Angriff nehmen. Auch die Besteigung der Trettachspitze, Mädelegabel oder Hochfrottspitze sind lohnenswerte Ziele. Aufgrund der exponierten Lage ist das Waltenbergerhaus auch ein hervorragender Ausgangspunkt für Klettertouren. Auch eine Tour über die Bockkarscharte Richtung Mädelegabel zum letzten Allgäuer Gletscher, der Schwarzen Milz, bietet sich an. Der Schwarzmilzferner liegt auf „nur“ 2.450 Metern Höhe, die Gletscherdicke betrug im Jahr 2015 noch etwa 10 Meter.
Die Hütte wurde im Laufe der Zeit mehrmals renoviert und erweitert, um den modernen Anforderungen gerecht zu werden, ohne dabei ihren ursprünglichen Charme zu verlieren. 2017 wurde das Waltenbergerhaus komplett neu gebaut, wobei vor allem auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz Wert gelegt wurde. Die Architektur verbindet modernes Design mit traditionellen Elementen. So wurde die neue Hütte nicht nur energieeffizient gestaltet, sondern bietet auch deutlich mehr Komfort für die Gäste.
Neben der atemberaubenden Landschaft bietet die Hütte auch einfache und gemütliche Schlafplätze, sowie eine traditionelle Küche mit typischen Allgäuer Gerichten. Die Lage des Waltenbergerhauses mitten im Naturschutzgebiet erfordert von den Besuchern besondere Rücksicht auf die Umwelt, was sich auch in den nachhaltigen Praktiken der Hüttenbewirtschaftung widerspiegelt.
Insgesamt ist das Waltenbergerhaus ein Ort, der sowohl Naturfreunde als auch Alpinisten anspricht und die wilde Schönheit der Allgäuer Alpen auf authentische Weise erlebbar macht.