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Sonnenuntergangswanderungen im Allgäu – Die schönsten Orte

    Blumen Sonnenuntergang Rubihorn Schattenberg Allgäuer Alpen - Schöne Bergbilder

    Wandern, wenn das Licht am schönsten ist. Genieße tolle Momente bei Sonnenuntergangswanderungen im Allgäu. Hier erfährst du tolle Orte dafür »

    Was du mitnehmen solltest:

    • Geeignetes Schuhwerk
    • Ausreichend zu Trinken
    • Gipfelbrotzeit
    • Hirabira (Stirnlampe)
    • Wanderstöcke (je nach Empfinden)

     

    Sonnenuntergangswanderung auf den Sonnenkopf im Oberallgäu

    Startpunkt ist der kleine Wanderparkplatz an der Straße oberhalb von Schöllang. Bergauf geht es zuerst noch über eine Fahrstraße entlang des Eybachs (wer möchte kann hier auch den Tobelweg wählen), bevor der Weg schließlich kurz vor der Entschenalpe links abzweigend in einen Wanderweg übergeht und steil durch den Wald bergauf führt. Nach etwa 2,5 Stunden erreichen wir den Gipfel des Sonnenkopfs und können einen tollen Sonnenuntergang mit Blick auf die gegenüberliegenden Hörnergipfel genießen. Der Abstieg erfolgt auf gleichem Weg und ist in gut 2 Stunden machbar. Wer den Weg etwas verkürzen möchte, kann mit dem Auto auch bis zum Gasthof Sonnenklause fahren und dort parken (Achtung, nur begrenzte Anzahl an Parkplätzen). Von dort sind es etwa 1 3/4 Stunden bis zum Gipfel des Sonnenkopf.

     

    Grünten Sonnenuntergang im Allgäu

    Sonnenuntergang am Grünten

    Der vermutlich beliebteste Allgäuer Berg – da muss man schon echt Glück haben, allein oben zu stehen. Doch das spricht natürlich auch für sich, denn bei Sonnenuntergangswanderungen im Allgäu kommt man um den Grünten nicht rum. Als Startpunkt wählen wir den Parkplatz an der Alpe Kammeregg (Die Ausgangsorte Kranzegg und Burgberg bieten sich natürlich auch an) und marschieren entweder über den rechts abzweigenden Wanderweg oder über die Teerstraße dem Sonnenuntergang entgegen. Noch schnell den Schlusshang in Serpentinen rauf und schon steht man am Jägerdenkmal auf dem Grünten. Übrigens – es lohnt sich oft noch 30 – 45 Minuten (je nach Jahreszeit) nach dem eigentlichen Sonnenuntergang zu warten. Denn manchmal hat man das pure Glück und die Wolken färben sich orange und rot. Übrigens: Beim anschließenden Abstieg über die Teerstraße hat man ganz lange noch das Abendrot direkt vor Augen. einfach toll!

     

    Hochgrat Sonnenuntergang mit Gewitterstimmung

    Den Sonnenuntergang genießen am Hochgrat bei Oberstaufen

    Wer es etwas sportlicher möchte, der kann die ca. 1000 Höhenmeter auf sich nehmen und den Sonnenuntergang am Hochgrat genießen. Los geht’s am Parkplatz der Hochgratbahn in Steibis entweder auf der breiten Fahrstraße bergauf oder über die Brunnenauscharte (Achtung! Derzeit gesperrt wegen Murenabgang – Stand 25.09.2022). In ca. 3 Stunden erreicht man den Gipfel des Hochgrat und kann einen wunderbaren Sonnenuntergang Richtung Bodensee, bzw. ins Westallgäu bestaunen. Den Abstieg empfehle ich aufgrund der leichten Ausgesetztheit an der Brunnenauscharte über das Staufner Haus (DAV) und den Fahrweg. Apropos Staufner Haus: Eine Übernachtung dort verkürzt den Auf- und Abstieg und lässt den Abend gemütlich ausklingen.

     

    Weitere tolle Gipfel sind zum Beispiel der Aggenstein und Ponten / Bschießer im Tannheimer Tal.

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    Wandern im Frühling

    Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

    Gefahren beim Wandern im Frühling:
    # Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
    # Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
    # Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
    # Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

    Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
    # Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
    # Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

    Nützliche Tipps:
    # Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
    # Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
    # Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
    # Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

    Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

    Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
    Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
    Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

    Was bedeuten die Farbpunkte

    Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
    🔵 Leichte, alpine Wege
    🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
    ⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

    Information zur Datenangabe

    Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

    Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.