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Tölzer Freiheitsgenuss

    Kennt ihr das? Die Woche neigt sich dem Ende entgegen und man hat einfach genug von allem? Einfach raus und Freiheitsgenuss wäre jetzt schön, richtig?

    Wieso also nicht einfach mal machen. Nachmittags ein paar Stunden eher frei nehmen und raus in die Natur, rauf auf den Berg.

    Ich sitze also auch mal wieder an so einem besagten Nachmittag in meinem Büro und will mal wieder in den Freiheitsgenuss kommen. Also ein paar Sachen gepackt, rein ins Auto und losgefahren. Eine große Planung einer Tour blieb da zwar auf der Strecke, aber eine kleine Tour zur Hochalm hinter Bad Tölz war dann doch drin.

    Die Tour habe ich euch hier beschrieben, einfach zu meistern ohne große Kondition und Technik. Und mit etwas Glück hat man sogar den Gipfel und die imposante Bergwelt drumrum ganz für sich alleine.

    Viel Spaß! 🙂

     

    Doch damit noch nicht genug, wenn ich schon mal in der Gegend bin, nehme ich doch gleich noch die Milchstraße am Sylvensteinspeicher hinter Lenggries mit. Dieser Ort zieht viele Fotografen, wie auch mich, immer wieder an, denn oft entstehen hier wunderschöne Augenblicke, durch Wind und Wetter bedingt, wie zB damals, frühmorgens als plötzlich Nebelschwaden durchs Bild zogen. Hier dazu mehr.

     

    Der Milchstraße entgegen

    Nach einem gut 60 km langen Umweg, durch eine Baustelle bedingt, konnte ich grad noch einen wunderschönen Sonnenuntergang am Sylvensteinspeicher im Bad Tölzer Land bestaunen. Ein wahrer Freiheitsgenuss sich an den letzten Sonnenstrahlen des Tages zu erwärmen.

    Im Anschluss ging es den Abhang rauf. Für die Nacht war klares Wetter vorhergesagt und da im Moment die Milchstraße sehr gut zu sehen ist, wollte ich diese hier auch gleich noch bestaunen und fotografieren.

    Und Punkt halb 9 Uhr konnte man bereits die ersten Strukturen am Nachthimmel erkennen. Ab dann war der Zeitpunkt gekommen, einfach nur dazusitzen, die wunderbaren Naturerlebnisse und die schönen Momente der vergangenen Wochen nochmal hervorzurufen.

     

    Manchmal braucht es einen Anflug von Freiheitsgenuss. Manchmal muss man einfach abschalten und rausgehen um auch wieder leben zu können.

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    Wandern im Frühling

    Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

    Gefahren beim Wandern im Frühling:
    # Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
    # Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
    # Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
    # Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

    Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
    # Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
    # Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

    Nützliche Tipps:
    # Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
    # Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
    # Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
    # Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

    Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

    Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
    Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
    Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

    Was bedeuten die Farbpunkte

    Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
    🔵 Leichte, alpine Wege
    🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
    ⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

    Information zur Datenangabe

    Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

    Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.