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Gräner Ödenalpe – Wanderung vom Haldensee im Tannheimer Tal

Kurzportrait

Leichte Wanderung zur Gräner Ödenalpe im Tannheimer Tal (T2). Auf der 9,1 km langen Rundtour sind etwa 600 Höhenmeter zu überwinden. Drei Hütten und Alpen laden entlang des Wegs zur Einkehr ein. Die Wege sind meist gut zu begehen, im unteren Bereich der Tour sind die Wege teils steil. Die beste Wanderzeit ist von Juni bis Mitte Oktober.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

600 hm

Abstieg

600 hm

Distanz
9,13 km
Dauer
4h 32m
Höchster Punkt

1720 m

Schwierigkeit

Leicht
T2

Schlüsselstelle
Teils steile Anstiege im unteren Bereich – nicht ausgesetzt
Wege
Teils anspruchsvolle Bergwanderwege
Kies, Erde, Fels
Einkehrmöglichkeit
Tauscher’s Alm, Gräner Ödenalpe, Nesselwängler Edenalpe
Beste Wanderzeit
Juni, Juli, August, September, Mitte Oktober
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Keine Bergbahn in der Nähe

Heute wartet eine schöne Wanderung mit gleich drei Einkehrmöglichkeiten auf dich. Wir entscheiden uns für die Gräner Ödenalpe.

Die Wanderung zur Gräner Ödenalpe

Start der Wanderung ist der kostenpflichtige Wanderparkplatz am Haldensee, direkt neben der Bundesstraße (Stand Juni 2024, bezahlbar auch per Parkster-App). Sollte dieser Parkplatz belegt sein, folge der kleinen Straße Richtung Berg, dort stehen weitere Parkplätze zur Verfügung. (Nur per Automat bezahlbar – Stand Juni 2024). Von dort folgen wir der Straße bis zu einer Brücke über den Strindenbach. Dieser überqueren wir und folgen dem Weg nach rechts (Wegweiser Richtung Edenbach). Gut zu wissen: Bereits vor der Brücke findest du mit der Tauscher’s Alm eine schön gelegene Einkehrmöglichkeit.

Wir folgen weiter dem Weg entlang des Strindenbachs bergauf, an einer netten Rastbank vorbei und schließlich in einigen, teils steilen Kehren und Anstiegen durchs Tal hinauf. Der Wanderweg führt kurz über Waldboden, anschließend weiter über Schotter. Nach den ersten ca. 150 Höhenmetern gelangen wir an die Fahrstraße ins Strindental und erreichen dieser folgend schon bald ein Weidegatter.

Dieses durchschreiten wir und folgen nun dem linken Fahrweg, welcher dich zu einer ehemaligen Transport-Seilbahn führt. Dem Wegweiser Richtung Krinnenspitze / Gräner Ödenalpe folgend, wandern wir weiter auf dem schottrigen, teils felsdurchsetzten Wanderweg und gelangen über Weidenflächen und durch den Wald schließlich hinauf an den breiten Fahrweg, der uns in ca. dreihundert Metern zur schön gelegenen Gräner Ödenalpe führt.

Der Abstieg

Von der Gräner Ödenalpe folgen wir nun dem breiten Fahrweg hinunter zur Nesselwängler Edenalpe, die ebenfalls eine tolle Einkehrmöglichkeit darstellt. Der schmale, geschotterte Wanderweg hinter der Alpe führt uns teils durch den Wald bergab, bis wir schon bald wieder unseren Aufstiegsweg erreichen. Von hier aus folgen wir auf bekannten Wegen unseren Fußspuren bergab zurück zum Seeparkplatz am Haldensee.

Lohnt sich die Wanderung zur Gräner Ödenalpe?

Auf jeden Fall. Ein schöner und abwechslungsreicher Weg und eine tolle Aussicht mit gemütlicher Einkehr belohnen die Anstrengungen. Stöcke kann ich dir für diese Wanderung definitiv empfehlen.

Wie hat dir die Wanderung gefallen?
Schreib’s gern unten in die Kommentare.

Anschlussmöglichkeiten an die Tour

Aufstieg zur Krinnenspitze
Aufstieg zum Litnisschrofen (Achtung, Weg ausgesetzt – Absturzgefahr!)

Interesse an weiteren Wanderungen im Tannheimer Tal?

Weitere Wanderungen dazu findest du hier.

Icon Achtung

Frühling im Tal - Winter in den Bergen
Während im Tal nach und nach der Frühling Einzug hält herrscht in den mittleren und höheren Lagen noch tiefster Winter. Beachte bei deiner Tourenplanung im Frühling besonders, dass viele Wege teils noch unter einer hohen Schneedecke liegen und tageszeitlich bedingt vereist oder sehr sulzig sein können. Achte stets auch auf die Lawinensituation vor Ort und plane deine Touren sorgfältig. Lawinen können sich im Frühling u.a. durch Erwärmung spontan und von selbst lösen.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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Weitere Touren-Empfehlungen für dich

Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

Wandern im Frühling

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# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.