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Wanderung von Deggingen um den Weigoldsberg auf der Ostalb

Wanderung von Deggingen um den Weigoldsberg auf der Ostalb

Schwierigkeit
Leicht
⛰⛰ von 6 | T2

Höhenmeter
850 hm

Gipfelhöhe
720 m

Tourenlänge
30,2 km

Gehzeit
10h 48m

Anreise
Per Auto, Per Bus, Per Fahrrad

Parkplatz | Haltestelle
🅿️ Link zu Google Maps
🚌 Link zu Google Maps

Einkehrmöglichkeit
Wasserberghaus

Landschaft
☀☀☀ von 5

So wird das Wetter:

Jeder Bergmoment ist einzigartig und unvergänglich.

Mit der heutigen Wanderung auf der Ostalb wartet eine abwechslungsreiche und ausdauernde Rundtour auf dich. Die Schwierigkeit ist dabei als leicht bis mittelschwer einzustufen.

Start der Wanderung von Deggingen um den Weigoldsberg ist der Parkplatz unterhalb der Wallfahrtskirche Ave Maria

Bei blau-weißem Himmel starten wir unsere Wanderung und folgen der Straße durch den Ort hinunter zur Fils. Dort angekommen folgen wir dem Weg in nördlicher Richtung und queren schon bald die Fils, sowie die Bundesstraße und steigen einen kurzen aber knackigen Anstieg hinauf auf halbe Höhe des Weigoldsbergs. Von hier aus erhalten wir einen ersten tollen Ausblick ins Tal nach Deggingen und Bad Ditzenbach. Weiter geht es am Berg entlang über einen Wanderpfad über teils offenes Gelände und teils durch durch den Wald.

An einem kleinen Wanderparkplatz angekommen folgen wir dem Wegweiser Richtung Haarberg. Hier geht es nun einige weitere Höhenmeter hinauf bevor wir eine tolle Aussicht genießen können. Ein paar Minuten Verschnaufpause haben wir uns hier durchaus verdient.

Anschließend steigen wir wieder ein paar Höhenmeter ab und folgen dem Wanderweg entlang von wunderschön blühenden Löwenzahnwiesen zum Wanderheim Wasserberghaus an welchem wir uns die erste Stärkung des Tages gönnen.

Nach einer ausgiebigen Rast folgen wir dem Weg zuerst noch ein paar Hundert Meter zurück, bevor wir schon bald nach links abzweigen und bergab dem HW1 folgen. Nach der Querung der Kreisstraße steigen wir durch den Wald erneut einige Höhenmeter hinauf und folgen von hier aus dem Wanderweg, der sich entlang des Höhenzugs bis zur Hausener Wand entlangschlängelt. Immer wieder erhalten wir dabei wunderschöne Ausblicke ins Tal und auf den Weigoldsberg. An der Hausener Wand angekommen steigen wir hinab nach Bad Überkingen von wo aus wir den letzten großen Anstieg des Tages in Angriff nehmen.

Zum Autalbach-Wasserfall auf der Wanderungen von Deggingen um den Weigoldsberg

Auf dem letzten Abschnitt unserer Wanderung wartet nochmal ein tolles Highlight auf uns: der Autalbach-Wasserfall. Hierzu folgen wir in Bad Überkingen der Straße in südwestlicher Richtung (Wegweiser Richtung Autalbach-Wasserfall / Deggingen). Und schon bald liegt er vor uns. Ein wunderschöner kleiner Wasserfall mit vielen Terassen-Abstufungen und kleinen Rinnsalen.

Nach einer ausgiebigen Fotopause folgen wir dem Weg entlang des plätschernden Wasserfalls hinauf bis kurz vor der Ortschaft Aufhausen. Zum Glück bewegt man sich beim Aufstieg im Wald unter Bäumen, denn dieser hat’s durchaus nochmal in sich. Anschließend folgen wir weiter einem Wanderpfad entlang der Abbruchkante des Höhenzugs durch den Wald und erhalten auch hier immer wieder tolle Ausblicke ins Tal. Schlussendlich erreichen wir das Kilianskreuz, dass den abschließenden Abstieg einläutet. An der Wallfahrtskirche Ave Maria angekommen sind es nur noch wenige Schritte bis zum Parkplatz.

Lohnt sich die Wanderung von Deggingen um den Weigoldsberg? 

Ein langer Rundweg mit tollen Ausblicken wartet hier auf dich. Wenn du die nötige Ausdauer und Kondition mitbringst wirst du hier auf jeden Fall deine Freude an der Tour haben.

 

Tipp:

Ausreichend Essen und Trinken einpacken, da es nur eine Einkehrmöglichkeit (ausgenommen der Einkehrmöglichkeiten im Tal, z.B. in Bad Überkingen) am Berg gibt.

◢ Wie hat dir die Wanderung gefallen?
Schreib’s gern unten in die Kommentare.

Weitere leichte Wanderungen findest du hier.

Andreas Beiderbeck

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s noch ein paar weitere Infos über mich.

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Wandern im Frühling

Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Frühling:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.