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Schneeschuhwanderung auf den Bschießer von Schattwald

Ausblick Bschießer Tannheimer Tal Ponten

Schwierigkeit
Mittelschwer
⛰⛰⛰ von 6 | WT3

Höhenmeter
950 hm

Gipfelhöhe
2.000 m

Tourenlänge
12,4 km

Gehzeit
6h 15m

Anreise
Per Auto, Per Bus, Per Fahrrad

Parkplatz | Haltestelle
🅿️ Link zu Google Maps
🚌 Link zu Google Maps

Einkehrmöglichkeit
Wannenjochstadel

Landschaft
☀☀☀☀ von 5

So wird das Wetter:

Jeder Bergmoment ist einzigartig und unvergänglich.

Endlich gschafft – Im zweiten Anlauf gelingt mir dann doch noch der Aufstieg zum Bschießer im Tannheimer Tal. Anstrengende Tour mit schöner Aussicht vom Gipfel. Jetzt lesen >>

 

Aufstieg zum Bschießer

Ja Freunde, es ist mal wieder so weit. Rauf geht’s aufn Berg, heute auf den Bschießer im Tannheimer Tal. Die Tour habe ich letzten Winter schonmal versucht, allerdings war die Lawinensituation dann doch etwas zu gefährlich und wir sind umgedreht.

Zapfig is ja scho immer in diesem Tannheimer Tal gell – auch heute weht anfangs noch ein kalter Wind und somit beschleunige ich etwas das Tempo, damit mir warm bleibt. Rauf geht’s über den “Tobelweg” links der Wannenjochbahn. Schon bald schiebt sich das heutige Ziel in Sicht und erscheint erstmal unerreichbar. Doch Meter für Meter schraube ich mich nach oben und erreiche schon bald über die Skipiste die Bergstation der Wannenjochbahn. Wer’s nicht so mit “Höhenmeter machen” hat, kann diese auch benutzen und seine Tour dann von hier aus starten.

 

Der gefährlichste Abschnitt

… folgt auch schon kurz nach der Bergstation. Hier haben wir auch beim letzten Mal umgedreht, denn der Hang unterhalb des Kühgundkopfs ist, sobald die Latschen bedeckt sind, steil abfallend. Tipp: Quere den Hang etwas erhöht, laut Karte auf dem Sommerwanderweg, denn dort ist die Neigung nicht ganz so stark. Also nicht immer von den vorhandenen Spuren leiten lassen! 😉 Und schon geht’s 🙂

Auf Höhe der oberen Stuibenalpen steigt man wieder ein Stück ab, bevor dann der finale Anstieg zum Gipfel des Bschießer wartet.

 

 

Der finale Anstieg

Zuerst geht es noch durch Bäume und Latschen, bevor der weitere Weg dann über freies Gelände nach oben geht. Schon bald schnalle ich meine Schneeschuhe ab, denn der Kamm ist vom Wind derart abgeblasen, dass es einfacher ist mit den Bergschuhen aufzusteigen. Das Stück zieht sich zwar noch a bisserl, aber schließlich stehe ich gut ausgepowert am Gipfel des Bschießer und genieße einen herrlichen Ausblick in die angrenzende Bergwelt 🙂

 

Der Abstieg

… führt mich zuerst noch auf dem Aufstiegsweg bergab, ich entscheide mich aber schon kurz darauf ein “flacheres Kar” hinabzusteigen. Bergab geht es dann im Zickzack und schon kurz darauf stehe ich an der Stuibenalpe, von wo aus es durch den Wald zurück zum Parkplatz in Schattwald geht.

 

Fazit

Tolle Tour, tolle Landschaft, Gipfelglück und Gaudi im Schnee.

 

Tipps

1) Schneeschuhe sind empfehlenswert

2) Nimm dir Zeit um die tolle Aussicht zu genießen

3) Unbedingt vorher den Lawinenlagebericht prüfen!

 

>> Fragen zur Tour? Kontaktiere mich gerne hier

Andreas Beiderbeck

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s noch ein paar weitere Infos über mich.

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Wandern im Frühling

Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Frühling:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.