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Hopfensee – Winter-Spaziergang im Ostallgäu

Sonnenaufgang Säuling

Kurzportrait

Leichter, winterlicher Spaziergang rund um den Hopfensee im Ostallgäu. Meist sind die Wege gut begehbar und es bietet sich dir ein toller Blick aufs Bergpanorama der Ostallgäuer und Ammergauer Berge an. Durch die knapp 7 km und nur wenigen Höhenmeter bietet sich die Wanderung auch für Familien an. Vorsicht, den zugefrorene See nicht betreten!

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

20 hm

Abstieg

20 hm

Distanz
6,81 km
Dauer
2h 05m
Höchster Punkt

801 m

Schwierigkeit

Leicht
T1

Schlüsselstelle
Keine schwierigen Stellen
Wege
🔵 Überwiegend einfache Wege
Asphalt, Kies
Einkehrmöglichkeit
Keine Einkehrmöglichkeit
Beste Wanderzeit
Dezember, Januar, Februar, März
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Keine Bergbahn in der Nähe
Touren in der Nähe

Der Hopfensee ist sowohl im Sommer, als auch im Winter ein absoluter Traum. Der Bergblick mit dem See im Vordergrund ist einfach toll.

Nachdem ich derzeit gesundheitlich leicht angeschlagen bin und somit größere Wanderungen oder Schneeschuhtouren leider nicht infrage kommen, entscheide ich mich an diesem Morgen relativ spontan ins Ostallgäu an den Hopfensee zu fahren. Kurz vor Sonnenaufgang treffe ich schließlich dort ein und kann einen herrlichen Sonnenaufgang bestaunen. I liabs ja, wenn sich die Wolken so schön orange und rot verfärben. A Traum!

Interessantes Phänomen am Hopfensee

Während ich direkt an der gefrorenen Wasseroberfläche ein Foto nach dem anderen mache, kann ich ein interessantes Phänomen hören. Zuerst denke ich noch, dass das Geräusch von den Wasservögeln, weit draußen am See kommt, doch nach genauerem Hinhören stelle ich fest, dass das Eis „singt“. So setze ich mich erstmal auf eine Bank und genieße die absolute Stille – nur das singende Eis und ich.

Für Interessierte führt auch ein Rundweg um den Hopfensee. Dieser lädt auf jeden Fall zu einem ausgedehnten Spaziergang ein. Entlang der Uferpromenade, vorbei am raschelnden Schilf und durch die grüne oder weiße Landschaft. Fast immer im Blick: Die Ostallgäuer Bergwelt mit Breitenberg, Aggenstein, Säuling & Co.

Tipp: Frühmorgens zum Sonnenaufgang ist es dort richtig schön und man ist nahezu alleine unterwegs :-))

Klingt interessant? Hier gibt’s noch viele weitere Wanderungen und Bergtouren zum Nachlesen >>
Mehr dazu über allgaeu.de

Fragen & Antworten zur Wanderung

Kann man im Winter um den Hopfensee spazieren gehen?

Der Rundweg um den Hopfensee ist auch im Winter meist gut begehbar. Dennoch sind feste, wintertaugliche Schuhe empfehlenswert, da vereiste Stellen möglich sind.

Wie lang ist der Winterspaziergang um den Hopfensee?

Der Rundweg ist etwa 7 km lang und dauert je nach Tempo und Wetterbedingungen 1,5 bis 2 Stunden. Durch die geringe Steigung ist die Strecke auch im Winter gut machbar.

Ist der Hopfensee-Rundweg im Winter kinderfreundlich?

Ja. Der Weg ist familienfreundlich, relativ flach und bietet tolle Ausblicke auf das Schloss Neuschwanstein und die Allgäuer Alpen.

Gibt es Parkmöglichkeiten vor Ort?

Rund um den Hopfensee stehen mehrere Parkplätze zur Verfügung – besonders praktisch sind jene im Ort Hopfen am See direkt am Seeufer.

Was sollte man für einen Winterspaziergang am Hopfensee anziehen?

Warme und winddichte Kleidung, da der Hopfensee offen liegt und Wind auffrischen kann. Zusätzlich: Wanderschuhe und Handschuhe / Mütze.

Ist der Rundweg im Winter barrierefrei?

Teils. Der Weg ist überwiegend gut ausgebaut, aber schneebedeckte oder vereiste Abschnitte können die Barrierefreiheit beeinträchtigen.

Gibt es Einkehrmöglichkeiten im Winter?

Ja, in Hopfen am See haben Restaurants und Cafés oft ganzjährig geöffnet. Perfekt für ein Getränk mit Blick auf den zugefrorenen See.

Kann man im Winter Tiere und Natur rund um den Hopfensee beobachten?

Gerade im Winter lassen sich Enten, Schwäne und Bergpanoramen besonders gut beobachten. Bitte auf ausgewiesene Ruhebereiche für Tiere achten.

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
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# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
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Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

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# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.