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Hirschberg – Winter-Wanderung bei Bad Hindelang

Hirschberg - Winter-Wanderung in Bad Hindelang im Allgäu

Kurzportrait

Leichte Winter-Wanderung auf den Hirschberg oberhalb von Bad Hindelang (T2). Der Weg folgt dem Sommerweg, im oberen Drittel der Tour befinden sich teils schmale Wegabschnitte. Die Rundwanderung ist 8,8 km lang und überwindet etwa 640 Höhenmeter. Einzige Einkehrmöglichkeit ist die Alpe Klank. Die beste Wanderzeit ist je nach Schneelage von Dezember bis März.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

640 hm

Abstieg

640 hm

Distanz
8,78 km
Dauer
4h 30m
Höchster Punkt

1500 m

Schwierigkeit

Leicht
T2

Schlüsselstelle
Teils schmale Wegstellen im oberen Drittel der Tour.
Wege
🔴 Teils anspruchsvolle Bergwanderwege
Asphalt, Kies, Erde, Fels
Einkehrmöglichkeit
Keine Einkehrmöglichkeit
Beste Wanderzeit
Dezember, Januar, Februar, März
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Keine Bergbahn in der Nähe

Heute geht’s auf den Hirschberg bei Bad Hindelang in den Allgäuer Alpen. Eine leichte Wanderung, die fast das ganze Jahr über trotz Schnee, bzw. Altschneeresten gut machbar ist und einen tollen Ausblick verspricht.

Das heutige Ziel heißt Hirschberg

Auffe geht’s wieder – und es ist sakrisch kalt an diesem Silvestermorgen. Ausgangspunkt für die heutige Wanderung im Allgäu ist der kostenlose Parkplatz am Busbahnhof in Bad Hindelang.

Schnell noch den Rucksack gepackt und schon geht es los. Die Tour startet mit den ersten Höhenmetern durch das Dorf. Was trotz der Dunkelheit zum Start der Tour ins Auge fällt ist die Gestaltung der Hausfassaden und die Bauweise der Häuser – echt schee :))

Weiter bergan geht es durch den Wald über einen Wanderweg, der trotz des Schnees gut begehbar. Da es in der Nacht leicht geschneit hat, sind sogar noch gar keine Spuren vorhanden. Nur ein Fuchs war scheinbar heute Nacht schon on Tour. Die Runde ist gut für Einsteiger geeignet und auch mit Kindern gut zu gehen.

Oben angekommen wartet bereits das Gipfelkreuz mit einem Bänkle zur Rast und ausgiebiger Brotzeit auf uns. Das Gipfelkreuz am Hirschberg steht etwas unterhalb des eigentlichen Gipfels. Von hier aus ist die Aussicht um einiges schöner ist und ermöglicht einen weiten Blick in die Allgäuer Alpen.

Die kommende Stunde widmen wir definitiv dem Ausblick an diesem winterlichen Morgen.

Der Abstieg

Den Abstieg bestreiten wir zuerst weiter bergauf zum eigentlichen Gipfel des Hirschberg. Anschließend geht es über ein Schneefeld nordseitig wieder bergab. Hier hat man die Möglichkeit anschließend noch weiter auf den Spießer zu gehen, was allerdings für uns heute aufgrund der Eiseskälte nicht infrage kommt.

Also weiter bergab, jetzt über einen eigentlich geteerten Fahrweg, der sich bis ins Tal zum Ausgangspunkt zieht. Etwas oberhalb von Bad Hindelang legen wir nochmal eine ausgiebige Pause ein und genießen die ersten Sonnenstrahlen des Tages. Und so lassen wir unsere Jahresabschlussrunde gemütlich ausklingen.

Fazit

Eine einfache Wanderung auf den Hirschberg oberhalb des Jochpasses im Allgäu. Auch bei Schnee / Altschneeresten ist die Tour gut machbar und mit Stöcken sogar noch angenehmer zu gehen. Viel Freude beim Nachwandern! 🙂

Tipps

1) Schöner Ausblick auf die Bad Hindelanger Bergwelt -> Zeit mitbringen

2) Stöcke entlasten die Knie beim Abstieg

3) Auch bei Altschnee im Frühjahr mit festem Schuhwerk gut machbar

Dir hat die Tour gefallen oder du hast Fragen?
Dann ab damit in die Kommentare.

Hier findest du weitere schöne Wanderungen im Allgäu, dem Tannheimer Tal und dem Kleinwalsertal.

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

2 Gedanken zu „Hirschberg – Winter-Wanderung bei Bad Hindelang“

    1. Hi Lilo,
      vielen Dank für dein Feedback. Freut mich sehr 🙂
      Wenn du mal eine Tour vermisst oder Fragen hast, schreib mir gern.

      Schöne Grüße
      Andreas

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# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

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Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
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# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.