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Klettersteige im Allgäu – Eine Extra-Portion Nervenkitzel

Klettersteige im Allgäu

Klettersteige im Allgäu – Ein Paradies für Bergliebhaber

Das Allgäu, bekannt für seine beeindruckenden Berglandschaften, saftig grünen Wiesen und glasklaren Seen, bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten für Outdoor-Enthusiasten. Besonders für Freunde des Klettersteigsports ist die Region ein wahres Paradies. In diesem Blogbeitrag möchten wir dir einige der besten Klettersteige im Allgäu vorstellen und Tipps für dein nächstes Abenteuer geben.

Was sind Klettersteige?

Ein Klettersteig (oder Via Ferrata) ist eine mit Stahlseilen, Eisenstiften, Leitern und anderen festen Einrichtungen ausgestattete Route, die es Bergsportlern ermöglicht, anspruchsvolle Felswände sicher zu überwinden. Mit der richtigen Ausrüstung und etwas Vorbereitung kann man dabei beeindruckende Ausblicke und ein unvergessliches Bergerlebnis genießen. Die Schwierigkeit reicht dabei von Kategorie A (einfach) bis Kategorie F (mehr als extrem schwer). Es ist zu beachten, dass bereits Kategorie C als „schwierig“ und Kategorie D als „sehr schwierig“ bewertet wird!

Die besten Klettersteige im Allgäu

  • Mindelheimer Klettersteig
    • Schwierigkeitsgrad: Kategorie C + UIAA I
    • Durchstiegsdauer: ca. 3 Std. 45 Min., zzgl. Zu-/Abstieg
    • Höhenmeter: ca. 400
    • Standort: Zwischen Mindelheimer Hütte und Fiderepasshütte

 

  • Hindelanger Klettersteig
    • Schwierigkeitsgrad: Kategorie C + UIAA I-
    • Durchstiegsdauer: ca. 4 Stunden, zzgl. Zu-/Abstieg
    • Höhenmeter: 620
    • Standort: Zwischen Nebelhorn und Großer Daumen

 

  • Edelrid Klettersteig am Iseler
    • Schwierigkeitsgrad: Kategorie B/C
    • Durchstiegsdauer: ca. 1 Std. 45 Min., zzgl. Zu-/Abstieg
    • Höhenmeter: ca. 300
    • Standort: Iseler in Oberjoch

 

  • Kanzelwand Erlebnis-Klettersteig
    • Schwierigkeitsgrad: Kategorie B/C
    • Durchstiegsdauer: ca. 45 Minuten, zzgl. Zu-/Abstieg
    • Höhenmeter: ca. 60
    • Standort: Unterhalb der Kanzelwand auf der Oberstdorfer Seite

 

  • 2-Länder Sport-Klettersteig an der Kanzelwand
    • Schwierigkeitsgrad: Kategorie C/D
    • Durchstiegsdauer: ca. 1 Stunde, zzgl. Zu-/Abstieg
    • Höhenmeter: ca. 210
    • Standort: Unterhalb der Kanzelwand auf der Oberstdorfer Seite

 

  • Ostrachtaler Klettersteig
    • Schwierigkeitsgrad: Kategorie B/C
    • Durchstiegsdauer: ca. 30 Minuten, zzgl. Zu-/Abstieg
    • Höhenmeter: ca. 100
    • Standort: Oberjochpass

 

  • Besler Klettersteig
    • Schwierigkeitsgrad: Kategorie A/B
    • Durchstiegsdauer: ca. 15 Minuten, zzgl. Zu-/Abstieg
    • Höhenmeter: ca. 30
    • Standort: Unterhalb des Besler-Gipfels am Riedbergpass

 

  • Gelbe Wand Steig
    • Schwierigkeitsgrad: Kategorie A/B
    • Durchstiegsdauer: ca. 1 Std. 30 Min., zzgl. Zu-/Abstieg
    • Höhenmeter: ca. 380
    • Standort: Unterhalb des Tegelbergs

 

  • Tegelbergsteig
    • Schwierigkeitsgrad: Kategorie C
    • Durchstiegsdauer: ca. 2 Stunden, zzgl. Zu-/Abstieg
    • Höhenmeter: ca. 350
    • Standort: Unterhalb des Tegelbergs

 

  • Fingersteig
    • Schwierigkeitsgrad: Kategorie D
    • Durchstiegsdauer: ca. 1 Stunde, zzgl. Zu-/Abstieg
    • Höhenmeter: ca. 120
    • Standort: Unterhalb des Tegelbergs

 

  • Friedberger Klettersteig
    • Schwierigkeitsgrad: Kategorie B/C + UIAA I-
    • Durchstiegsdauer: ca. 1 Std. 15 Min., zzgl .Zu-/Abstieg
    • Höhenmeter: ca. 250
    • Standort: Zwischen Roter Flüh und Schartschrofen im Tannheimer Tal

 

  • Lachenspitze Klettersteig Nordwand
    • Schwierigkeitsgrad: Kategorie C/D
    • Durchstiegsdauer: ca. 1 Std. 30 Min., zzgl .Zu-/Abstieg
    • Höhenmeter: ca. 265
    • Standort: Unterhalb der Lachenspitze in der Nähe der Landsberger Hütte im Tannheimer Tal

 

  • Köllenspitze Klettersteig
    • Schwierigkeitsgrad: Kategorie D + UIAA I
    • Durchstiegsdauer: ca. 2 Std. 30 Min., zzgl .Zu-/Abstieg
    • Höhenmeter: ca. 350
    • Standort: Oberhalb von Nesselwängle

Tipps für dein Klettersteig-Abenteuer

  • Die richtige Ausrüstung:
    • Klettergurt
    • Klettersteigset mit Bandfalldämpfer
    • Steinschlag-Helm
    • Feste Bergschuhe
    • Optional: Handschuhe und Bandschlinge (zur Sicherung bei Pausen)

 

  • Kondition und Technik:
    • Trainiere im Voraus, um sicherzustellen, dass du fit genug bist.
    • Übungen in einer Kletterhalle oder an leichteren Klettersteigen (Kategorie A oder A/B) können helfen.

 

  • Wetter beachten:
    • Vermeide Klettersteige bei Gewittergefahr oder starkem Regen. Das Risiko von Stürzen und rutschigen Stellen ist dann besonders hoch.

 

  • Planung:
    • Informiere dich über die Route und ihren Schwierigkeitsgrad.
    • Nutze Wanderkarten und Apps, um dich zu orientieren.

Fazit

Die Klettersteige im Allgäu bieten eine perfekte Mischung aus Abenteuer, Naturgenuss und sportlicher Herausforderung. Ob Einsteiger oder erfahrener Kletterer – hier findet jeder die passende Route. Pack deine Ausrüstung und erlebe unvergessliche Momente in den Allgäuer Alpen.

Wir wünschen dir viel Spaß und eine sichere Tour!

Leichte Wanderungen im Allgäu & Umgebung

Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

Wandern im Frühling

Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Frühling:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.