Ohne Gewähr – dient nur zur groben Orientierung und ersetzt keine fundierte Tourenplanung. Klick auf den jeweiligen Tag zeigt weitere Infos.
Auf einen Blick
Die Tour in Kürze
Die leichte Rundwanderung (T2) aus dem Vilstal auf den Pfrontner Edelsberg führt dich in 12,7 km und etwa 690 Höhenmetern hinauf zum Gipfelkreuz und durchs Vilstal zurück. Vorsicht im Frühjahr auf Altschneefeldern. Die beste Wanderzeit ist von Anfang Mai bis Oktober wenn die Einkehrmöglichkeiten geöffnet haben.
Die Berghupfer – Wetterempfehlung für diese Wanderung
Achtung: Diese Empfehlung wird anhand der Tourdaten und aktueller Wetterdaten berechnet und dient zur groben Orientierung. Prüfe unbedingt die Bedingungen vor Ort!
Standort:
Edelsberg 1.630 m
Die Tour ist nur mit entsprechender Vorsicht und Ausrüstung machbar.
Beste Startzeit: 08:00 Uhr
Sonnenuntergang: 16:58 Uhr
Niederschlag: 0 mm
Wind max:
18 km/h, Böen bis zu 49 km/h
Gipfelsicht:
Nebel/Hochnebel möglich
!
Für Normalwanderer heute nur bedingt geeignetDie Wetterlage verlangt heute Vorsicht – Details in den Hinweisen unten. November auf 1642 m – Frost und Reifglätte auf schattigen Abschnitten möglich.
Kräftiger Wind (18 km/h, Böen bis 49 km/h) auf freien Abschnitten – Windschutzjacke einpacken.
Gefühlt -4.9 °C – dünne Handschuhe einpacken.
Nullgradgrenze bei ~1100 m – darüber herrscht Frost, bei Feuchtigkeit können Wegstellen glatt sein.
Nasses Laub auf dem Weg – kann rutschig sein, Schuhe mit gutem Profil anziehen.
Nebel erwartet – Orientierung und Trittsicherheit können eingeschränkt sein, Karte oder GPS-App griffbereit halten.
SichtwarnungNebel und eingeschränkte Sicht erschweren Orientierung und das Erkennen von Wegmarkierungen.
WindhinweisKräftiger Wind: 18 km/h, Böen bis 49 km/h. Auf exponierten Abschnitten und Graten spürbar – Windschutzjacke nicht vergessen.
KältewarnungGefühlt -4.9 °C – um oder knapp unter dem Gefrierpunkt. Dünne Handschuhe einpacken.
NullgradgrenzeNullgradgrenze bei ~1100 m – unterhalb des Gipfels (1642 m). Darüber herrscht Frost – bei Nässe können Wegstellen glatt sein.
Da ist etwas schiefgelaufen. Bitte versuche es gleich nochmal.
Gönn dir heute Erholung – die Berge laufen nicht weg.
Leichtere Alternative für dich:
Die Ergebnisse basieren auf den hinterlegten Tourdaten sowie deinen Eingaben und dienen zur groben Orientierung. Sie ersetzen keine vollständige Tourenplanung. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit übernommen.
Erfahrungen
So war’s
Der Edelsberg gehört zu den lohnendsten Ausflugsbergen im Pfrontener Vilstal. Diese leichte Rundwanderung verknüpft abwechslungsreiche Wege, mehrere Einkehrmöglichkeiten und eindrucksvolle Blicke ins Vilstal und auf die umliegende Bergwelt.
Aufstieg über die Edelsberghütte
Wir starten unsere Rundtour am Parkplatz P2 im Pfrontener Vilstal. Direkt gegenüber des Parkplatzes folgen wir den Wegweisern in Richtung Edelsberghütte und Edelsberg. Der Weg beginnt als breiter Schotterweg, der uns sanft ansteigend die ersten Höhenmeter gen Gipfel führt.
Bald zweigt der Weg auf einen schmalen Wanderweg ab, der uns unter schattigen Bäumen bergan leitet. Der Untergrund zeigt das typische Gesicht der Voralpen: Teils erdige, teils stark durchwurzelte Pfade erfordern eine aufmerksame Trittwahl. Nach knapp 45 Minuten erreichen wir die aussichtsreich gelegene Edelsberghütte. Von hier aus öffnet sich der Blick über das Vilstal und zu den gegenüberliegenden Steilflanken des Kienbergs.
Tipp: Wer bei nasser Witterung rutschige Wurzeln vermeiden möchte, kann ab der Edelsberghütte dem geschotterten Fahrweg bis zur Dinserhütte folgen.
Die Edelsberghütte (früher Gundhütte)
Durch den Wald, über Almwiesen und Krokuswiesen zum Gipfel des Edelsberg
An der Edelsberghütte halten wir uns kurz auf dem Forstweg, biegen dann nach links ab und gewinnen auf schmalen Wanderwegen durch den Wald weiter an Höhe. Im Frühjahr zeigt sich das anschließende Gelände oberhalb der Dinserhütte besonders facettenreich: Während in schattigen Mulden noch die letzten Schneefelder liegen, blühen auf den schneefreien Wiesen bereits die ersten Krokusse. Vor der Dinserhütte zweigen wir nach rechts ab und folgen dem breiten Schotterweg weiter bergauf. Kurz vor einer unbewirtschafteten Hütte zweigen wir nach links ab und folgen der finalen Beschilderung zum Gipfel.
Oben angekommen, belohnt das Panorama für die Anstrengung: Der Blick reicht vom Allgäuer Hauptkamm über das Ammergebirge bis zur markanten Kulisse des Wettersteingebirges mit der Zugspitze.
Blick zur benachbarten Alpspitz
Abstieg über den Kamm und die Alpe Stubental
Nach einer ausgiebigen Brotzeit folgen wir dem Bergrücken in südwestlicher Richtung. Der Weg führt uns mäßig steil durch lichten Wald hinab in Richtung Dinserhütte und Alpe Stubental. An der Dinserhütte bietet sich eine weitere Einkehrmöglichkeit. Wer zügig weitergeht, folgt dem Höhenrücken tiefer in den Bergwald. Unterhalb der Alpe Stubental gehen wir nicht den Gegenanstieg zur Alpe an, sondern bleiben auf dem asphaltierten Fahrweg, der uns stetig bergab leitet.
Abstecher zur DinserhütteHinten rechts die Alpe Stubental
Auslauf im Vilstal
An einer markanten Weggabelung mit Schild Richtung Jungholz zweigen wir nach links ab und folgen der Forststraße vollends hinunter ins Tal. Wir überqueren den Scheidbach sowie den Rohrmoosbach und erreichen schließlich den Talboden.
Die letzte Etappe verläuft eben und angenehm entlang der Vils. Das gleichmäßige Rauschen des Baches begleitet uns auf den letzten Metern. Wir passieren den Parkplatz P1 mit dem großen Kinderspielplatz sowie das Gasthaus Vilstalsäge, ehe sich die Runde am Parkplatz P2 wieder schließt.
Die Berghupfer-Einschätzung
Lohnt sich die Wanderung auf den Edelsberg? Ja auf jeden Fall. Ob für Familien, alleine, in der Gruppe oder Senioren; wer die nötige Ausdauer und Trittsicherheit mitbringt kommt hier voll auf seine Kosten.
Spielplatz am Parkplatz Vilstal P1
Sicher unterwegs
Bevor du losgehst
Zuletzt begangen:
Angaben aktualisiert:
Am Berg bist du selbst verantwortlich. Wege, Wetter und Sperrungen ändern sich schneller, als man denkt – schau deshalb vor dem Start noch einmal nach der aktuellen Lage. Alle Angaben nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr.
Gut zu wissen
Was du dich vielleicht fragst
Wo startet die Wanderung auf den Edelsberg?
Diese Variante startet am Parkplatz P2 im Pfrontener Vilstal. Alternativ stehen dir etwas weiter im Tal am Parkplatz P1 weitere Parkplätze zur Verfügung.
Wie lange ist die Wanderung?
Die Rundwanderung auf den Edelsberg ist 12,7 km lang.
Wie viele Höhenmeter hat die Wanderung?
Auf der Wanderung sind etwa 690 Höhenmeter zu überwinden.
Wie schwierig ist die Tour auf den Edelsberg?
Die Wanderung ist als leicht (T2) einzustufen. Die schwierigsten Stellen liegen dabei auf teils unebenen, wurzeligen Wanderwegen.
Ist die Tour für Anfänger geeignet?
Ja, die Wanderung ist auch für trittsichere Einsteiger geeignet.
Ist die Wanderung auf den Edelsberg für Kinder geeignet?
Ja, die Wege sind auch für Kinder geeignet.
Mit dem Kinderwagen auf den Edelsberg – geht das?
Nein. Die Wege sind teils sehr schmal und uneben.
Können Hunde auf die Wanderung mitgenommen werden?
Ja, du kannst deinen Hund mitnehmen. Achte jedoch auf Weidevieh vor Ort.
Ist die Wanderung mit dem Bus oder Zug erreichbar?
Nein, vor Ort gibt es keine Lademöglichkeiten für Elektroautos.
Welche Ausrüstung wird für die Wanderung auf den Edelsberg empfohlen?
Für die Wanderung empfehle ich dir folgende Ausrüstung:
Stabile Wanderschuhe, Kategorie A/B
Ausreichend Trinken und Proviant
Wechselkleidung je nach Befinden
Regenjacke
Sonnenschutz
Wanderstöcke
Gibt es Einkehrmöglichkeiten auf der Tour?
Ja, direkt auf dem Weg liegen die Edelsberghütte im Aufstieg, sowie das Gasthaus Vilstalsäge auf dem Rückweg im Tal. Mit einem kleinen Abstecher kannst du nach dem Gipfel auch auf der Alpe Dinserhütte oder der Alpe Stubental einkehren.
Kann die Tour erweitert werden oder gibt es Alternativrouten?
Die Tour kannst du zum Beispiel mit einem Abstecher auf die Alpspitz erweitern
Wann ist die beste Jahreszeit für eine Wanderung?
Die beste Zeit ist von Anfang Mai bis Oktober. Beachte, dass besonders im Frühling vorhandene Altschneefelder sehr rutschig sein können.
Über den Autor
Wer hier schreibt
AndreasWanderer aus dem Allgäu
Seit über zehn Jahren bin ich in den Bergen unterwegs, allein im Allgäu über 400.000 Höhenmeter. Jede Tour gehe ich selbst – und schreibe auf, was ich vorher selbst wissen wollte: Anreise, Wetter, Einkehr und die Stellen, an denen man leicht ins Stolpern kommt.
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