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Bschießer – Schneeschuhtour im Tannheimer Tal

Bschießer - Schneeschuhwanderung im Tannheimer Tal

Kurzportrait

Mittelschwere Schneeschuhtour auf den Bschießer im Tannheimer Tal (WT3). 12,4 km und etwa 950 Höhenmeter, teils steilere Abschnitte, teils am Hang entlang. Und zum Schluss eine traumhafte Aussicht am Gipfel. Schlüsselstellen sind der Hang unterhalb der Kühgundspitze und der Abstieg vom Stuibensattel durch potenziell lawinengefährdetes Gelände. Einkehrmöglichkeit im Wannenjochstadel.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

950 hm

Abstieg

950 hm

Distanz
12,4 km
Dauer
6h 15m
Höchster Punkt

2000 m

Schwierigkeit

Mittelschwer
WT3

Schlüsselstelle
Hang unterhalb Kühgundspitze und Abstieg vom Stuibensattel durch potenziell lawinengefährdetes Gelände!
Wege
Im unteren Bereich breite Wege, ab der Wannenkopfbahn schmale Spuren, teils am Hang entlang
Einkehrmöglichkeit
Stube 15.60
Beste Wanderzeit
Dezember, Januar, Februar, März
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Wannenkopfbahn
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Schneeschuhtour auf den Bschießer im Tannheimer Tal

Los geht unsere Schneeschuhtour am Parkplatz des E-Werks in Schattwald. Von dort wandern wir zuerst ein stück durch den Ort und folgen dabei bereits dem Wegweiser Richtung Bschießer. Die ersten Höhenmeter machen wir noch im Freien, bevor es schon bald oberhalb des Stuibenbachs teils unter Bäumen weiter bergauf geht. Schließlich erreichen wir eine Weggabelung an der wir bereits einen tollen Blick auf Ponten und Bschießer bestaunen können. Während viele Skitourengeher hier durchs Pontenkar aufsteigen, wählen wir die etwas sicherere Variante über die Wannenkopfbahn. Und so nehmen wir an der Gabelung den Weg nach rechts und wandern am Rand der Skipiste hinauf zur Bergstation der Bergbahn.

Hier befindet sich mit der Stube 15.60 dann auch die einzige Einkehrmöglichkeit auf unserer Tour. Wir machen uns weiter an den Aufstieg und gehen ab hier ins freie Gelände über. Nun geht’s am Hang entlang weiter und hier folgt die erste Schlüsselstelle. Bei angespannter Lawinensituation bewegen wir uns bis kurz vorm Stuibensattel durch potenziell lawinengefährdetes Gelände. Deshalb unbedingt vorher den Lawinenlagebericht prüfen und LVS-Ausrüstung einpacken!

Vom Stuibensattel auf den Bschießer

Nachdem wir den Hang hinter uns gelassen haben erreichen wir schließlich den Stuibensattel. Hier wählen wir den Weg geradeaus und dieser zeichnet sich eigentlich schon recht gut vor uns ab. Noch ein paar Höhenmeter durch Latschen und dann am Rücken entlang weiter bergauf. Gut zu wissen: Der Rücken des Bschießers ist oft durch den Wind abgeblasen / teils verblasen. Schau dir deshalb Weiterweg so weit wie möglich an, denn an manchen Tagen ist es hier schlauer die Schneeschuhe zu deponieren und ohne diese weiterzuwandern, ggf. mit Grödel.

Und so erreichen wir schließlich den Gipfel des Bschießer und erhalten ein wunderschönes Bergpanorama.

Der Abstieg

Nach einer ausgiebigen Rast machen wir uns dann wieder an den Abstieg. Dafür folgen wir zuerst dem Weg zurück zum Stuibensattel. Dort zweigen wir dann nach rechts ab. Aber auch hier gilt: Vorsicht! Wir steigen hier in einen Hang ein, der ebenfalls potenziell lawinengefährdet sein kann. Aber nicht nur der Hang, oft bilden sich auch oberhalb unserer Route Schneewechten, die abbrechen können oder, vor allem im Frühjahr, Hänge, die durch Gleitschnee abrutschen können. Aber heute passen die Verhältnisse und so wandern wir weiter talwärts, bis wir wieder auf bekannte Wege stoßen und den Rest auf dem Aufstiegsweg zurückwandern.

Fazit

Tolle Tour, tolle Landschaft, Gipfelglück und Gaudi im Schnee.

Fragen & Antworten zur Tour

Was macht die Schneeschuhwanderung auf den Bschießer besonders?

Die Tour von Schattwald auf den Bschießer ist eine der schönsten Schneeschuhwanderungen im Tannheimer Tal. Sie verbindet einen abwechslungsreichen Aufstieg mit großartigen Ausblicken auf die Allgäuer und Tannheimer Berge. Besonders beliebt ist sie, weil sie sportlich, aber für geübte Schneeschuhgeher gut machbar ist.

Wo startet die Schneeschuhtour?

Los geht es in Schattwald, meist beim Parkplatz am E-Werk. Von dort führt die Route zunächst über Forstwege und später kurz über die Skipiste, anschließend über freies Gelände bergauf.

Wie anspruchsvoll ist die Tour?

Die Schneeschuhwanderung ist als mittelschwer einzustufen. Du solltest eine gute Grundkondition mitbringen und dich im winterlichen Gelände sicher bewegen können. Je nach Schnee- und Lawinenlage kann die Tour anspruchsvoller werden.

Wie lange ist man unterwegs?

Für Auf- und Abstieg solltest du etwa 5 bis 6 Stunden einplanen. Die Schneeverhältnisse und dein eigenes Tempo spielen dabei natürlich eine große Rolle.

Wie viele Höhenmeter sind zu bewältigen?

Insgesamt erwarten dich rund 950 Höhenmeter. Der Anstieg ist oft moderat, hat aber ein paar steilere Passagen, die Kraft kosten können.

Welche Ausrüstung brauche ich?

Neben Schneeschuhen und Stöcken mit Schneetellern empfehle ich dir unbedingt eine Lawinenausrüstung (LVS-Gerät, Schaufel, Sonde). Außerdem: warme Kleidung, wetterfeste Schuhe, ausreichend Essen und Trinken sowie eine Karte oder GPS-Track und Sonnenschutz.

Wann ist die beste Zeit für die Schneeschuhwanderung?

Die beste Zeit liegt meist zwischen Dezember und März, vorausgesetzt, es liegt ausreichend Schnee. Wichtig ist immer ein Blick auf den Wetterbericht und die Lawinenlage.

Ist die Tour lawinensicher?

Nein. Teile der Route führen durch lawinengefährdetes Gelände. Lawinenkenntnisse und aktuelle Informationen sind daher Pflicht. Im Zweifel lieber umdrehen.

Gibt es unterwegs eine Einkehrmöglichkeit?

Ja, mit der Stube 15.60 wartet eine nette Einkehrmöglichkeit direkt an der Bergstation der Wannenkopfbahn auf dich.

Wie ist die Aussicht am Gipfel?

Am Gipfel des Bschießers wirst du mit einem 360° Bergpanorama belohnt: Blick auf die Allgäuer Alpen, das Tannheimer Tal und bei klarer Sicht bis weit ins Alpenvorland. Ein echtes Highlight der Tour.

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
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# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

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Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
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Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.