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Schneetalalm – Leichte Wanderung im Tannheimer Tal mit Einkehr

Schneetalalm - Wanderung im Tannheimer Tal mit Einkehr

Kurzportrait

Mit der Schneetalalm wartet eine wunderbare Einkehrmöglichkeit auf dich. Besonders zu empfehlen: das Knödel-Trio und der Kaiserschmarrn. Da sind dann auch die 9,37 km und die ca. 520 Höhenmeter schnell vergessen. Zusätzliches Schmankerl: Auf der Terrasse erhältst du einen super Ausblick auf den Haldensee und ins obere Tannheimer Tal.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

520 hm

Abstieg

520 hm

Distanz
9,37 km
Dauer
4h 28m
Höchster Punkt

1626 m

Schwierigkeit

Leicht
T2

Schlüsselstelle
Querung des Warpsbachs im oberen Drittel der Tour teils rutschig, nicht ausgesetzt. Stöcke können hilfreich sein.
Wege
Überwiegend einfache Bergwanderwege
Kies, Erde, Holzbrücken
Einkehrmöglichkeit
Schneetalalm
Beste Wanderzeit
Juni, Juli, August, September, Oktober
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Bergbahn am Hahnenkamm (Reutte) in der Nähe

Die Wanderung auf die Schneetalalm im Tannheimer Tal verspricht einen wunderschönen Blick auf das Gehrenmassiv, auf den Haldensee und die gegenüberliegenden Berge, sowie eine wunderbare kulinarische Einkehr.

Wanderung auf die Schneetalalm

Start unserer Wanderung ist der kleine Parkplatz nach Nesselwängle (Richtung Weißenbach, auf der linken Seite), nahezu am Ende des Tannheimer Tals. Wie so oft im Tannheimer Tal heißt es auch hier früh zu starten, denn der Parkplatz kann an schönen Wochenenden schnell belegt sein. Von hier aus folgen wir dem Forstweg Richtung Nesselwängle. Teils über freie Fläche, teils leicht durch den Wald wandern wir bis kurz vorm Ort. Ab hier folgen wir weiter dem breiten Schotterweg in einigen Kehren bergauf, stets dem Wegweiser nach Richtung Schneetalalm.

Kurz vor Ende des breiten Fahrwegs zweigen wir nach links ab und von nun an geht es großteils durch den Wald weiter in Richtung Kaiserschmarrn. In vielen Kehren schlängelt sich der Weg empor, nach Regentagen kann das Erdreich rutschig sein. Stöcke bieten hier Halt und können den Auf- & Abstieg teils deutlich erleichtern.

Nach ca. 3,8 Kilometern erreichen wir den Warpsbach. Durch das Wasser sind die Steine im Bachbett teils rutschig. Weiter bergauf geht es vereinzelt über Treppen bis wir schließlich einen wunderschönen Blick auf das Gehrenmassiv zu unserer Linken, sowie einen tollen Talblick zu unserer Rechten erhalten. Von hier aus sind es dann nur noch wenige Minuten bis zur Schneetalalm, die bereits ein Stück weiter oben rechts leicht aus dem Wald spitzelt. Über mehrere Holzbrücken und über Stock und Stein wandernd erreichen wir nach ca. 4,7 Kilometern die Schneetal Alm im Tannheimer Tal. Die Terrasse bietet einen großartigen Blick auf die umliegenden Berge, sowie den Haldensee im Hintergrund – zum Genießen schön. P.s. Besonders lecker sind hier oben das Schneetaler Dreierlei (3 Knödelsorten), sowie der Kaiserschmarrn.

Der Abstieg

Nach einer ausgiebigen Einkehr und Berggenussmomenten vom Feinsten steigen wir schließlich auf dem gleichen Weg hinunter ins Tal.

Lohnt sich die Wanderung auf die Schneetalalm?

Auf jeden Fall. Die Wege sind meist gut begehbar und nur mäßig steil. Die Aussicht ist hervorragend, das Essen ein Gedicht. Die Wanderung ist auch für Einsteiger mit etwas Ausdauer und Kondition gut machbar.

Deine Fragen & unsere Antworten zur Schneetalalm

Wo liegt die Schneetalalm?
Die Schneetalalm liegt am östlichen Ende des Tannheimer Tals unterhalb des Gehrenmassivs und der Schneidspitze.

Wie hoch ist die Schneetalalm?
Sie liegt auf einer Höhe von 1.626m.

Wie schwer ist die Wanderung auf die Schneetalalm?
Die Wanderung ist noch als leicht einzustufen. Größtenteils bewegst du dich auf Schotterwegen, auf Erdwegen oder über mehrere kleine Holzbrücken.

Wie lange läuft man auf die Schneetalalm?
Vom Parkplatz im Tal bis zur Hütte sind es je nach Tempo ca. 2 Stunden.

Welche Wanderungen gibt es in der Nähe?
Hier findest du weitere tolle Wanderungen im Tannheimer Tal.

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

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Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.