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Spieser – Wanderung von Oberjoch über die Hirsch-Alpe

Wanderung von Oberjoch über die Hirsch-Alpe auf den Spieser und den Ornach als Rundtour

Kurzportrait

Mittelschwere Wanderung auf den Spieser im Oberallgäu (T3). Eine leicht ausgesetzte Wegstelle liegt auf dem Weg zur Hirsch-Alpe, eine felsdurchsetzte Stelle unterhalb des Ornach-Gipfels. Die Rundwanderung ist 9,2 km lang und überwindet etwa 500 Höhenmeter. Eine Einkehr ist an der Hirsch-Alpe möglich, die beste Wanderzeit ist von Mitte Mai bis September.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

500 hm

Abstieg

500 hm

Distanz
9,20 km
Dauer
4h 01m
Höchster Punkt

1651 m

Schwierigkeit

Mittelschwer
T3

Schlüsselstelle
Kurzes Stück T3 im Aufstieg zum Ornach-Gipfelkreuz
Wege
Teils anspruchsvolle Bergwanderwege
Asphalt, Kies, Erde, Fels
Einkehrmöglichkeit
Hirsch-Alpe
Beste Wanderzeit
Mitte Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Keine Bergbahn in der Nähe

Start der Wanderrunde auf den Spieser ist das Bergdorf Oberjoch

Genauer gesagt der dortige, kostenpflichtige Parkplatz P1. An dessen unterem Ende (Straße Richtung Bad Hindelang) queren wir die Straße und werden auf der anderen Straßenseite bereits von einem Wegweiser empfangen. Wir folgen diesem Richtung Hirsch-Alpe ins Obere Dorf, vorbei an der Rehaklinik Santa Maria und rein in den Wald. Die breite Fahrstraße endet an einem Weidegatter und geht von dort in einen Wanderweg über. Wir wandern über Stock und Stein auf einem schönen Panoramaweg am Hang entlang.

Immer wieder spitzeln die Berge durch die Bäume und geben einen Blick auf die umliegende Bergwelt frei. Schließlich kommen wir am Aussichtspunkt Ifenblick an und genießen die Aussicht bei einer kurzen Verschnaufpause.

Weiter geht es dem Wegweiser folgend Richtung Hirsch-Alpe am Hang entlang, teils über Stufen bergauf und bergab, teils wird der Weg schmaler und ist mit einem Drahtseil versichert. Nach ca. 3 km gelangen wir auf die Fahrstraße zur Hirsch-Alpe und folgen dieser hinauf bis zur einzigen Einkehrmöglichkeit auf unserer Rundwanderung. Hier kannst du eine tolle Aussicht bei einer gemütlichen Einkehr genießen.

Weiter geht’s zum Spieser

Hinter der Alpe hast du die Wahl. Entweder folgst du dem Wegweiser Richtung Spieser oder, so wie wir heute, du folgst dem Weg Richtung Hirschberg, der zuerst noch durch Weidegebiet führt und schon bald über einen Wegweiser Richtung Spieser führt. Somit können wir eine schöne Runde wandern und brauchen nicht den gleichen Weg wieder retour gehen. Der Weg dorthin führt von der Alpe in einem Bogen (oberer Weg) weiter bergauf, vorbei an einem Feldkreuz und durch Weidegebiet bevor der Weg ab dem Wegweiser zum Spieser an Steilheit zunimmt und uns auf einem schmaleren, teils von den Kühen zertretenen Weg hinauf zum Gipfel des Spieser führt.

Hier oben erwartet uns eine super schöne Aussicht ins Tannheimer Tal und auf die Allgäuer Alpen mit Hochvogel, Ifen & Co.

Der Abstieg

Für den Abstieg folgen wir dem Wanderweg Richtung Steinpaßsattl / Hirsch-Alpe. Über Stock und Stein und durch teils hohes Gras geht es hier bergab bis zum genannten Sattel. Hier kannst du nun entweder zur Hirsch-Alpe absteigen und auf dem Aufstiegsweg zurückwandern oder du folgst weiter der Runde zum Ornach. Schwierigkeit Gesamttour zurück über Hirsch-Alpe: T2 | Schwierigkeit Gesamttour weiter über Ornach: T3. Wir entscheiden uns heute  für den Weiterweg zum Ornach und folgen dafür dem Wanderweg weiter bergab.

Schon bald erreichen wir einen Wegweiser, der hinauf zum Ornach zeigt. Und genau dem folgen wir und biegen nach rechts ab. Der Weg wird für die restlichen Höhenmeter des Tages schmaler und führt durch felsdurchsetztes Gelände. Bei nassen Verhältnissen kann es hier rutschig werden!

Bereits kurze Zeit später erreichen wir das Gipfelkreuz des Ornach und auch hier können wir einen schönen Panoramablick bestaunen. Von hier aus folgen wir dem Wanderweg zurück nach Oberjoch. Zuerst noch durch Weidegebiet geht dieser auf etwa der Hälfte des Abstiegs in einen breiten Fahrweg über und bringt es zurück ins Obere Dorf und anschließend auf bekanntem Weg zum Parkplatz P1.

Lohnt sich die Rundwanderung auf den Spieser?

Auf jeden Fall! Tolle Ausblicke und eine gemütliche Einkehrmöglichkeit laden förmlich dazu ein. Ein tolle Tagesausflug in den Allgäuer Bergen.

Weitere leichte Wanderungen im Allgäu & Umgebung findest du hier.

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

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# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.