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Kemptner Hütte – DAV-Hütte im Allgäu auf dem E5 Fernwanderweg

Kemptner Hütte im Allgäu

Höhe
1.846 m

Öffnungszeiten
Juni bis Mitte Oktober
(je nach Schneelage)

DAV-Sektion
Allgäu-Kempten
Link zur Hütte

Nachbarhütten
Hermann-von-Barth-Hütte
Waltenbergerhaus
Rappenseehütte

Die Kemptner Hütte ist eine der bekanntesten Alpenvereinshütten im Allgäu und liegt auf 1.846 Metern Höhe inmitten der imposanten Bergwelt der Allgäuer Alpen. Sie wird von der Sektion Kempten des Deutschen Alpenvereins (DAV) betrieben und ist besonders beliebt bei Wanderern und Bergsteigern. Die Hütte befindet sich im oberen Teil des wildromantischen Sperrbachtals und bietet eine atemberaubende Aussicht auf die umliegenden Gipfel. Ihr Ursprung geht zurück aufs Jahr 1891.

Ein besonderes Highlight der Hütte ist ihre Lage am berühmten E5-Fernwanderweg, der von Oberstdorf bis nach Meran führt. Für viele Wanderer ist die Kemptner Hütte die erste Etappe auf dieser herausfordernden Tour. Doch auch für Tagesausflügler ist sie ein lohnendes Ziel, das sich von Oberstdorf aus in etwa fünf Stunden Gehzeit erreichen lässt.

Die Kemptner Hütte verfügt über insgesamt etwa 290 Schlafplätze, die sich auf Zimmer- und Matratzenlager verteilen. Von Anfang Juni bis Mitte Oktober (je nach Schneelage) ist die Hütte bewirtschaftet, und hungrige Wanderer können sich dort mit regionalen Allgäuer Spezialitäten stärken. Besonders geschätzt wird die herzliche Gastfreundschaft, die die Hütte auszeichnet.

Touren rund um die Kemptner Hütte

Rund um die Kemptner Hütte gibt es zahlreiche Möglichkeiten für spannende Bergtouren. Zu den Klassikern zählen Aufstiege zur Mädelegabel (2.645 m) oder dem Großen Krottenkopf (2.656 m), dem höchsten Gipfel der Allgäuer Alpen. Auch die Überschreitung des Mädelejochs nach Holzgau ins benachbarte Lechtal ist eine beliebte Route. Übrigens: Auf dem Weg zur Mädelegabel oder Richtung Heilbronner Höhenweg kommst du am letzten Allgäuer Gletscher, dem Schwarzmilzferner vorbei.

Die Hütte ist nicht nur ein idealer Ausgangspunkt für Gipfelstürmer, sondern auch ein Platz der Ruhe und Erholung inmitten unberührter Natur. Von der Sonnenterrasse aus können Besucher das Panorama genießen und dabei die Alpenflora und -fauna beobachten.

Die Kemptner Hütte ist ein Ort, an dem sich Sport, Naturerlebnis und Allgäuer Gemütlichkeit auf wunderbare Weise vereinen. Ob als Zwischenstopp auf einer Fernwanderung oder als Ziel einer Tagestour – sie bietet Bergfreunden eine willkommene Oase in den Allgäuer Alpen.

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Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

Wandern im Frühling

Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Frühling:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.