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Entschenkopf – Anspruchsvolle Wanderung über die Gaisalpseen

Kurzportrait

Anspruchsvolle Bergtour (T4 + UIAA I) auf den Entschenkopf im Allgäu. In 12,6 km und ca. 1.140 Höhenmetern führt dich der Rundweg von Reichenbach über die Gaisalpseen zum Gipfel. Eine felsige Rinne mit Kletterei stellt die Schlüsselstelle dar. Weitere Wegstellen erfordern erhöhte Aufmerksamkeit. Beste Wanderzeit ist von Juli bis September, Einkehrmöglichkeit in der Gaisalpe.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg | Abstieg

1.140 hm | 1.140 hm

Distanz
12,6 km
Dauer
7h 41m
Schwierigkeit

Anspruchsvoll
T4 + UIAA I

Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Keine Bergbahn in der Nähe
Touren in der Nähe
Höchster Punkt

2043 m

Schlüsselstelle
#1 Ausgesetzte Wegstellen „am Gängele“
#2 Steile & geröllige Rinne im Gipfelaufbau (UIAA I) im Nordhang, sowie teils im Südhang
Wege
Schwere Bergwanderwege
Asphalt, Kies, Erde, Fels
Einkehrmöglichkeit
Gaisalpe
Beste Wanderzeit
Juli, August, September
Heute geeignet?
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle

Ist die Tour für dich machbar?

Passe die Regler auf dein heutiges Befinden an

Kondition 3
gering sehr gut
Wandererfahrung 3
Einsteiger Experte
Trittsicherheit 3
unsicher sehr sicher
Tagesform 3
kränklich topfit

Pausentag empfohlen – höre auf deinen Körper!

Gönn dir heute Erholung – die Berge laufen nicht weg. Morgen läufst du wieder!

Leichtere Alternative für dich:

Die Ergebnisse basieren auf den hinterlegten Tourdaten und dienen nur zur groben Orientierung. Sie ersetzen keine vollständige Tourenplanung. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit übernommen.

Zuletzt aktualisiert am 28. März 2026

Mit der Wanderung auf den Entschenkopf wartet eine anspruchsvolle Wanderung in den Allgäuer Alpen auf dich. Die Aussicht: grandios. Der Weg im Gipfelbereich: oft geröllig und felsdurchsetzt. Der Anspruch: nur mit der nötigen Bergerfahrung und sicheres Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad (UIAA I).

Wanderung auf den Entschenkopf

Wir starten unsere Wanderung am Parkplatz der Gaisalpe in Reichenbach. Da sich der Parkplatz an schönen Tagen schnell füllt, kann ich dir einen frühen Start der Tour wärmstens empfehlen. Zuerst folgen wir der breiten Fahrstraße Richtung Gaisalpe, anschließend geht es weiter über den geschotterten Schotterweg durch den Gasialptobel. Der Weg wird zunehmend felsiger und Treppen erleichtern den weiteren Anstieg. Achtung: Der Weg kann bei nassen Verhältnissen rutschig sein! Im Winter ist der Tobelweg gesperrt, der Alternativanstieg kann über die Fahrstraße bewältigt werden (abgesehen davon, dass ich dir dringend von einer Besteigung des Entschenkopfs im Winter abrate!).

Durch den Gaisalptobel geht es bergauf

Am Ende des Tobelwegs wandern wir erneut ein kurzes Stück auf der Fahrstraße und folgen anschließend weiter dem Weg Richtung Gaisalpsee über einen breiten Schotterweg, anschließend über Weidefläche bergauf. Hier hast du auch die Möglichkeit zur einzigen Einkehrmöglichkeit der Tour, der Gaisalpe, abzubiegen. Gut zu wissen: Du kommst an dieser auch nochmal beim Abstieg vorbei.

Links geht es Richtung Gaisalpe (Einkehrmöglichkeit & Abstiegsweg), rechts geht es Richtung Gaisalpsee

Der Weg zum Unteren Gaisalpsee

Der Weg zum Unteren Gaisalpsee führt uns nun am Hang entlang bergauf. Es geht über geschotterte Wege, teils erdig, teils felsdurchsetzt. Leicht ausgesetzte Stellen sind mit Stahlseilen versichert. Auch hier solltest du bei nassen Verhältnissen aufpassen, denn die Felsen werden dadurch zunehmend rutschiger.

Griaß di 👋
Schwierigere Passagen sind mit Drahtseil versichert

Schließlich hören wir das Rauschen des Wasserfalls unterhalb des Unteren Gaisalpsees und stehen kurze Zeit später am beliebten Allgäuer Bergsee. Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es direkt links abzweigend weiter Richtung Nebelhorn. (Hinweis: Der Entschenkopf ist erst etwas oberhalb des Oberen Gaisalpsees ausgeschildert). Über geschottertes und felsdurchsetztes Gelände wandern wir nun hinauf zum Oberen Gaisalpsee.

Aufstieg zum Oberen Gaisalpsee
Blick zurück auf den Unteren Gaisalpsee

Auch hier zweigen wir nach links ab und umrunden den See an seiner Nord- und Ostseite. Bereits beim Aufstieg können wir immer wieder ein tolles Bergpanorama bestaunen. Doch es wird gleich noch besser 😉

Übers Gängele auf den Entschenkopf

Etwas oberhalb des Gaisalpsees ist nun endlich auch der Entschenkopf ausgeschildert und wir folgen hier dem Wegweiser linker Hand. Wunderschön schlängelt sich der nun schmaler werdende Wanderweg am Hang entlang und wir erhalten einen super schönen Blick aufs Rubihorn mit den beiden Gaisalpseen im Vordergrund, wow!

Der erste Wegweiser, der Richtung Entschenkopf weist

Schon bald geht es steil in Kehren wieder bergab zum sogenannten Gängele. Hier ist Vorsicht geboten, auch wenn die ausgesetztesten Stellen mit einem Stahlseil versichert wurden.

Achtung, Absturzgefahr kurz vorm Gängele!

Am Gängele angekommen hast du auch die Möglichkeit ins Retterschwanger Tal abzusteigen. Wir möchten ja heute auf den Entschenkopf, deshalb folgen wir dem Weg weiter geradeaus. Vor uns baut sich ein großer Felsblock auf, den wir auf gut markiertem Weg kraxelnderweise umgehen. Weiter geht es anschließend im Wechsel, teils am Grat, teils am Hang entlang weiter Richtung Gipfelkreuz.

Hier gibt es gleich eine kurze Kraxeleinheit

Blick zurück zum Aufstiegsweg und zum Oberen Gaisalpsee

Durch Latschen, über erdige und geschotterte Wege, über Felsen und an wenigen Stellen leicht ausgesetzt erreichen wir schließlich den Gipfel des Entschenkopfs. Das Bergpanorama, das wir von hier oben erhalten ist phänomenal.

Der Abstieg

Nach einer nur kurzen Gipfelrast (Die Flug-Ameisen haben es geschafft uns zu vertreiben) machen wir uns an den Abstieg. Zuerst noch ein kurzes Stück auf einem Schotterweg steigen wir schon kurz darauf über gerölliges Gelände bergab und gelangen schließlich an die Haupt-Schlüsselstelle der Wanderung (#2). Durch eine steile Felsrinne müssen wir hier absteigen. Hinweis: Viele Wanderfreunde gehen die Tour aufgrund der Schlüsselstelle auch andersrum. Tendenziell ist die Stelle natürlich im Aufstieg einen Tick einfacher zu begehen als im Abstieg. Dafür wartet dann auf der anderen Seite im Abstieg zum Gängele eine Kraxelstelle.

Durch diesen Geröll- und Schutthang führt der Abstiegsweg
Die Schlüsselstelle im Abstieg. Es sind keine Sicherungen oder Tritthilfen vorhanden (Stand August 2024)
Die Schlüsselstelle von unten (vor Ort etwas steiler als auf dem Bild zu sehen!)

Der Fels in der Rinne bietet guten Halt, dennoch solltest du hier äußerst vorsichtig agieren! Unterhalb davon geht es weiter über Schutt und schottriges Terrain, anschließend teils durch Latschen bergab. Am Wegweiser angekommen folgen wir diesem weiter Richtung Gaisalpe / Falkenalpe. Ein kurzes Stück geht es unter Bäumen erneut bergauf, bevor wir unterhalb der Falkenalpe nach links in den Wald abzweigen und Richtung Gaisalpe/ Reichenbach absteigen.

Nochmal ein toller Ausblick auf den Schnippenkopf, die Rotspitze und ins Retterschwanger Tal
Hier folgen wir dem Wegweiser Richtung Gaisalpe / Reichenbach

Zuerst noch durch den Wald, anschließend über Wiesen geht es bergab zur Gaisalpe und schließlich auf bekannten Wegen zurück zum Parkplatz.

Lohnt sich die Wanderung über die Gaisalpseen auf den Entschenkopf?

Definitiv! Vorausgesetzt du bringst je eine ordentliche Portion Ausdauer, Kondition und Trittsicherheit mit.

Alternative Parkmöglichkeit:

Parkplatz Richtung Sonthofen

Wie hat dir die Tour gefallen?
Schreib’s gern unten in die Kommentare.

Weitere wunderschöne Wanderungen im Oberallgäu findest du hier.

Die Berghupfer - Wetterempfehlung für diese Wanderung

Achtung: Diese Empfehlung wurde maschinell berechnet und dient zur groben Orientierung.
Prüfe unbedingt die Bedingungen vor Ort!
Standort: Gipfel Entschenkopf 2.043 m

-6.8 °C
Schneegriesel
Jetzt nicht empfohlen

Die prognostizierten Bedingungen sprechen gegen diese Tour.

Sonnenuntergang: 19:43 Uhr
Niederschlag: 10.5 mm
Wind max: 18 km/h
Gipfelsicht: Gipfel wahrscheinlich in Wolken
Schneehöhe: ca. 91 cm · ca. +46–92 min längere Gehzeit
Schneesituation: 2.5 cm letzte 6h · 5.3 cm letzte 24h · 5.3 cm letzte 48h
Für Normalwanderer nicht geeignet 91 cm Schneehöhe – Frühlings-Altschnee in hoher Lage, Tour für Normalwanderer nicht begehbar. 91 cm Schneehöhe – Weg komplett eingeschneit und für Normalwanderer nicht passierbar.
Kältewarnung
-11 °C (gefühlt) – starke Kälte. Warme Bekleidung, Handschuhe und Mütze einplanen.
Glättewarnung
Niederschlag bei Temperaturen um oder unter dem Gefrierpunkt kann zu Eis und sehr rutschigen Wegverhältnissen führen.
Schneewarnung
Aktueller oder bevorstehender Schneefall kann zu winterlichen Wegverhältnissen führen.
Altschnee-Hinweis
Schneesituation: 2.5 cm letzte 6h, 5.3 cm letzte 24h, 5.3 cm letzte 48h.
Höhenlagenwarnung
In dieser Höhenlage sind Schnee und vereiste Stellen besonders wahrscheinlich.
Tiefschnee-Warnung
Schneehöhe am Standort: 91 cm. Der Weg ist wahrscheinlich komplett eingeschneit. Lawinenlagebericht beachten! Altschnee im Frühling kann eisig und tragend sein. Eingeplante Gehzeit verlängert sich bei Tiefschnee um ca. +10–20% (ca. +46–92 min).
Nordhang-Hinweis
3.9 km des Tracks verlaufen nordseitig. Schatthänge halten Schnee und Eis länger als sonnenexponierte Abschnitte.
  • Starker Niederschlag oder Schneefall möglich.
  • -11 °C – warme Bekleidung und Handschuhe empfohlen.
  • Für den ausgewählten Tag ist deutlicher Schneefall zu erwarten.
  • Die Tour liegt in einer für die Jahreszeit sensiblen Höhenlage.
  • 91 cm Schneehöhe – Weg eingeschneit, für Normalwanderer nicht geeignet (Frühlings-Altschnee, oft eisig und tragend).
  • Teils nordseitige Abschnitte (31% / 3.9 km): Altschnee oder Eis möglich.
Stündliche Vorhersage
14:00
-6.8°
-11.1°
100%
15:00
-6.3°
-10.9°
100%
16:00
-5.9°
-10.3°
98%
17:00
-5.8°
-10.5°
88%
18:00
-5.5°
-9.8°
53%
19:00
-5.4°
-9.7°
8%
20:00
-5.7°
-10.1°
3%
21:00
-6.1°
-9.9°
23%
22:00
-6.7°
-10.1°
20%
23:00
-6.9°
-10.1°
0%
Stufe 2 – Mäßig Allgäuer Alpen Mitte
Bis 2000 m: Stufe 2 ← Dein Standort Ab 2000 m: Stufe 3
Schneedeckentests können auf Gefahrenstellen hinweisen.
Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Über den Autor

Servus, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast, bin ich super gern in den Allgäuer Bergen unterwegs. Es freut mich sehr, dass ich dich hier inspirieren darf. Vielen Dank für dein Vertrauen!

Fragen & Antworten zur Wanderung

Wie lang ist die Wanderung über die Gaisalpseen auf den Entschenkopf?

Die Tour ab Reichenbach bei Oberstdorf ist ca. 12,6 km lang. Der Höhenunterschied beträgt rund 1.140 m, die Gehzeit liegt bei 6,5 – 8 Stunden.

Wie schwierig ist die Wanderung?

Die Wanderung ist als anspruchsvoll einzustufen. Felsige Passagen, alpine Pfade und teilweise ausgesetzte Stellen erfordern Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und gute Erfahrung.

Wann ist die beste Zeit für diese Tour?

Die ideale Zeit ist Juli bis September. Im Frühsommer können noch einzelne Schneefelder oberhalb der Gaisalpseen liegen, im Frühling und Herbst ist auf Vereisung zu achten.

Welche Ausrüstung wird empfohlen?

Für die Wanderung auf den Entschenkopf empfehle ich dir:

  • Feste Bergschuhe
  • Wetterfeste Kleidung
  • Rucksack mit ausreichend Wasser und Proviant
  • Wanderstöcke für den Abstieg
  • Sonnenschutz

Gibt es Einkehrmöglichkeiten entlang der Strecke?

Ja, die Gaisalpe ist bewirtschaftet und eignet sich super für eine Rast. Am Gipfel des Entschenkopfs gibt es keine Einkehrmöglichkeiten.

Ist die Wanderung für Anfänger oder Kinder geeignet?

Für Anfänger und Kinder ist die Tour nicht geeignet. Hier besser auf die Sonnenköpfe oder aufs Stitzel ausweichen.

Was sind die Highlights der Wanderung?

  • Die idyllischen Gaisalpseen
  • Abwechslungsreiche alpine Landschaft
  • Gipfelpanorama vom Entschenkopf (2.043 m)
  • Weitblicke auf die Allgäuer Alpen und das Illertal

Wie sicher ist die Route?

Die Route ist gut markiert und beschildert, jedoch alpin anspruchsvoll. Bei Nässe oder Nebel steigt die Rutsch- und Orientierungsgefahr deutlich. Eine sorgfältige Tourenplanung ist essentiell.

Wo befindet sich der Startpunkt und gibt es Parkmöglichkeiten?

Startpunkt ist Reichenbach. Parkmöglichkeiten gibt es am Parkplatz Gaisalpe und etwas nördlich von Reichenbach.

Ist die Wanderung auch ohne Auto mit dem ÖPNV machbar?

Ja, in Reichenbach gibt es eine Bushaltestelle. Diese erreichst du z.B. mit dem Bus vom Bahnhof Oberstdorf kommend oder aus Richtung Sonthofen.

Gibt es Alternativrouten oder Rundtouren?

  • Zu- / Abstieg durch das Retterschwanger Tal
  • Vom oberen Gaisalpsee über den Geißfußsattel Richtung Nebelhorn oder Nebelhornbahn
  • Übers Gaisalpsee zum Rubihorn
  • Übers Gaisalphorn nach Oberstdorf
  • Über die Sonnenköpfe weiter nach Schöllang und zurück nach Reichenbach

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Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

Wandern im Frühling

Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Frühling:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.