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In Zeiten von Corona – Tipps für zuhause

    Ausblick Allgäu Nebelhorn Seealpsee Zeigersattel im Winter

    Ja Freunde, auch für mich heißt es jetzt erstmal zu Hause bleiben. Die Ausgangsbeschränkungen in Bayern erlauben leider keine Bergtour mehr und es ist auch absolut sinnvoll und gut so! Doch was macht man jetzt den ganzen Tag?

    Die erste Möglichkeit sich zu beschäftigen, bzw. beschäftigt zu werden ist natürlich Homeoffice. Viele Firmen geben derzeit Ihren Mitarbeitern Corona – frei und schicken diese in die Heimarbeit. Doch für eine riesige Anzahl an Menschen ist das berufsbedingt natürlich nicht möglich von zuhause aus zu arbeiten.

    So bleibt, zumindest in Bayern, noch die Möglichkeit einen Spaziergang zu machen oder zu sporteln. Frische Frühlingsluft beim Radln oder Joggen zu schnuppern ist doch auch mal wieder was schönes.

    Falls es das Wetter nicht zu lässt an die frische Luft zu gehen, kann man ja auch einfach mal wieder zu einem guten Buch greifen und lesen oder Spiele spielen, meditieren, den Haushalt machen, aufgeschobene Projekte angehen, den Garten pflegen, sich auf dem Balkon sonnen, die Großeltern / Eltern / Freunde anrufen, rätseln, Wolken beobachten, Autos zählen, einen Kuchen backen, gutes Essen kochen, musizieren, tanzen, alte Fotos anschauen, in Erinnerungen stöbern, …

    Es gibt so viele Möglichkeiten sich in den eigenen vier Wänden zu beschäftigen. Und vielleicht hat Corona ja auch etwas Gutes: Man lernt wieder, sich auf die wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren.

    Seid fröhlich und bleibt gesund!

     

    P.s. Natürlich kannst du dir auch die Zeit mit dem Ansehen von schönen Bergbildern vertreiben. Oder du suchst dir eine schöne Bergtour / Wanderung für den Sommer raus.

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    Wandern im Frühling

    Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

    Gefahren beim Wandern im Frühling:
    # Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
    # Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
    # Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
    # Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

    Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
    # Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
    # Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

    Nützliche Tipps:
    # Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
    # Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
    # Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
    # Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

    Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

    Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
    Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
    Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

    Was bedeuten die Farbpunkte

    Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
    🔵 Leichte, alpine Wege
    🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
    ⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

    Information zur Datenangabe

    Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

    Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.