Zum Inhalt springen
Startseite » Herbstliches Lindau am Bodensee

Herbstliches Lindau am Bodensee

    Hafen in Lindau am Bodensee zum Sonnenaufgang

    Herbstlicher Besuch in Lindau am Bodensee mit kurzem Abstecher nach Bregenz.

    Wunderschönes Lindau

    Es ist 4.30 Uhr, als mich der Wecker an diesem Morgen unsanft aus den Träumen reißt. Schlaftrunken schlendere ich in die Küche um Tee zu kochen und eine kleine Brotzeit einzupacken. Mein heutiges Ziel: Lindau am Bodensee.

    Hui, doch relativ kalt draußen an diesem Morgen. Ein erster Blick wandert auf die Tankanzeige, die auf kurz vor Reserve steht. Kurz mal überschlagen, müsste grad noch so reichen. Auf dem Weg nach Lindau wird mir dann bewusst, dass es hier entlang der Strecke sowieso sowas von überhaupt keine Tankstelle gegeben hätte. Nachdem ich mich dann übrigens sage und schreibe 3x im Kreisverkehr verfahren habe, landete ich irgendwann schließlich doch auf dem gesuchten Parkplatz.

    Bereits beim Aussteigen weht mir eine leichte Brise um die Nase. Um nicht zu sagen, es war einfach eiskalt. Also zamgerissen und über die Brücke Richtung Innenstadt geschlendert. Es war noch dunkel an diesem Morgen, doch bereits auf dem Weg zur Hafenpromenade dachte ich mir, “da gehst später nochmal durch, gefällt mir”. Sah schon bei Nacht ganz schön aus die kleine Insel. An der Promenade angekommen, wurde mir dann ziemlich schnell klar, dass es vermutlich an diesem Morgen keinen besonderen Sonnenaufgang geben würde, wie ursprünglich erhofft. Aber es kann ja ned immer alles glatt laufen gell 😉

    Und wie soll es auch anders sein, kamen kurz nach meiner Ankunft schon die obligatorischen asiatischen Touristen. Irgendwie zieh ich die magisch an, aber ich mags ja gell 😉 Sie waren auf dem Weg nach Neuschwanstein und München und haben nur einen kurzen Zwischenstopp hier in Lindau am Bodensee eingelegt. Einer aus der Gruppe hat sogar schon mal in Sulzbach-Rosenberg bei Amberg gearbeitet. Also schnell ein paar Fotos von der netten Gruppe gemacht und noch freundlich verabschiedet, bevor ich mir dann selbst einen Fußmarsch ins knapp 10km entfernte Bregenz aufgebrummt hab..

    Mit guter Laune entschied ich mich für den Fußweg von Lindau nach Bregenz entlang des Bodensees. Eine Einkehr in ein schönes Café dort, ein bissl Zeit am Bodensee verbringen und später noch durch die Gassen von Lindau schlendern, so war der Plan.

    Doch als ich nach gut 1,5h in Bregenz ankam, nichts.. Kein Café hatte offen, nur der Dönerstand in der Stadt. Ziemlich unschön, liebes Bregenz. Es war doch schon halb 11 morgens? Also voller Tatendrang zurück nach Lindau um wenigstens dort noch ein bissle in der Sonne zu verweilen. Hab ich dann auch tatsächlich gemacht, und zwar in einem gut teuren Straßencafé direkt am Hafen. Wunderschön mit der Sonne und mal ehrlich, auch die Gassen dort laden am Tag zum Verweilen ein.

    Wer das ganze abrunden möchte, kann natürlich auch eine Schifffahrt am Bodensee machen. Ich persönlich hab das ganze auf die Adventszeit verschoben, denn dort soll es eine wunderschöne Hafenweihnacht inkl. toller Schifffahrt geben. Lass mich überraschen. Ihr werdet also bald wieder von dort von mir hören 😉

     

    Details

    Anfahrt | Parken:
    ● Parkplatz auf der Insel
    ● Parkplatz P3
    ● Lindau HBF auf der Insel
    ● Öffentliche Verkehrsmittel

     

    Tipps

    ● Eine Schifffahrt auf dem Bodensee lohnt sich immer (Achtung: Ab Ende Oktober nur noch begrenzt möglich)

    ● Ein heißes Getränk direkt an der Hafenpromenade genießen (gehobene Preise, aber sehr angenehm dort zu verweilen)

    Willkommen zur BERGPOST!

    Erhalte regelmäßig meine besten Tourenempfehlungen und Wandertipps aus dem Allgäu.

    P.s. Natürlich bekommst du keinen Spam, denn ich liebe die Berge genauso sehr wie du ;-))

     

    Wandern im Frühling

    Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

    Gefahren beim Wandern im Frühling:
    # Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
    # Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
    # Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
    # Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

    Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
    # Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
    # Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

    Nützliche Tipps:
    # Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
    # Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
    # Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
    # Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

    Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

    Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
    Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
    Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

    Was bedeuten die Farbpunkte

    Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
    🔵 Leichte, alpine Wege
    🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
    ⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

    Information zur Datenangabe

    Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

    Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.