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Sulzspitze & Schochenspitze – Tolle Wanderung via Neunerköpfle

Wanderung im Tannheimer Tal vom Neunerköpfle auf Sulzspitze und Schochenspitze

Kurzportrait

Mittelschwere Wanderung vom Neunerköpfle via Sulzspitze und Schochenspitze zum Vilsalpsee (T3). Auf der 18,2 km langen Runde überwindest du etwa 470 Höhenmeter im Aufstieg, sowie ca. 1.150 hm im Abstieg. Mehrere felsige und schottrige Wegstellen machen die Tour anspruchsvoller. Es gibt fünf Einkehrmöglichkeiten entlang des Wegs, die beste Wanderzeit ist von Mitte Juni bis September.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

470 hm

Abstieg

1150 hm

Distanz
18,2 km
Dauer
8h 13m
Höchster Punkt

2084 m

Schwierigkeit

Mittelschwer
T3

Schlüsselstelle
Mehrere felsige Wegabschnitte, Vorsicht bei Nässe.
Wege
Anspruchsvolle Bergwanderwege
Asphalt, Kies, Erde, Fels
Einkehrmöglichkeit
Gappenfeldalpe, Landsberger Hütte, Obere Traualpe, Gasthaus Vilsalpsee
Beste Wanderzeit
Mitte Juni, Juli, August, September
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Bergbahn Neunerköpfle

Lust auf eine aussichtsreiche Wanderung im Tannheimer Tal? Dann bist du hier genau richtig!

Wanderung vom Neunerköpfle auf Sulzspitze und Schochenspitze

Wir starten am Parkplatz der Neunerköpfle-Bahn am Ortsrand von Tannheim. Hier führt uns der Weg zur Talstation der Seilbahn, mit welcher wir anschließend bis zur Bergstation fahren. Dort angekommen können wir bereits ein tolles Panorama bestaunen. Doch es wird noch besser: Über den zuerst noch breiten Schotterweg folgen wir dem Wegweiser hinauf zum Neunerköpfle. Unterhalb des Gipfels wird der Weg schmaler, steiler und felsiger. Ein Stahlseil bietet Halt bei nassen Verhältnissen.

Kurze Zeit später erreichen wir auch schon das Gipfelkreuz des Neunerköpfles und wir erhalten einen traumhaften Blick auf den Haldensee, sowie einen 360° Bergpanorama-Blick, wow!

Das größte Gipfelbuch der Alpen

Der Weg zur Sulzspitze

Vom Neunerköpfle folgen wir dem Weg in östlicher Richtung erst wieder ein paar Meter hinab, bevor sich dieser durch den Wald weiter am Bergrücken entlang schlängelt. Die Berge nun wieder direkt vor uns wandern wir weiter am Bergrücken und anschließend am Hang entlang.

Der Weg wird schon bald schmaler und felsiger. Wir folgen dem Wegweiser Richtung Sulzspitze. Am Hang entlang geht es teils schmal und wenig ausgesetzt in leichten Schwüngen auf und ab. Nach etwa 3 Kilometern erreichen wir wieder die breite Fahrstraße und wandern auf dieser nahezu eben weiter. Hier eröffnet sich auch ein toller Blick ins Birkental, sowie auf die Leilachspitze und die Lachenspitze. Auf diesem Weg wandern wir nun weiter, bis wir nach etwa 3,7 Kilometern Gesamtstrecke den Einstieg zur Sulzspitze erreichen.

Links der Weg zur Sulzspitze, rechts der Fahrweg von dem wir gekommen sind
Leichte Felskraxelei kurz vorm Gipfel

Hier geht es nun teils schmal und steil bergauf. Wir wandern in einem weiten Bogen einmal halb um die Sulzspitze rum und erreichen diese nach abschließender, leichter Felskraxelei. Ein wunderschönes Panorama liegt nun vor uns, der Hochvogel und die spitze Rote Spitze stechen besonders heraus. Die Gipfel-Brotzeit lässt sich hier angenehm genießen.

Weiter geht’s zur Schochenspitze

Nach einer ausgiebigen Rast steigen wir auf dem gleichen Weg wieder hinab zum Fahrweg. Diesem folgen wir nun in Richtung Gappenfeld-Alm, welche wir nach etwa 800 Metern etwas abseits des eigentlichen Weges erreichen. Die einzige Einkehrmöglichkeit bis zur Landsberger Hütte. Tipp: Du kannst die Runde auch abkürzen, indem du über den Wanderweg nach der Gappenfeld-Alm Richtung Vilsalpsee absteigst. Wir möchten heute allerdings noch weiter und folgen dem Wegweiser wieder oben am Hauptweg zur Schochenspitze. Zuerst noch über einen Wanderweg, anschließend durch felsdurchsetztes Gelände steigen wir hinauf zur Scharte und dem Abzweig zur Schochenspitze.

Hier ist bereits das Gipfelkreuz zu erkennen und wir steigen die wenigen Höhenmeter über geschotterten und teils felsigen Untergrund hinauf zum Gipfel. Und auch hier erwartet uns ein tolles 360° Panorama mit Blick auf Traualpsee und Vilsalpsee.

Blick Richtung Lachenspitze, Lache und Landsberger Hütte – rechts die Rote Spitze

Der Abstieg

Wir komplettierten unsere Rundwanderung Richtung Landsberger Hütte, die nochmal eine tolle Einkehrmöglichkeit darstellt.

Etwas unterhalb der Hütte zweigt unser Abstiegsweg nach rechts ab, dem Wegweiser Richtung Vilsalpsee folgend. Über felsdurchsetztes Gelände (Seilversichert – Vorsicht, Rutschgefahr bei Nässe!) steigen wir in einigen Kehren hinunter zum Traualpsee, umwandern diesen auf der Ostseite und gelangen an die Obere Traualpe, eine weitere nennenswerte Einkehrmöglichkeit.

Anschließend folgen wir dem geschotterten und felsigen Wanderweg meist über freies Gelände, teils durch den Wald, hinunter zum Vilsalpsee. Nun werden die Wege wieder breiter und einfacher. Wir umrunden den See am östlichen Ufer und folgen anschließend der Fahrstraße und dem Wanderweg in Richtung Tannheim. Teils idyllisch gelegen wandern wir hier durch den Wald und an der Vils entlang zurück nach Tannheim und durch den Ort zum Parkplatz am Neunerköpfle.

Lohnt sich die Wanderung vom Neunerköpfe auf Sulzspitze und Schochenspitze?

Definitiv, denn die Wanderung bietet so viele tolle Ausblicke und mit den drei Gipfeln und noch jede Menge Gipfelerfahrung im Tannheimer Tal. Ausdauer und Kondition sollten für die ca. 18,2 Kilometer vorhanden sein.

Wie hat dir die Wanderung gefallen?
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Interesse an weiteren mittelschweren Wanderungen?

Weitere mittelschwere Wanderungen in der Umgebung findest du hier.

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Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

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# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
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Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.