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Hochgrat – Beliebte Wanderung übers Staufner Haus

Wanderung übers Staufner Haus auf den Hochgrat bei Oberstaufen

Kurzportrait

Die Wanderung übers Staufner Haus auf den Hochgrat ist in Summe eine leichte (T2) und ausdauernde Tour auf meist breiten Wegen. Es gilt ca. 920 Höhenmeter und 13,5 km zu überwinden. Gleich mehrere Einkehrmöglichkeiten liegen direkt am Wegesrand, die beste Wanderzeit ist von Juni bis Oktober. Vorsicht bei Nässe im Gipfelaufbau. Hier kann es im felsdurchsetzten Bereich rutschig werden!

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

920 hm

Abstieg

920 hm

Distanz
13,5 km
Dauer
6h 13m
Höchster Punkt

1834 m

Schwierigkeit

Leicht
T2

Schlüsselstelle
Gipfelaufbau des Hochgrats am Grat felsdurchsetzt und rutschig bei Nässe
Wege
Teils anspruchsvolle Bergwanderwege
Asphalt, Kies, Erde, Fels
Einkehrmöglichkeit
Bergrestaurant, Staufner Haus, Oberlauchalpe, Untere Lauchalpe, Untere Stiegalpe
Beste Wanderzeit
Mitte Juni, Juli, August, September
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Hochgratbahn

Los geht unsere heutige Wanderung auf den Hochgrat bei Oberstaufen am Parkplatz der Hochgratbahn.

Wanderung auf den Hochgrat

Von dort folgen wir der Straße, von welcher wir gekommen sind, wieder ein Stück zurück und zweigen schon bald nach links in den Wald ab. Dort führt uns eine asphaltierte Fahrstraße, zuerst noch entlang des rauschenden Horbachs, anschließend über offene Weideflächen hinauf zur Unteren Lauchalpe. Gegenüber und etwas abseits unseres Weges findest du übrigens direkt auch die Untere Stiegalpe. Beide Alpwirtschaften bieten sich super für eine erste Stärkung an.

Wir folgen weiter der Fahrstraße und dem Wegweiser Richtung Staufner Haus / Hochgrat. Dieser zweigt nach etwa 2,1 km Gesamtstrecke nach links ab und geht in einen Schotterweg über. Ab hier sind Stöcke empfehlenswert. Der breite Schotterweg führt vorbei an einer etwa 1.000 Jahre alten Eibe, über Weideflächen und der Oberlauchalpe immer weiter bergan.

Grad im oberen Drittel unserer Wanderung steilt der Schotterweg ziemlich auf und wir sind dankbar um die Stöcke (auch später im Abstieg). Schließlich erreichen wir das Staufner Haus und belohnen die Anstrengung mit einer wohlverdienten Schorle.

Vom Staufner Haus führt der Weg wieder ein kleines Stück zurück und anschließend hinauf zur Bergstation der Hochgratbahn. Dort angekommen hast du die Wahl: Entweder über einen schmaleren, geschotterten Wanderweg zum Gipfel oder über den felsigen Wanderweg entlang der Abbruchkante (Achtung, dadurch erhöht sich die Schwierigkeit der Tour von T2 auf T3!). Der Weg hinauf zum Gipfel ist aber mit einem Stahlseil versichert.

Wie du dich auch entscheidest, der Ausblick auf die umliegenden Allgäuer Berggipfel ist einfach super schön. Bei gutem Wetter kannst du sogar den Bodensee sehen.

Der Abstieg

Für den Abstieg wählen wir den gleichen Weg zurück zum Ausgangspunkt.

Übrigens: Du kannst hier auch abkürzen und bequem mit der Hochgratbahn zurück ins Tal fahren.

Der Weg ist an sonnigen Tagen oft gut mit Wanderfreunden gefüllt. Eine etwas einsamere, aber schwierigere Variante findest du hier mit der Rundtour über die Brunnenauscharte.

Lohnt sich die Wanderung auf den Hochgrat?

Ja! Wunderschöne Weitblicke bei sonnigem Wetter und super Einkehrmöglichkeiten warten auf dich und belohnen die Anstrengung.

Wie hat dir die Wanderung gefallen?
Schreib’s gern unten in die Kommentare.

Hier findest du weitere leichte Wanderungen im Allgäu & Tannheimer Tal

Fragen & Antworten zur Wanderung

Wie lang ist die Wanderung auf den Hochgrat über das Staufner Haus?

Die Tour beträgt 13,5 km (Hin- und Rückweg) und dauert ca. 5 – 6,5 Stunden, abhängig von Tempo und Pausen.

Wie schwer ist die Wanderung?

Die Tour gilt insgesamt als leicht mit leicht ausgesetzten Stellen beim Gipfelanstieg über den Gratweg (kann umgangen werden). Trittsicherheit und Kondition sind erforderlich.

Gibt es Einkehrmöglichkeiten unterwegs?

Ja, neben dem bekannten Staufner Haus stehen dir folgende weitere bewirtschaftete Hütten und Einkehrmöglichkeiten zur Verfügung:

  • das Bergrestaurant an der Bergstation der Hochgratbahn
  • die Oberlauchalpe
  • die Untere Lauchalpe
  • die Untere Stiegalpe

Ist die Wanderung familienfreundlich?

Für ältere Kinder und Jugendliche, sowie geübte Wanderer ist die Tour gut machbar. Für kleine Kinder oder ungeübte Wanderer ist die Strecke zu anspruchsvoll, insbesondere der Gipfelbereich.

Welche Ausrüstung wird empfohlen?

Für die Wanderung auf den Hochgrat empfehle ich dir folgende Ausrüstung:

  • Robuste Wanderschuhe
  • Wetterfeste Kleidung (Wind und Regen möglich)
  • Rucksack mit Brotzeit, Wasser und evtl. Wanderstöcken
  • Sonnenschutz und eventuell Handschuhe / Mütze für den Gipfel (je nach Jahreszeit)

Wann ist die beste Zeit für die Wanderung?

Mitte Juni bis September sind für die Tour ideal. Die Tour ist zwar auch in den anderen Monaten machbar, dann solltest du allerdings erhöhte Vorsicht vor rutschigen Abschnitten walten lassen und die Lawinensituation beachten. Im Gipfelbereich besteht zudem erhöhte Absturzgefahr.

Gibt es besondere Highlights auf der Strecke?

Auf der Hochgrat-Wanderung erwarten dich:

  • Panoramablicke in die Allgäuer Alpen und über den Bregenzerwald bis in die Schweiz
  • Naturbelassene Bergwiesen und spannende Felsformationen der Nagelfluhkette
  • Alpine Flora und Fauna
  • Tolle Einkehrmöglichkeiten

Wie kommt man zum Startpunkt?

Ausgangspunkt der Tour ist der Parkplatz an der Talstation der Hochgratbahn in Oberstaufen-Steibis. Dieser ist ebenfalls mit dem Bus erreichbar.

Ist die Tour gut markiert?

Ja, die Wanderwege sind deutlich ausgeschildert, besonders Richtung Staufner Haus und zum Gipfel. Eine Karte oder GPS-App (offline) ist dennoch empfehlenswert.

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
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# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
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Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.