
Mädelegabel – Mittelschwere Wanderung über Einödsbach
Ohne Gewähr – dient nur zur groben Orientierung und ersetzt keine fundierte Tourenplanung. Klick auf den jeweiligen Tag zeigt weitere Infos.
Auf einen Blick
Die Tour in Kürze
Mittelschwere bis anspruchsvolle Bergtour (T4 – UIAA I) über Einödsbach auf die Mädelegabel. Die Schlüsselstellen auf der 15,4 km langen und etwa 1.540 Höhenmeter betragenden Tour befinden sich als Fels- und Geröllpassagen zwischen Waltenbergerhaus und Bockkarscharte und im Gipfelaufbau der Mädelegabel (teils ausgesetzt, leichte Kletterei). Beste Wanderzeit: Juli bis September.
SchlüsselstelleFelsige und geröllige Wegstellen zwischen Waltenberger Haus und Bockkarscharte.Felsige, teils ausgesetzte, leichte Kletterstellen im Gipfelaufbau.
- Mit Hund geeignet: nein
- Mit Kindern geeignet: nein
- Kinderwagentauglich: nein
- 2x Einkehr: ja
- Bergbahn: nein
Saison
- Januar: weniger geeignet
- Februar: weniger geeignet
- März: weniger geeignet
- April: weniger geeignet
- Mai: weniger geeignet
- Juni: weniger geeignet
- Juli: geeignet
- August: geeignet
- September: geeignet
- Oktober: weniger geeignet
- November: weniger geeignet
- Dezember: weniger geeignet
- Region
- Oberallgäu
- Wanderschuhe
- Kategorie C
Planung
Wie wird das Wetter?
Vor Ort
Anreise, Wege & Einkehr
Parkplatz
Faistenoy
Erwartete Auslastung (live berechnet)
Beste Zeit: 8:00–10:00
Beste Zeit: 8:00–10:00
Beste Zeit: 9:00–15:00
Schätzung basierend auf Wochentag, Ferienzeiten und Wetter. Die tatsächliche Auslastung kann abweichen.
- Stellplätze: ca. 100
- Tagesticket: 15 €
- Stundentarif: 30 Min. kostenlos | je angefangene Stunde 1,50 € | max. 15 € pro Tag | max. 10 Tage
- Bezahlung: Münzen
Empfehlung: Direkt den Parkplatz gegenüber an der Fellhornbahn benutzen
Ausweichparkplatz: Fellhornbahn – Route ↗
Fellhornbahn
Erwartete Auslastung (live berechnet)
Beste Zeit: 8:00–10:00
Beste Zeit: 8:00–10:00
Beste Zeit: 9:00–15:00
Schätzung basierend auf Wochentag, Ferienzeiten und Wetter. Die tatsächliche Auslastung kann abweichen.
- Stellplätze: ca. 300
- Tagesticket: 5 €
- Bezahlung: Münzen, App
Anreise mit Bus & Bahn
Fellhornbahn Brücke, Faistenoy
Bushaltestelle
Linien: 7
Oberstdorf
Bahnhof
Linien: 1, 7, 8, 44, 45, 67, R10, R9, RE 75, SEV
Einkehrmöglichkeiten
Berggasthof Einödsbach
- Status: bewirtschaftet
- Öffnungszeiten: Mitte Mai-Ende September: Donnerstag-Montag
- Höhe: 1142 m
Die aktuellen Öffnungszeiten findest du auf der Website der Hütte.
Waltenberger Haus
- Status: bewirtschaftet
- Öffnungszeiten: Mitte Juni-Ende September: täglich
- Höhe: 2084 m
- DAV-Sektion: Allgäu-Immenstadt
Die aktuellen Öffnungszeiten findest du auf der Website der Hütte.
Orientierung
Karte & Höhenprofil
Check
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Leichtere Alternative für dich:
Die Ergebnisse basieren auf den hinterlegten Tourdaten sowie deinen Eingaben und dienen zur groben Orientierung. Sie ersetzen keine vollständige Tourenplanung. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit übernommen.
Erfahrungen
So war’s
Heute wartet eine wunderschöne und anspruchsvolle Bergtour auf einen der höchsten und bekanntesten Gipfel der Allgäuer Hochalpen auf dich. Du hast die Wahl: Als Tagestour oder mit Hüttenübernachtung auf dem Waltenberger Haus.
Start in Oberstdorf zur Bergtour auf die Mädelegabel (2.645 m)
Zum Start deiner Tour hast du verschiedene Möglichkeiten:
-
- Von Oberstdorf mit dem Bus ins Stillachtal nach Faistenoy (Parkplatz Fellhornbahn). Anschließend geht es zu Fuß weiter nach Einödsbach.
- Mit dem Auto bis zum Parkplatz der Fellhornbahn. Um dir den Weg nach und von Einödsbach zurück zu verkürzen empfehle ich dir ein Fahrrad mitzunehmen. Dieses kannst du in Einödsbach abstellen und kannst dich nach deiner Tour zum Parkplatz zurückrollen lassen.
- Direkt von Oberstdorf mit dem Fahrrad nach Einödsbach.

Ausgangspunkt ist auf jeden Fall immer Einödsbach – die südlichste Siedlung Deutschlands. Von hier geht es zuerst über einen breiten Forstweg bergan, der schon bald in einen Wanderweg übergeht. Etwas oberhalb, entlang des Bacherlochbachs geht es durch das Bacherloch (Schlucht, in der sich regelmäßig große Mengen Schnee sammeln und durch Lawinen ins Tal befördert werden). Schon bald steilt der Weg an und du kommst an einer etwas ausgesetzten Stelle vorbei, die dank Behelfsbrücken und Stahlseilen gut machbar ist. Sobald du das Felsgelände hinter dir gelassen hast geht es über Wiesenwege hinauf zum Waltenberger Haus. Auf deinem Weg zur Mädelegabel bietet sich hier eine gute Möglichkeit zur Zwischenrast.

Vom Waltenberger Haus auf die Mädelegabel
Weiter geht es über ein unbequemes Schutt- und Geröllfeld hinauf zur Bockarscharte. Stöcke können hier sehr hilfreich sein, um nicht immer wieder einen Schritt rückwärts zu machen. Etwas unterhalb der Bockarscharte geht das Gelände in Blockgelände über. Zupacken ist hier die Devise. Teils mit Stahlseilen versichert folgst du hier den Wegmarkierungen.


Oben angekommen erhältst du einen tollen Blick in die Tiroler Bergwelt und nach Holzgau. Hier triffst du übrigens auf den Heilbronner Weg. Nun folgst du dem Wegweiser nach links Richtung Mädelegabel / Kemptener Hütte. Schon bald erreichst du die ersten Schneefelder des Schwarzmilzferners, dem letzten verbliebenen Allgäuer Gletscher. Angst vor Gletscherspalten musst du allerdings hier keine haben, eher vor Steinschlag der Hochfrottspitze, die du unterhalb im Schnee querst. Bleib hier bewusst auch mal stehen und genieße die Aussicht, oft sieht man bereits an der Bockarscharte den ein oder anderen Steinbock.

So und nun wird es etwas kniffelig, denn der Einstieg zum Aufstieg auf die Mädelegabel ist nicht ganz einfach zu finden. Am Besten folgst du den Spuren im Schnee, bzw. hilfst dir anhand des GPS-Tracks. Über Blockgelände geht es nun bergan. An einer Stelle im unteren Teil des Aufstiegs musst du ein Mal etwas näher auf Tuchfühlung mit dem Fels gehen, danach geht es weiter im T4 Gehgelände und abwechselnden Stellen im I. Klettergrad. Der Weg ist zwar markiert, allerdings solltest du immer genau Ausschau nach der nächsten Markierung halten, denn die Gefahr des Versteigens ist gegeben. Oben angekommen kannst du einen wunderbaren Rundumblick genießen.
Für den Abstieg folgst du dem Aufstiegsweg.


Fazit
Eine ausdauernde Bergtour auf einen der höchsten Allgäuer Gipfel. Ausdauer und Trittsicherheit solltest du hier auf jeden fall mitbringen.
Tipps
- Stöcke erleichtern den Auf- und Abstieg, besonders im Schutt- und Geröllfeld oberhalb des Waltenberger Hauses
- Zeit mitbringen und bei Sonnenschein eine Kopfbedeckung, sowie Sonnenschutz
Sicher unterwegs
Bevor du losgehst
- Angaben aktualisiert:
Am Berg bist du selbst verantwortlich. Wege, Wetter und Sperrungen ändern sich schneller, als man denkt – schau deshalb vor dem Start noch einmal nach der aktuellen Lage. Alle Angaben nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr.










Austausch
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