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Neuseeland

    Was ich definitiv vorab sagen kann: Neuseeland ist ein Traum für Jedermann, denn es bietet landschaftlich und kulturell so ziemlich das Ultimum, ebenso das vielfältige Tierreich. Wer auf Löwen und Elefanten hofft, ist allerdings hier falsch.

     

    Auckland

     

    Auckland - NeuseelandAlso von vorne. Los gings am Flughafen in Frankfurt und nach der Ankunft kurz vor Mitternacht in Auckland wars ziemlich regnerisch und stürmisch. Aber es war ja auch erst Frühling und ich hoffte auf besseres Wetter die nächsten Tage um Fotos machen zu können.

    Auckland an sich ist eine schöne Stadt aber doch ziemlich voll. Schließlich leben hier gut 1/3 der Einwohner in Neuseeland. Die wunderschönen Parks laden zum Verweilen ein. Aber auch der Hafen oder der Skytower, welcher einen fantastischen Rundumblick über die Millionen-Metropole bietet (besonders attraktiv bei Nacht) sind einen Besuch wert. Auf der gegenüberliegenden Seite der Harbour Bridge findet man Devenport, meines Erachtens einer der schönsten Stadtteile dieser Großstadt. Übrigens laden dort unter anderem ein weitläufiger Park und eine architektonisch gelungene Bibliothek für eine Pause ein.

    DSC_0677_1Wer einen Überblick über die Stadt sucht, kann diese vom Mt. Victoria oder den Mt. Eden wunderbar überblicken. Für Wanderlustige oder diejenigen, die dem ganzen Großstadtjungel mal entkommen möchten bietet die Insel Waiheke Island eine tolle Auszeit. Per Boot geht es von Devonport aus auf die etwa 45 Minuten entfernte Trauminsel (auch vieler Neuseeländer, die dort ihren Zweitwohnsitz in Form einer Villa haben). Wer den Shoppingtrubel mag begiebt sich in die Queen Street im Herzen von Auckland in Neuseeland. Dort reihen sich die Geschäfte förmlich aneinander und zwischendrin findet man auch immer was für den kleinen und großen Hunger. Museumsliebhaber kommen im Auckland War Memorial Museum auf ihre Kosten, etwas außerhalb gelegen aber in etwa 45 Minuten zu Fuß vom Stadtkern aus zu erreichen. Der Weg dorthin führt gleich durch mehrere Parks in denen man zum Teil auch seltene Vögel sehen kann.

     

    Coromandel Peninsula

     

    Coromandel - NeuseelandEtwas östlich gelegen auf der Coromandel-Halbinsel liegt das kleine Städtchen Hahei. Im Prinzip kaum erwähnenswert, wenn hier nicht die Wanderung zu einem gigantischen Felsen im Meer vor Neuseeland ihren Start finden würde. Hier gibt es gleich mehrere Sachen auf einmal zu besichtigen: Zum einen dieser Felsen, der meterhoch aus dem Wasser ragt und von Vögeln umkreist wird. Wirklich beeindruckend. Zum anderen gibt es am Strand einen Felsen, in welchem ein komplettes Loch ist, durch das man bei Ebbe hindurchgehen kann. Ebenfalls lädt hier der tolle goldbraune Sandstrand zum Verweilen ein. Besonders zum Sonnenaufgang, bzw. zum Sonnenuntergang ist der Strand sehr belebt, da hier die prächtigsten Farbenspiele am Himmel auftreten können.

     

    Cape Reinga

     

    Cape Reinga - NeuseelandWeiter nördlich, genauer gesagt am nördlichsten Punkt Neuseelands, dem Cape Reinga, liegt ein wunderschöner Sandstrand, vielleicht einer der schönsten des Landes. Allerdings steht dorthin eine mehrstündige Wanderung bevor. Circa 3 Stunden sollten für den Hin- und Rückweg eingeplant werden. Aber der Walk an den nördlichsten Strand in Neuseeland zahlt sich aus, das Meer mit seinen hohen Wellen lädt hier in Strandnähe zum Baden ein. Weiter draußen eignet es sich optimal zum Surfen. Der Haken: Auch das Surfbrett muss bei der Wanderung mitgenommen werden, da es sonst keinen Zugang zu dem Strandabschnitt gibt. Übrigens steht am Cape Reinga in Neuseeland auch ein Leuchtturm, den man nicht außer acht lassen sollte. Zwar sind hier die Touristenströme relativ hoch, aber zur frühen oder späteren Stunde ist die Besucherfrequenz relativ gering. Und dieses Postkartenmotiv sollte man auf einer Neuseeland – Reise schon gesehen haben, also rauf auf die Bucket-List, ebenso wie die Wanderung zum Sandstrand.

     

    Tongariro Alpine Crossing

     

    Tongariro Alpine Crossing - NeuseelandVom Norden in die Mitte der Nordinsel in Neuseeland. Hier befindet sich die Vulkanfamilie bestehend aus dem Mount Ruapehu, Mount Ngauruhoe und dem Mount Tongariro. Übrigens drei noch aktive Vulkane, Schilder entlang des Weges warnen davor, der letzte Ausbruch liegt gerade mal 9 Jahre zurück. Am 26. September 2007 bebte hier die Erde und der Vulkan schleuderte Gestein und Asche kilometerweit durch die Luft. Wenn man das Tongariro Alpine Crossing mit Wanderführer macht erfährt man hier genaueres, was wirklich interessant ist.

    Beim Crossing läuft man erst durch Steppen leicht bergauf, bevor es dann etwas steiler wird und in Schnee übergeht (Wanderung Ende Frühling, im Sommer schneefrei). Teilweise wird es sogar so steil, dass man auf allen Vieren den Berg raufklettern muss. Die Aussicht von dort oben ist allerdings unbezahlbar, wenn man Glück und gute Sicht hat sieht man von dort oben über 100 Kilometer weit. Vielleicht für den ein oder anderen etwas unangenehm ist der teils beißende Schwefelgeruch, aber schließlich ist der Vulkan ja nach wie vor aktiv.

     

    Wellington – Hauptstadt in Neuseeland

     

    Wellington - NeuseelandViele vermuten, dass Auckland die Hauptstadt in Neuseeland ist, aber das ist falsch. Denn die richtige Hauptstadt ist Wellington, im Süden der Nordinsel. Man munkelt, dass Wellington eine der windigsten Städte der Welt ist und das ist gar nicht so weit gefehlt. Selbst bei Nacht wird man im Camper ordentlich durchgeschüttelt, dafür hat man tolle Sonnenuntergänge und -aufgänge direkt am Meer. Eine Wanderung auf den Mount Wellington bietet eine herrliche Rundumsicht über die Hauptstadt. Wer zu faul ist kann auch bequem mit dem Auto oder sogar einem Bus fast bis zum Gipfel fahren. Für mich persönlich zählt Wellington zu den Top 3 Städten in Neuseeland. Der tolle innerstädtische Flair und die Umgebung dort machen die Stadt zu etwas Besonderem.

    In der näheren Umgebung gibt es einige sehr interessante Wanderwege, unter anderem zu einer Seehunde-Kolonie. Der strenge Geruch schreckt vermutlich die meisten Menschen ab aber mit etwas Glück kann man den Seehunden sehr nahe kommen. Und an diesem Strand kann man auch echte Paua Muscheln finden, ein echter Geheimtipp übrigens. Aber darauf achten, dass es hierfür auf dem Weg von Neuseeland nach Deutschland Einfuhrbestimmungen seitens des Zolls gibt, bzw. auch Ausfuhrbestimmungen des neuseeländischen Zolls. Von Wellington aus kann man im Übrigen auch per Fähre auf die Südinsel nach Picton übersetzen.

     

    Hooker Valley – Aoraki Mount Cook

     

    Aoraki Mount Cook - NeuseelandDie schönste Berglandschaft in Neuseeland und mit Sicherheit auch unter den Top 20 auf der Welt. Das Hooker Valley rund um den Mount Cook, dem höchsten Berg des Landes ist faszinierend. Schneebedeckte Gipfel umgeben das Wandergebiet, meterlange Brücken führen über rauschende Bäche. Hier kann man dem Gletschereis beim Schmelzen zuschauen. Man sollte bei einer Wanderung durch das Hooker Valley durchaus trittsicher und schwindelfrei sein, nicht wegen der Höhe, vielmehr wegen den wackligen Hängebrücken, die sicherheitstechnisch aber völlig unbedenklich und in einem neuen gepflegten Zustand sind. Der extra angelegte Weg führt entlang von Steppen, durch Gräser, über Brücken, vorbei an den rauschenden Bächen zu einem See, der dem Aoraki Mount Cook zu Füßen liegt. Ein imposantes Bild mit dem gigantischen Berg im Hintergrund.

    Hooker Valley - NeuseelandViele Familien sind hier unterwegs, aber auch Einzelwanderer um die Landschaft und den Ausblick zu genießen. Bei schönem Wetter ein Muss. Am Ende des Weges am besagten See laden Sitzgelegenheiten zu einer gemütlichen Pause ein. Aber auch abseits des Weges, wo sich nicht die Menschenmassen tummeln kann man entspannen. Die Wanderung dauert etwa 4,5 Stunden, bei schönem Wetter sollte man dies aber unbedingt noch ausdehnen. Und bitte, wie immer in Neuseeland und auch sonst wo auf dieser Welt sollte man seine mitgebrachten Abfälle nach der Wanderung wieder mitnehmen. Denn als ich dort war war es wirklich sauber und die Landschaft nahezu unberührt abseits der Wege.

     

    Hooker Valley – Roadtrip

     

    Hooker Valley - NeuseelandBereits die Straße auf dem Weg zum Hooker Valley ist ein wahrer Augenschmauß. Vorbei an der tollen Pflanzenwelt, neben saftigen Wiesen und dem Lake Pukaki, der komplett mit Gletscherwasser gefüllt ist und dadurch eine unglaublich hellblaue Farbe annimmt. Ein toller Roadtrip, den man nur empfehlen kann. Zwischendrin bieten sich immer wieder tolle Stops und Rastmöglichkeiten um die Aussicht auf den See und das Gletschermassiv im Hintergrund zu genießen. Ein Bad im See ist allerdings nur etwas für Hartgesottene, da dieses, bedingt durch das Schmelzwasser der neuseeländischen Gletscher, richtig kalt ist.

     

    Oamaru – Blue Eye Penguins

     

    Oamaru - NeuseelandWie der Name schon sagt, kann man hier blauäugige Pinguine beobachten. Oamaru gehört ebenfalls zu eine der, meiner Meinung nach, drei schönsten Städte in Neuseeland. Blauaugen Pinguine sind die kleinsten der Welt und sind total süß wie sie watscheln. Abends gegen 21 Uhr hüpfen sie im Sommer voller Freude aus dem Wasser, putzen und versammeln sich anschließend um gemeinsam über die Straße zu ihren Nestern zu gelangen. Wer sich in Neuseeland aufhält und schon immer mal Pinguine sehen wollte sollte Oamaru unbedingt einen Besuch abstatten. Der leicht italienische Flair dieser Stadt lädt zum Verweilen bis spät abends ein, auch neben den Pinguinen stets einen Besuch wert.

     

    Weitere Informationen findet man auch auf www.newzealand.com

     

    Es ist nur ein kleiner Auszug mit einigen sehenswerten Tipps in Neuseeland und entspricht meiner Meinung. Für eine weitergehende Ausführung müsste ich aufgrund des Umfangs schon fast ein Buch schreiben.

     

    Meine Einstellungen beim Hauptfoto:

    Blendef11
    ISOISO 280
    Brennweite18 mm
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    Wandern im Frühling

    Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

    Gefahren beim Wandern im Frühling:
    # Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
    # Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
    # Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
    # Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

    Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
    # Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
    # Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

    Nützliche Tipps:
    # Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
    # Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
    # Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
    # Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

    Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

    Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
    Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
    Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

    Was bedeuten die Farbpunkte

    Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
    🔵 Leichte, alpine Wege
    🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
    ⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

    Information zur Datenangabe

    Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

    Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.