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Lachenspitze – Wanderung mit Start am Vilsalpsee

Wandern im Tannheimer Tal - Wanderung vom Vilsalpsee auf die Lachenspitze

Kurzportrait

Mittelschwere Wanderung vom Vilsalpsee auf die Lachenspitze mit 3-Seenblick (T3). Die Herausforderungen auf der 13,5 km langen Tour liegen an felsigen Wegstellen unterhalb der Landsberger Hütte, sowie an schottrigen und rutschigen Stellen unterhalb des Gipfels. Es gilt etwa 890 Höhenmeter zu überwinden mit 4 Einkehrmöglichkeiten entlang des Wegs. Beste Zeit: Juli – September.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

890 hm

Abstieg

890 hm

Distanz
13,5 km
Dauer
7h 23m
Höchster Punkt

2047 m

Schwierigkeit

Mittelschwer
T3

Schlüsselstelle
# Unterhalb der Landsberger Hütte, teils rutschiger Fels.
# Gipfelaufbau der Lachenspitze sehr schottrig.
Wege
Anspruchsvolle Bergwanderwege
Asphalt, Kies, Erde, Fels
Einkehrmöglichkeit
Landsberger Hütte, Obere Traualpe
Beste Wanderzeit
Juli, August, September
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Keine Bergbahn in der Nähe

Lust auf ein tolles Bergpanorama und einen echten 3-Seen-Blick? Heute geht’s über die Landsberger Hütte auf die Lachenspitze.

Der Start deiner Wanderung auf die Lachenspitze ist variabel

Zum Start hast du tatsächlich gleich mehrere Möglichkeiten:

  1. Parkplatz am Vilsalpsee. Achtung: Die Zufahrt und Wegfahrt ist zwischen 8 – 17 Uhr nicht möglich und verboten! (Stand 2024)
  2. Parkplatz in Tannheim und mit dem Bus zum Vilsalpsee
  3. Parkplatz in Tannheim und mit dem Fahrrad oder zu Fuß zum Vilsalpsee (einfach ca. 3,5 km)

 

Ausgangspunkt dieser Wanderung ist der Vilsalpsee. Von hier führt dich zuerst noch ein asphaltierter Weg links am Ostufer um den See, der schon bald in einen breiten Schotterweg übergeht. Vorbei am Felssturzgelände aus 2013 erreichst du schon bald die Materialseilbahn der Landsberger Hütte. Links davon zweigt nun ein geschotterter Wanderweg in den Wald ab.

Auf deinem Weg zur Landsberger Hütte folgst du immer dem gelben Wegweiser, sowie den Markierungen am Fels. Durch Mischwald geht es nun bergauf, zuerst noch unter Nadelbäumen hindurch, später dann durch Laubbäume, die sich im Herbst richtig schön gelb & rot färben.

Der Weg führt dich mal steiler, mal flacher über Schotter und teils felsdurchsetzt bergauf. Tendenziell ausgesetztere Abschnitte wurden durch Stahlseil- und Brettergeländer gesichert. Schon bald erreichst du den Traualpsee, einen schön gelegenen Stausee im Naturschutzgebiet Vilsalpsee. Toll gelegen ist auch die Obere Traualpe, an der du dich für den weiteren Aufstieg zur Landsberger Hütte stärken kannst.

Weiter geht es am Ostufer entlang in südlicher Richtung mit Blick auf die Lachenspitze. Schon bald führt dich der Weg wieder etwas steiler in Kehren am Fels entlang bergauf. Zur Absturzsicherung wurden hier Stahlseile angebracht. Nach einigen weiteren Höhenmetern erreichst du eine Abzweigung, an der du dich nach rechts hältst. Nach ca. 20 Höhenmetern erreichst du die Landsberger Hütte.

Eine Stärkung hast du dir redlich verdient. Genieße tolle Ausblicke auf die Nordwand mit ihrem Klettersteig der Lachenspitze, sowie dem dritten See, der Lache und in die umliegende Tannheimer Bergwelt.

Von der Landsberger Hütte zur Lachenspitze

Weiter führt dich der Weg hinter der Alpenvereinshütte in westlicher Richtung bergauf. Am ersten gelben Wegweiser zweigst du nach links ab und folgst dem schmalen Wanderweg Richtung Lachenspitze. In einem weiten Bogen zieht sich der Weg unterhalb der Steinkarspitze über Schotter und Fels hinauf zum Steinkarjoch. Hier zweigst du nach links ab und schon bald hältst du dich wieder links und folgst einem felsigen Aufschwung Richtung Lachenspitze.

Aufstieg zum Steinkarjoch

Mit einer tollen Aussicht geht es nun am Hang entlang. Im Gipfelaufbau wird der Weg zunehmend schottriger und weniger griffig. Stöcke können dir hier zusätzlichen Halt bieten, Vorsicht im Abstieg vor Abrutschen! Und dann stehst du oben und erhältst einen fantastischen Ausblick auf die Tannheimer, Allgäuer und Lechtaler Berge, sowie die drei hintereinander liegenden Seen, Lache, Traualpsee und Vilsalpsee.

Es wird schottriger, links oben ist bereits das Gipfelkreuz zu sehen.

Der Abstieg

… erfolgt auf dem gleichen Weg wie der Aufstieg.

Ausblick Richtung Lechtaler Alpen beim Abstieg

Lohnt sich die Wanderung auf die Lachenspitze?

Definitiv! Allein der 3-Seen-Blick ist einzigartig, ganz zu schweigen vom 360° Bergpanorama. Die nötige Portion Trittsicherheit und Ausdauer solltest du dennoch einpacken.

Wie hat dir die Wanderung gefallen?
Schreib’s gern unten in die Kommentare.

Hier findest du weitere mittelschwere Wanderungen im Allgäu & Tannheimer Tal

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

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Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.