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Wanderung auf den Berchtesgadener Hochthron – Untersberg

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

1.240 hm

Abstieg

1.240 hm

Distanz
18,1 km
Dauer
8h 10m
Höchster Punkt

1.972 m m

Schwierigkeit

Mittelschwer
von 6 | T3

Schlüsselstelle
Vorsicht bei Nässe in der Almbachklamm.
Wege
Teils anspruchsvolle Bergwanderwege
Asphalt, Kies, Erde, Fels
Einkehrmöglichkeit
Stöhrhaus, Gasthof Dürrlehen
Beste Wanderzeit
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
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Bergbahn-Anbindung
Touren in der Nähe

Mit der Wanderung auf den Berchtesgadener Hochthron wartet eine lange und aussichtsreiche Rundwanderung auf dich.

Wanderung auf den Berchtesgadener Hochthron im Untersberg – Massiv

Start der Wanderung ist einer der Parkplätze in Hintergern. Wir folgen dem Wegweiser Richtung Stöhrhaus auf einem Schotterweg und kommen an schon bald an mehreren Häusern vorbei. Hier zweigt der Weg nach links ab, kurz darauf nach rechts und gleich wieder links um die Ecke über die Wiese bergauf.

Der erste Blick auf den heutigen Gipfel

Im Wald angekommen folgen wir dem Wanderweg und machen in einigen Kehren die ersten nennenswerten Höhenmeter. Zuerst wandern wir noch auf dem Gerner Höhenweg, schon bald zweigen wir nach rechts ab und wandern weiter auf dem Stöhrweg, immer dem Wegweiser Richtung Stöhrhaus folgend. Unterhalb des Bannkopfs erhalten wir die ersten schönen Ausblicke Richtung Hallein und Marktschellenberg, sowie auf den Berchtesgadener Hochthron, der direkt vor uns in die Höhe ragt.

Berchtesgadener Hochthron – Links im Bild der Aufstiegsweg, unterhalb des Massivs der Abstiegsweg

Schon bald wird der Weg schottriger und leicht geröllig. Wir wandern weiter am Hang entlang und in weiteren Kehren bergauf. Nach ca. 5,7 km erreichen wir eine Weggabelung von der aus wir einen super Blick auf die „Watzmann-Familie“ erhalten.

Blick auf die „Watzmann-Familie“

Der weitere Weg führt uns anschließend durch Latschen-Gelände hinauf zum Stöhrhaus. Dieses stellt eine tolle Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit dar.

Vom Stöhrhaus auf den Berchtesgadener Hochthron

Wir folgen weiter dem schmalen Schotterweg und erreichen nach etwa 550 m den Gipfel des Berchtesgadener Hochthron im Untersberg-Massiv. Und hier erwartet uns erneut ein astreines 360° Bergpanorama – zum Verweilen schön!

Der Abstieg

Nach einer kleinen Stärkung wandern wir zuerst wieder auf dem gleichen Weg zurück. Vorbei am Stöhrhaus und zurück zur Weggabelung mit Watzmann-Blick. Ab jetzt folgen wir bergab dem Wegweiser Richtung Scheibenkaser / Ettenberg – Rossboden. Wir wandern in einem leichten Auf und Ab unterhalb des Hochthrons und der Naturfreundehöhle am Hang entlang und erreichen schließlich den Scheibenkaser, eine kleine Alm mit einem der schönsten Ausblicke auf die Berchtesgadener Alpen. Hier ein wenig zu rasten lohnt sich absolut.

Weiter bergab geht’s nun durch den Wald. Viele Bäume wurden hier durch Wind- und Schneebruch im Herbst 2024 entwurzelt und liegen oft neben dem Weg. Kurz vorm Parkplatz Rossboden zweigen wir auf einen Wanderweg nach rechts ab und erreichen den Weiler Neuhäusl. Vorbei an den Häusern zweigen wir kurz darauf auf den Wiesenweg ab. Nun folgen wir dem Wanderweg in die Almbachklamm. Hier geht es am Hang entlang bergab, teils über Brücken zur Theresienklause (Staumauer), auf der wir den Almbach queren. Die letzten Meter zurück folgen wir dem Wanderweg durch den Wald bergauf zum Gasthof Dürrlehen in Hintergern und erreichen kurz darauf den Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Durch die Almbachklamm

Lohnt sich die Rundwanderung aufn Berchtesgadener Hochthron?

Auf jeden Fall – Auch wenn es sich hier um eine vergleichsweise lange Rundwanderung handelt, bieten doch die Ausblicke auf Watzmann & Co., die Einkehrmöglichkeiten und der Weg durch die Almbachklamm ein tolles Gesamtpaket an Erlebnissen.

Weitere mittelschwere Wanderungen findest du hier.

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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Weitere Touren-Empfehlungen für dich

Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

Wandern im Frühling

Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Frühling:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.