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Bergseen im Oberallgäu

    Bergseen im Allgäu

    Einer der bekanntesten Bergseen im Allgäu ist der Alpsee. Mit einer Fläche von rund 1,5 Quadratkilometern und einer Tiefe von bis zu 62 Metern ist er der größte natürliche See im Allgäu. Der Alpsee ist umgeben von einem wunderschönen Bergpanorama und bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten.

    Ausblick von der Salmaser Höhe auf Alpsee - Grünten und Nagelfluhkette
    Alpsee mit Grünten im Hintergrund

    Ein weiterer beeindruckender Bergsee ist der Grüntensee. Er liegt auf einer Höhe von 830 Metern und ist von einer atemberaubenden Landschaft aus Bergen und Wäldern umgeben. Der Grüntensee ist ein idealer Ort zum Wandern und Radfahren.

    Blick auf den Grüntensee vom Aufstieg zur Reuterwanne im Allgäu - Winter-Wandern im Allgäu - Bergseen im Oberallgäu
    Der Grüntensee im Oberallgäu

    Der Rottachspeicher ist ein malerischer Stausee. Mit einer Fläche von rund 1,6 Quadratkilometern und einer Tiefe von bis zu 30 Metern ist er ein beeindruckendes Gewässer. Der Rottachspeicher bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten wie Angeln, Bootfahren und Baden und ist zudem ein beliebtes Ziel für Wanderungen und Radtouren in der Region. Wer die Natur des Allgäus genießen möchte, sollte den Rottachspeicher auf jeden Fall in seine Reisepläne einbeziehen.

    Zwischen Kempten und Immenstadt gelegen findest du im Westen den Niedersonthofener See. Dieser lädt zur gemütlichen Umrundung ein und ist im Sommer ein tolles Ausflugsziel für Badegäste.

    Wunderschön im Oberstdorfer Stillachtal gelegen ist der Freibergsee. Ringsum von Wald und Bäumen umgeben bietet sich dieser Bergsee hervorragend für einen Spaziergang oder einen Badeausflug ins Naturfreibad an. Für Interessierte und Wintersportfans ist die in der Nähe des Sees gelegene Skiflugschanze einen Besuch wert.

    Hoch über dem Tal – Bergseen im Oberallgäu

    Der Schrecksee ist ein zauberhafter Bergsee in den Allgäuer Alpen, der auf einer Höhe von etwa 1.815 Metern liegt. Er ist umgeben von einer atemberaubenden Landschaft aus schroffen Felsen und grünen Almwiesen. Der Schrecksee ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und kann über verschiedene Wanderwege erreicht werden. Zudem ist er bekannt für sein kristallklares Wasser und bietet eine wunderbare Möglichkeit zum Entspannen inmitten der Natur.

    Umgeben von den steilen Flanken des Rubihorns, sowie des Entschenkopfs liegt der Gaisalpsee auf einer Höhe von etwa 1.150 Metern und bietet eine atemberaubende Kulisse für Wanderer und Naturfreunde. Wer die Schönheit der Natur im erleben möchte, sollte einen Besuch am Gaisalpsee auf jeden Fall in Erwägung ziehen. Einer der häufig besuchten Bergseen im Oberallgäu.

    Unterer Gaisalpsee vom Rubihorn im Allgäu
    Unterer Gaisalpsee

    Ein weiterer Bergsee, dessen Besuch mit einer Wanderung verbunden werden kann ist der Guggersee. Nach etwa 820hm erreichst du diesen und erhältst ein beeindruckendes Panorama. Der Guggersee ist einer der kleineren Bergseen im Allgäu. Klein und sowas von fein!

    Herrlich gelegen und umgeben von Rauheck, Höfats und Großer Wilder ist der Eissee. Sein Name ist hier tatsächlich Programm. Aufgrund seiner Lage ist dieser oft bis in den Juni hinein zugefroren, bzw. wird teils von einer dicken Schnee- und Eisschicht bedeckt gehalten.

    Der nächste See ist nur in Verbindung mit einer langen Wanderung, einer Rad-, Bus- oder Bergbahnfahrt erreichbar. Die Rede ist vom Engeratsgund See im Hintersteiner Tal. Diesen kannst du entweder von Hinterstein aus erreichen oder über das Koblat am Nebelhorn. Solltest du dich für die Wanderung vom Nebelhorn über das Hochplateau Koblat entscheiden, kommst du sogar noch am Koblatsee, sowie am Laufbichel See vorbei.

    Vermutlich einer der meistbesuchten Bergseen im Oberallgäu ist der Seealpsee. Einen wunderschönen Ausblick hast du vom Zeigersattel. Diesen kannst du entweder von Oberstdorf aus erwandern, alternativ fährt dich die Nebelhornbahn bis zur Station Höfatsblick.

    Seealpsee im Allgäu im Sonnenaufgang - Bergseen im Oberallgäu
    Der Seealpsee bei Oberstdorf

    Ein weiterer sehenswerter See bietet sogar eine grandios gelegene Übernachtungsmöglichkeit: Der Rappensee hoch über dem Rappenalptal. Eine Reservierung auf der Rappenseehütte im Vorhinein ist ratsam.

    Kennst du schon die Bergseen im Ostallgäu oder im Tannheimer Tal?

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    Wandern im Frühling

    Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

    Gefahren beim Wandern im Frühling:
    # Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
    # Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
    # Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
    # Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

    Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
    # Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
    # Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

    Nützliche Tipps:
    # Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
    # Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
    # Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
    # Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

    Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

    Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
    Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
    Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

    Was bedeuten die Farbpunkte

    Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
    🔵 Leichte, alpine Wege
    🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
    ⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

    Information zur Datenangabe

    Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

    Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.