Zum Inhalt springen

Rohnenspitze – Wanderung ab Schattwald im Tannheimer Tal

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

840 hm

Abstieg

840 hm

Distanz
9,59 km
Dauer
5h 26m
Höchster Punkt

1990 m

Schwierigkeit

Leicht
T2

Schlüsselstelle
Geröllige Wegabschnitte im oberen Bereich, nicht ausgesetzt
Wege
Teils anspruchsvolle Bergwanderwege
Kies, Erde, Fels, Geröll
Einkehrmöglichkeit
Keine Einkehrmöglichkeit
Beste Wanderzeit
Juni, Juli, August, September
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Keine Bergbahn in der Nähe
Touren in der Nähe

Wandern im Tannheimer Tal hat immer einen besonderen Reiz. Heute geht es auf die Rohnenspitze.

Start der Wanderung auf die Rohnenspitze ist Schattwald

Am Parkplatz des hiesigen Elektrizitätswerks starten wir unsere heutige Wanderung. Stand 2024 kann die Parkgebühr am Automat und per Parkster-App entrichtet werden, ebenfalls stehen zwei Ladepunkte für Elektroautos zur Verfügung. Wir starten in Richtung Hauptstraße, biegen nach links ab und überqueren diese. Wir folgen der Straße ins Dorf und anschließend dem Wegweiser Richtung Bschießer / Ponten. Schon bald zweigt der Weg zur Rohnenspitze nach links ab und wir folgen diesem weiter auf der Fahrstraße durch den Wald bergauf. In Kehren geht es zuerst noch auf dem Fahrweg bergan, bevor dieser schon bald in einen Wiesen-Wanderweg übergeht.

Die ersten Blicke ins Tannheimer Tal am Morgen sind jedes Mal aufs Neue magisch. Wir folgen dem Weg weiter Richtung Rohnenspitze bergauf, teils über Wiesen, teils durch den Wald, teils auf der Fahrstraße.

Nach etwa 3,1 km gelangen wir an eine Abzweigung. Hier kannst du dich entscheiden ob du dem Weg zur Rohnenspitze weiter durchs Pontental folgen möchtest (geradeaus) oder über den Schotterhang (links abzweigend). Wir entscheiden uns für Variante 2 und folgen dem Weg weiter durch den Wald und durch teils hohes Gras. Der Weg gewinnt zunehmend an Steilheit und schon bald wandern wir über freies Gelände auf einem Schotterweg durch den Latschenhang.

Der Schotterweg ist recht grob-schottrig aber gut zu begehen und bringt uns in vielen Kehren und einigen Höhenmeter schließlich hinauf zum Gipfelkreuz der Rohnenspitze. Eine ausgiebige Rast mit einem wunderschönen Panorama-Bergblick lässt uns die Anstrengung schnell vergessen.

Anschlussmöglichkeiten (Weg jeweils teils über Felsblockgelände!):

#1 Weiter über den Grat und Abstieg übers Pontental
#2 Weiter über den Grat zum Ponten und Abstieg über die Stuiben-Sennalpe nach Schattwald.
#3 Weiter zum Ponten und auf den Bschießer, anschließend Abstieg nach Schattwald.

Der Abstieg

Nach einer ausgiebigen Rast wandern wir auf dem gleichen Weg zurück zum Parkplatz nach Schattwald.

Lohnt sich die Wanderung auf die Rohnenspitze?

Wir sagen: Ja! Auch wenn der Aufstieg teils echt anstrengend ist belohnt die Aussicht für die Anstrengung.

Wie hat dir die Tour gefallen?
Schreib’s gern unten in die Kommentare.

Weitere Wanderungen im Tannheimer Tal findest du hier.

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Weitere Touren-Empfehlungen für dich

Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

Wandern im Frühling

Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Frühling:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.