Zum Inhalt springen

Bärenköpfle & Alpe Oberberg – Leichte Wanderung von Gunzesried

Wandern in Gunzesried - Wanderung aufs Bärenköpfle und zur Alpe Oberberg im Allgäu

Kurzportrait

Leichte Rundwanderung (T2) von Gunzesried aufs Bärenköpfle und zur Alpe Oberberg (bekannt aus TV). In 9 Kilometern und ca. 560 Höhenmetern bewegst du dich über die Nagelfluhkette. Vorsicht vor rutschigen Stellen im Abstieg. Die beste Wanderzeit ist von Mai bis Oktober, wenn die Wege großteils schneefrei sind. P.s. auch im Tal wartet mit dem Café Zenzimilia eine tolle Einkehrmöglichkeit.

Alle Details zur Wanderung

Aufstieg

560 hm

Abstieg

560 hm

Distanz
9,06 km
Dauer
3h 57m
Höchster Punkt

1476 m

Schwierigkeit

Leicht
T2

Schlüsselstelle
Teils steile Abschnitte im Auf- & Abstieg. Keine ausgesetzten Wegstellen.
Wege
Überwiegend einfache Bergwanderwege
Asphalt, Kies, Erde
Einkehrmöglichkeit
Alpe Oberberg, Café Zenzimilia
Beste Wanderzeit
Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Landschaft
Parkplatz | Haltestelle
Link zu Komoot
Download GPX
Bergbahn-Anbindung
Bergbahn Immenstadt Mittag

Start der Wanderung aufs Bärenköpfle und die Alpe Oberberg ist der Wanderparkplatz in Gunzesried

Parkticket gelöst, Rucksack gepackt, Schuhe geschnürt und schon geht’s los. Für den ersten Teil der Wanderung folgen wir den Wegweisern Richtung Alpe Vordere Krumbach. Zuerst folgen wir noch der Hauptstraße vorbei an der Sennerei Gunzesried durchs Dorf, bevor wir nach rechts zum Café Zenzimilia abzweigen, dieses rechter Hand liegen lassen und direkt danach links abzweigen. Anschließend sofort wieder rechts führt uns ein sehr schmaler und wenig begangener Pfad die ersten Höhenmeter hinauf zur Fahrstraße „Am Hasenacker“. Wir folgen der Straße noch ein Stück bergauf, bis diese in einen Wiesenweg übergeht, der uns über saftig-grüne Weideflächen führt.

Durch den Wald und über freie Fläche geht es über einen Wanderweg hinauf zur Alpe Dürrehorn. Bereits hier grüßt ein wunderbares Bergpanorama. Nach einer kurzen Trinkpause folgen wir weiter der Fahrstraße in einigen Kehren hinauf zur bewirtschafteten Alpe Vordere Krumbach. Diese stellt eine tolle Einkehrmöglichkeit dar, um sich vor dem Gipfelanstieg nochmal zu stärken. Auch hier kannst du einen tollen Bergblick genießen.

Auf zum Gipfel des Bärenköpfle

Wir folgen einem breiten Schotterweg. An dessen Ende folgen wir dem Wanderweg über die Weidefläche hinauf zum Gipfelkreuz des Bärenköpfle. Eine kurze Rast mit Blick in die Berge lässt das Herz definitiv höher schlagen.

Der Abstieg über die Alpe Oberberg

Für den weiteren Weg folgen wir dem Wegweiser Richtung Alpe Oberberg. Über freie Fläche und durch den Wald geht es auf einem Wanderweg hinab zur u.a. aus dem Fernsehen bekannten Alpe Oberberg. Hier stärken wir uns erneut für den Abstieg zurück nach Gunzesried und genießen tolle Bergmomente bei netten Gesprächen.

Anschließend folgen wir dem Wegweiser talwärts Richtung Reute / Gunzesried. Über einen Wanderweg, danach über einen breiteren Schotterweg geht es teils steil bergab. Stöcke erleichtern dir hier den Abstieg und bieten Halt. Im kleinen Weiler Reute angekommen folgen wir der Straße nach rechts und steigen die letzten Höhenmeter hinab nach Gunzesried. Im Café Zenzimilia wartet dann noch eine kleine Belohnung in Form eines leckeren Kuchens auf uns.

Lohnt sich die Wanderung aufs Bärenköpfle & zur Alpe Oberberg?

Auch wenn der Weg teils über eine Fahrstraße führt lohnt sich der Aufstieg, sowie die kulinarischen und landschaftlichen Genüsse auf jeden Fall.

Wie hat dir die Tour gefallen?
Schreib’s gern unten in die Kommentare.

Weitere wunderschöne Wanderungen im Oberallgäu findest du hier.

 

Icon Achtung

Winter in den Bergen
Schnee vom Gipfel bis ins Tal. Touren, die im Sommer gut machbar sind können im Winter um ein Vielfaches anspruchsvoller sein oder sollten aufgrund von Lawinen- & Absturzgefahr unbedingt gemieden werden! Achte stets auf den aktuellen Lawinenlagebericht und plane deine Touren sorgfältig.
# Plane längere Gehzeiten aufgrund von Schnee / Vereisung mit ein (je nach Tour Schneeschuhe, Grödel oder Steigeisen mitnehmen)
# Bedenke die früh einsetzende Dunkelheit (Stirnlampe einpacken!)
# Im Notfall Notruf wählen (DE & IT 112 ::: AT 140 ::: CH 1414)

Andreas Beiderbeck - Wandern im Allgäu

Wer schreibt hier eigentlich?

Hej, ich bin der Andreas und wie du vielleicht schon festgestellt hast super gern in den Bergen unterwegs. Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Schau dich gerne weiter um.

Hier gibt’s weitere Infos über mich

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Weitere Touren-Empfehlungen für dich

Wandern im Herbst

Wandern im Herbst ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Herbst:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von noch schneefreien Wanderwegen lösen.
# Die Wegfindung kann durch zugeschneite Wege und Wegmarkierungen deutlich erschwert sein.

Was wird im Herbst beim Wandern unterschätzt?
# Die Tage sind nicht mehr so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Herbst wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Schneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt oft früher Schnee als in südseitigen Hängen.

Wandern im Frühling

Wandern im Frühling ist wunderschön, kann unter Umständen aber auch gefährlich werden.

Gefahren beim Wandern im Frühling:
# Vereiste oder sulzige Wegstellen können zur Blockade oder zum (Ab)Sturz führen.
# Bei einer hohen Schneedecke kannst du temperaturbedingt tief einsinken, was das Vorankommen erheblich erschweren kann.
# Durch die tageszeitliche Erwärmung lösen sich Lawinen gerade in den Nachmittagsstunden schneller von selbst.
# Lawinen können sich auch oberhalb von bereits schneefreien Wanderwegen lösen.

Was wird im Frühling beim Wandern unterschätzt?
# Wanderungen, die im Sommer machbar erscheinen sind im Winter und im Frühling oft lebensgefährlich und sollten dringlichst gemieden werden.
# Die Tage sind noch nicht so lang wie im Sommer. Denk daher an eine rechtzeitige Umkehr und brich deine Tour lieber ab, falls es zu spät wird.

Nützliche Tipps:
# Eine defensive Tourenplanung ist ratsam. Verzichte auf Touren in höheren Lagen mit Schneekontakt. Auch in tieferen Lagen wandert es sich im Frühling wunderschön. 
# Erweiterte Ausrüstung wie Grödel und Stöcke bieten höhere Sicherheit gegen Abrutschen auf Altschneefeldern (wenn diese noch gefroren sind, nicht sulzig).
# Informiere dich über aktuelle Verhältnisse (z.B. bietet der Bergsportbericht Oberstdorf eine tolle Übersicht über aktuelle Verhältnisse rund um Oberstdorf. Dieser wird täglich aktualisiert).
# Auf Webcams kannst du dir die Verhältnisse in der Umgebung ansehen. Beachte aber unbedingt die Ausrichtung der Kamera – in nordseitigen Hängen liegt meist länger Schnee als in südseitigen Hängen.

Eine gute Tourenvorbereitung ist wichtig

Auf meinen Seiten biete ich dir viele Informationen und Daten zur jeweiligen Wanderung. Doch zählen viele weitere Faktoren zu einer guten Tourenvorbereitung. Diese habe ich für dich hier übersichtlich zusammengefasst.

Schwierigkeit der Tour bei BERGHUPFER

Für Einsteiger geeignet: Hier bewegst du dich größtenteils auf Fahrstraßen, breiten Schotterwegen oder gut ausgebauten Wanderwegen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T1 und T2 Wege
Für Bergerfahrene: Die Wege werden schmaler und zu Pfaden, teilweise kann ein Wegstück mit Stahlseil versichert sein. Auch das Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA sollte möglich sein. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T3 und T4 Wege
Für Bergprofis: Ausgesetzte Wegstellen, der Pfad ist oft nicht markiert und nur schwer erkennbar. Das Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad nach UIAA solltest du beherrschen. Grob gesagt auf der Bergtourenskala: T5 und T6 Wege

Was bedeuten die Farbpunkte

Die Farbpunkte richten sich im Groben nach der Beschilderung auf dem Wegweiser.
🔵 Leichte, alpine Wege
🔴 Mittelschwere, alpine Wege oder Steige
⚫️ Hochalpine Wege oder Steige

Information zur Datenangabe

Die angegebenen Höhenmeter beziehen sich auf die von Komoot vorgegebene Höhenmeterangabe. Erfahrungsgemäß kann diese von den tatsächlichen Höhenmetern abweichen. Beachte daher, dass deine Tour teilweise etwas weiter hinauf gehen kann.

Die angegebene Zeit bezieht sich auf die von Komoot errechnete Durchschnittszeit. Wenn du also generell etwas sportlicher in den Bergen unterwegs bist, kann sich deine Tourdauer entsprechend verkürzen. Wenn du sehr konditions- und ausdauerarm bist, kann sich die Dauer deiner Wanderung entsprechend verlängern.