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Kling’s Hütte – Leichte Wanderung ab Diepolz

Wanderung von Diepolz zur Kling's Hütte - Familienwanderung im Allgäu

Kurzportrait

Leichte Rundwanderung für die ganze Familie zur Kling’s Hütte. Knapp 7,5 km und ca. 270 Höhenmeter, zwei Einkehrmöglichkeiten und ein toller Aussichtsturm, sowie Entdeckerstationen für Kinder. Bitte beachten: der Weg ist nicht für Kinderwägen geeignet – besser Kraxe oder Trage mitnehmen. Die beste Wanderzeit ist von Mai bis Oktober.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

270 hm

Abstieg

270 hm

Distanz
7,41 km
Dauer
3h 01m
Höchster Punkt

1244 m

Schwierigkeit

Leicht
T2

Schlüsselstelle
Eine Wegstelle im Wald beim Aufstieg zum Hauchenberg steil und erdig, nicht ausgesetzt.
Wege
Überwiegend einfache Bergwanderwege
Asphalt, Kies, Erde, Waldweg
Einkehrmöglichkeit
Kling’s Hütte, Höfle Alpe
Beste Wanderzeit
Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Keine Bergbahn in der Nähe

Heute machen wir eine richtig schöne Familienwanderung, die auch super mit Kraxe (Kindertrage) zu gehen ist.

Wanderung von Diepolz zur Kling’s Hütte

Los geht’s am Parkplatz an der Kirche in Diepolz. Zeitig zu starten lohnt sich hier, denn der kleine Parkplatz ist schnell belegt. Wir folgen der Fahrstraße bergauf und die hat’s gleich mal in sich. Doch eines vorweg: Es ist nur für ein kurzes Stück so steil. Schon nach wenigen Metern zweigen wir nach rechts ab und wandern nun auf einem Forstweg weiter. Dieser biegt ebenfalls nach wenigen Metern leicht rechts ab und wir wandern weiter durch den Wald auf dem Kuhnigundenweg.

Auf unserem Weg liegt ebenfalls die Höfle Alpe.

Hier warten tolle Entdeckungsstationen auf Kinder und ihr könnt mit einer Schatzkarte, die ihr vorher im Bergbauernmuseum erwerben könnt richtig tolle Dinge erleben. Nach einiger Zeit schiebt sich der Niedersonthofener See in unser Blickfeld und wir wandern weiter am Wald entlang. Hier zweigt der Kuhnigundenweg nach rechts ab, wir wandern allerdings geradeaus weiter. Der Erlebnisweg für Kinder ist also eine tolle Alternativwanderung für einen zweiten Tag in Diepolz. Wir wollen allerdings heute zum Alpkönigblick Aussichtsturm und zur Kling’s Hütte, weshalb wir weiter geradeaus am Wald entlang und über die Weideflächen wandern. Hierfür folgen wir zuerst den Wegweiser Richtung Freundpolz und Rieggis.

Erlebnisstation für Kinder

Blick auf den Niedersonthofener See

Nach etwa 1,8 Kilometer gelangen wir wieder auf einen breiten Forstweg, der uns zum Wald hinauf führt. Achtung, hier zweigt der Weg direkt am Waldrand nach rechts auf eine Wiese ab! Weiter geht’s über die Wiese, über einen kleinen Bach und anschließend weiter auf einem breiten Schotterweg. Dieser führt uns an einer unbewirtschafteten Alpe vorbei und kurz darauf wieder links in den Wald. Ab hier folgen wir dem Wegweiser Richtung Hauchenberg / Alpkönigblick Aussichtsturm.

Nach der Hütte zweigt der Weg bald wieder links in den Wald ab

Weiter zum Aussichtsturm und zur Hütte

Dort wartet dann auch schon die größte Herausforderung der Wanderung. Über einen erdigen Waldweg geht es für ein kurzes Stück steil bergauf. Die Stelle ist nicht ausgesetzt, wird aber bei Regen rutschig und matschig. Von dort aus wandern wir wunderbar im Schatten gelegen über zahlreiche Wurzeln im Wald unter Bäumen hindurch. Wir erreichen den unscheinbaren Hauchenberg, sowie kurz darauf einen Rastplatz im Wald. Bald ist es geschafft, noch ein Kilometer bis zur Kling’s Hütte.

„Schlüsselstelle“: Hier wird’s für ein kurzes Stück steil und erdig
Unter Bäumen geht’s auf den Bergrücken des Hauchenbergs
Rastplatz im Wald

Weiter geht’s auf dem Wald- und Wurzelweg bis wir schließlich den Wald verlassen und bereits einen Blick auf den 14 Meter hohen Aussichtsturm erspähen können. Dieser ist dann über die Weidefläche auch schnell erreicht, eine Besteigung des Turm lohnt sich. Tolle Ausblicke in alle Himmelsrichtungen und sogar kleine „Guckfenster“ für Kinder begeistern Groß und Klein.

Blick Richtung Mittagberg
Alpkönigblick Aussichtsturm
Oben gibt’s auch was für Kinder zum Gucken

Der Abstieg zur Kling’s Hütte erfolgt in südlicher Richtung und ist nach etwa fünf weiteren Gehminuten gemeistert. Hier haben wir uns eine Brotzeit mit erfrischendem Getränk redlich verdient. Wir können besonders die Kaspressknödel empfehlen, ebenso das Käsebrot. Toll auch: Es gibt einen Spielplatz für Kinder mit mehreren Spielgeräten.

Abstieg zur Kling’s Hütte

Der Abstieg

Für den Abstieg folgen wir dem Wegweiser nach Diepolz. Dieser führt uns in südöstlicher Richtung über Weideflächen bergab, ein kurzes Stück wieder bergauf und anschließend durch den Wald und über freie Flächen hinunter zu unserem Ausgangspunkt in Diepolz. Kurz vor Ende erreichen wir auch noch die Höfle Alpe, die ebenfalls eine tolle Einkehrmöglichkeit darstellt. P.s. Da die Wanderung über mehrere Weideflächen führt, haben wir hier einige Tipps zum Umgang mit Weidetieren zusammengefasst.

Lohnt sich die Rundwanderung zur Kling’s Hütte?

Die Wanderung ist für Familien und Anfänger wunderbar geeignet. Anfangs warten einige Erlebnisstationen, später tolle Ausblicke und Einkehrmöglichkeiten.

Weitere leichte Wanderungen findest du hier.

Eure Fragen, unsere Antworten

Wie weit ist es zur Kling’s Hütte?
Die Wanderung dorthin sind ca. 5 Kilometer, weitere 2,4 Kilometer sind im Abstieg zu bewältigen.

Für wen eignet sich die Wanderung zum Aussichtsturm Alpkönigblick?
Die Wanderung eignet sich wunderbar für Familien, für die Wanderung mit Kraxe (Kindertrage) und für Anfänger im Wandern.

Gibt es einen Spielplatz auf der Kling’s Hütte?
Ja, es sind ein Sandkasten, eine Vogelnestschaukel, ein Turm mit Rutsche und zwei Wipptiere vorhanden (Stand 2025).

Hat die Kling’s Hütte geöffnet?
Die Hütte ist meist von Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet.

Fragen & Antworten zur Wanderung

Wo liegt Diepolz?

Diepolz ist ein Hochplateau auf etwa 1.045 m Höhe nördlich von Immenstadt im Oberallgäu (Bayern). Der Ort ist bekannt für seine weiten Ausblicke, die Bergkäserei und als Ausgangspunkt für mehrere Wanderungen.

Wo liegt die Klings Hütte?

Die Klings Hütte liegt oberhalb von Diepolz auf rund 1.200 m Höhe und ist eine bewirtschaftete Alpe mit Panoramablick auf das Illertal und die Nagelfluhkette.

Wo startet die Wanderung von Diepolz zur Klings Hütte?

Der Startpunkt befindet sich im Ortszentrum von Diepolz oder am Wanderparkplatz an der Kirche. Die Wege zur Klings Hütte sind gut ausgeschildert.

Wie verläuft die Wanderung zur Klings Hütte?

Die Route führt über breite Forst- und Wanderwege, durch Weideflächen und lichte Waldabschnitte, meist mit stetigem, aber moderatem Anstieg. Die Wanderung ist landschaftlich oft offen und sehr aussichtsreich. Ein längerer Waldabschnitt erwartet dich am „Gipfelgrat“ auf dem Weg zum Aussichtsturm.

Wie lange dauert die Wanderung von Diepolz zur Klings Hütte?

Die Gehzeit beträgt ca. 2 Stunden im Aufstieg und gesamt etwa 3 Stunden.

Wie schwierig ist die Wanderung?

Die Wanderung ist technisch als leicht einzustufen.

Ist die Wanderung für Anfänger und Familien geeignet?

Ja, die Tour ist sehr gut für Anfänger, Familien und Senioren geeignet. Auch für ältere Kinder ist der Weg problemlos machbar.

Wann ist die beste Zeit für die Wanderung?

Die beste Zeit für die Wanderung ist von Mai bis Oktober.

  • Frühjahr: blühende Wiesen
  • Sommer: schattige Waldwege
  • Herbst: klare Fernsicht & schöne Farben

Gibt es Einkehrmöglichkeiten?

Ja, auf dem Weg liegt im unteren Teil die Höfle Alpe, sowie im oberen Teil die Kling’s Hütte.

Darf man Hunde mitnehmen?

Hunde sind erlaubt und für diese Wanderung gut geeignet. Bei Weidevieh sollte der Hund angeleint werden. (Regeln im Umgang mit Weidevieh beachten!)

Welche Ausrüstung wird empfohlen?

Für die Wanderung empfehle ich dir:

  • bequeme Wanderschuhe
  • wetterfeste Kleidung
  • ausreichend Wasser
  • Sonnenschutz
  • kleine Brotzeit
Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

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Weitere Touren-Empfehlungen für dich

Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

Wandern im Frühling

Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Frühling:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.