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Ochsenhofer Köpfe & Grünhorn – Wanderung im Kleinwalsertal

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

580 hm

Abstieg

580 hm

Distanz
10,1 km
Dauer
4h 58m
Höchster Punkt

2039 m

Schwierigkeit

Mittelschwer
T3

Schlüsselstelle
Immer wieder kurze Felskraxelei. Vorsicht bei Nässe!
Wege
Anspruchsvolle Bergwanderwege
Kies, Erde, Fels
Einkehrmöglichkeit
Obere Lüchlealp, Gipfelrestaurant
Beste Wanderzeit
Juli, August, September
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Bergbahn Walmendinger Horn
Touren in der Nähe

Wanderung über die Ochsenhofer Köpfe

Wir starten unsere Wanderung an der Bergstation der Walmendinger Horn – Bahn. Ein kleiner Abstecher zur Aussichtsplattform lässt unsere Bergherzen bereits hier höherschlagen. Anschließend folgen wir dem breiten Schotterweg bergab und zweigen an der ersten Gabelung nach rechts ab. Wir folgen dem Wegweiser Richtung Ochsenhofer Köpfe (nur für Geübte!). Zuerst folgt der Weg noch breit bergan, dieser wird aber schon bald zunehmend schmaler. Auf dem Gratweg zwischen Kleinwalsertal und Schwarzwassertal erwarten uns nun immer wieder leichte Felskraxeleien und Felsabstufungen. Bereits nach ca. 2 Kilometern erreichen wir den ersten Gipfel, den Muttelbergkopf.

In einem Auf und Ab erreichen wir anschließend den Östlichen Ochsenhofer Kopf und bald darauf auch den Westlichen Ochsenhofer Kopf. Das uns umgebende Bergpanorama spricht Bände und genussvoll wandern wir weiter über die Ochsenhofer Köpfe Richtung dem sich vor uns aufbäumenden Grünhorn. Der Weg führt uns wieder einige Höhenmeter bergab in die Ochsenhofer Scharte.

Von der Ochsenhofer Scharte aufs Grünhorn

Von hier aus folgen wir dem Weg weiter am Grat entlang und wandern in wenigen, großen Kehren über Fels, Erde und Kies auf den Gipfel des Grünhorn. Der beliebte Skitourenberg bietet im Sommer ein herrliches Bergpanorama mit Blick auf den Großen Widderstein, den Hohen Ifen und die Allgäuer Hochalpen. Zum Genießen schön.

Der Aufstieg zum Grünhorn

Der Abstieg

Für den Abstieg folgen wir zuerst dem gleichen Weg zurück zur Ochsenhofer Scharte. Hier zweigen wir nun nach rechts ab und wählen den Weg unterhalb der Ochsenhofer Köpfe zur Oberen Lüchlealp. Auf einem schönen Höhenweg geht es nun zur besagten Einkehrmöglichkeit. Die Stärkung hast du dir hier mehr als verdient.

Ab der Lüchlealp sind es noch wenige Höhenmeter hinauf zur Bergstation der Walmendinger Horn – Bahn.

Aussichtsplattform am Walmendinger Horn

Lohnt sich die Wanderung über die Ochsenhofer Köpfe?

Mit der nötigen Bergerfahrung kannst du hier tolle Bergmomente im Kleinwalsertal erleben. Wir würden wieder kommen.

Weitere mittelschwere Wanderungen findest du hier.

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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Weitere Touren-Empfehlungen für dich

Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

Wandern im Frühling

Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Frühling:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.